Autor: Thomas Köppl

  • VHH-Betriebshof an der Kieler Straße: Ausschuss stimmt zu – Platz für bis zu 95 Busse

    VHH-Betriebshof an der Kieler Straße: Ausschuss stimmt zu – Platz für bis zu 95 Busse

    25. September 2026, 10:32 Uhr | Thomas Köppl

    QUICKBORN. Der geplante neue Betriebshof von vhh.mobility an der Kieler Straße ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan sowie der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Anfang Oktober muss nun noch die Ratsversammlung entscheiden.

    Mit der aktuellen Planung werden zugleich erstmals konkrete Größenordnungen genannt: Das Gelände soll rund 28.500 Quadratmeter beziehungsweise 2,85 Hektar umfassen. Perspektivisch sollen dort bis zu 95 Busse Platz finden.

    28.500 Quadratmeter für den neuen Betriebshof

    Auf dem neuen Gelände an der Kieler Straße ist ein Verwaltungs- und Werkstattgebäude vorgesehen. Hinzu kommen Mitarbeiterparkflächen sowie Abstellflächen für die Busflotte mit der notwendigen Ladeinfrastruktur.

    Die Dimension ist deutlich größer als am bisherigen Standort an der Ellerauer Straße. Die Anlage soll so geplant werden, dass sie auch für eine weiter wachsende E-Bus-Flotte genutzt und bei Bedarf später erweitert werden kann.

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    Komplett auf Elektromobilität ausgerichtet

    Der neue Betriebshof soll vollständig auf den Einsatz von Elektrobussen ausgerichtet werden. Die Stadtwerke Quickborn übernehmen dabei als örtlicher Netzbetreiber den Stromnetzanschluss für den neuen Standort. Nach Angaben der Stadt laufen dazu bereits konkrete Planungsbesprechungen zwischen Stadtwerken und vhh.mobility.

    Auf dem Gelände sollen neben den Ladeeinrichtungen auch moderne Werkstatt- und Arbeitsbereiche entstehen. vhh.mobility geht davon aus, mit dem zunehmenden Einsatz elektrisch betriebener Busse mehrere tausend Tonnen CO₂ pro Jahr gegenüber Dieselbussen einsparen zu können.

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    Ratsversammlung und weitere Planung

    Mit dem Ausschussbeschluss ist der Betriebshof noch nicht endgültig beschlossen. Anfang Oktober muss zunächst die Ratsversammlung zustimmen.

    Danach kann das eigentliche Bauleitplanverfahren beginnen. Für dieses Verfahren rechnet die Stadt derzeit mit einer Bearbeitungszeit von etwa 15 Monaten. Erst anschließend kann der Bauantrag eingereicht werden. Nach dessen Genehmigung könnte der Bau beginnen.

    Damit steht fest: Der Umzug wird nicht kurzfristig erfolgen. Mit der aktuellen Entscheidung wird aber das formelle Planungsverfahren auf den Weg gebracht.

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    Was mit dem alten Gelände passieren soll

    Mit dem späteren Umzug des Betriebshofs wird auch das heutige Gelände an der Ellerauer Straße frei. Dort gibt es bereits seit längerem Überlegungen für eine neue innenstadttypische Mischung aus Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe.

    Auch die frühere Friedhofsfläche könnte in diesem Zusammenhang zu einer parkähnlichen Grünfläche entwickelt werden. Konkrete Planungen für das gesamte Areal stehen nach Angaben der Stadt allerdings weiterhin ganz am Anfang.

    Die Verlagerung des Betriebshofs ist damit nicht nur ein Verkehrs- und Infrastrukturprojekt. Sie könnte langfristig auch größere Veränderungen für die Entwicklung der Quickborner Innenstadt ermöglichen.

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  • Goethe-Schule: Neubau zum zweiten Mal beschlossen – jetzt zählen Haushalt, Baurecht und Zeit

    Goethe-Schule: Neubau zum zweiten Mal beschlossen – jetzt zählen Haushalt, Baurecht und Zeit

    Die Goethe-Schule soll am Standort Goethestraße neu gebaut werden. Nach der Entscheidung vom 23. September haben sich CDU und FDP ausdrücklich für den Neubau ausgesprochen. Damit ist die Grundsatzfrage erneut beantwortet. Jetzt entscheidet sich, wie schnell aus dem politischen Beschluss ein tatsächlich umsetzbares Bauprojekt wird.

    Ganz neu ist die Richtung allerdings nicht. Bereits 2024 hatte sich die CDU öffentlich für einen Neubau am bisherigen Standort ausgesprochen. Auch FDP und Grüne hatten damals den Neubau positiv aufgenommen. Anfang 2025 folgte der nächste entscheidende Schritt: Die Ratsversammlung beschloss die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 114 „Goetheschule“. Die Stadt überschrieb ihre damalige Mitteilung bereits mit den Worten: „Planung eines Schulneubaus für die Grundschule Goethestraße ist beschlossen.“

    Der Neubau ist damit politisch keineswegs erst seit dieser Woche ein Thema. Umso wichtiger ist, dass jetzt nicht noch eine weitere Grundsatzrunde folgt, sondern die notwendigen Verfahren zügig vorankommen.

    Haushalt muss das Projekt absichern

    Der politische Beschluss allein reicht für die nächsten Planungsschritte nicht aus. Die notwendigen Mittel und Verpflichtungsermächtigungen müssen haushaltsrechtlich abgesichert sein.

    Deshalb muss kurzfristig geklärt werden, was noch aus dem Haushalt 2026 finanziert werden kann und ob dafür ein Nachtrag erforderlich wird. Alternativ müsste der Haushalt 2027 so rechtzeitig beschlossen und genehmigt werden, dass Vergaben und Planungsaufträge nicht ins Stocken geraten.

    Bei einem Projekt dieser Größenordnung können schon wenige Monate Verzögerung den gesamten Ablauf verschieben.

    Förderfristen setzen den Zeitplan

    Zusätzlichen Druck erzeugen die Förderprogramme für den Ausbau des Ganztags. Die Stadt hatte bereits im Februar darauf hingewiesen, dass entscheidende Schritte noch 2026 erfolgen müssen, damit die vorgesehenen Maßnahmen bis zum 31. Dezember 2029 umgesetzt werden können.

    Damit läuft inzwischen mehr als nur ein politischer Zeitplan. Planung, Vergabe, Genehmigungen, Interim, Abriss und Neubau müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass Fördermöglichkeiten nicht durch Verzögerungen gefährdet werden.

    Baurecht bleibt der Flaschenhals

    Besonders wichtig bleibt das Baurecht. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 114 stammt bereits aus dem Februar 2025. Er sollte den planungsrechtlichen Rahmen für einen neuen Schulbau auf dem heutigen Gelände schaffen.

    Seitdem ist zumindest öffentlich nur begrenzter konkreter Fortschritt des Bebauungsplanverfahrens sichtbar. Im Februar 2026 berichtete die Stadt von einer ersten Bauvorbesprechung. Im März stand im zuständigen Ausschuss ein Sachstandsbericht zur sogenannten Leistungsphase 0 für den Neubau auf der Tagesordnung. Noch im August wurde die Zukunft des Schulgebäudes jedoch ausdrücklich als politisch offen bezeichnet.

    Das bedeutet nicht, dass intern nichts gearbeitet wurde. Öffentlich erkennbar ist aber bisher kein abgeschlossenes Baurecht für den Neubau.

    Genau hier liegt weiterhin ein möglicher Flaschenhals. Ein neuer Schulkomplex mit Ganztag, Sporthalle und den erforderlichen Außenflächen muss planungsrechtlich auf das Grundstück passen. Verkehr, Erschließung, Lärmschutz, Baumbestand, Artenschutz, Rettungswege und weitere Anforderungen müssen berücksichtigt werden.

    Baurecht bleibt Baurecht. Ein politischer Beschluss kann diese Verfahren nicht ersetzen. Umso gespannter darf man sein, wie die Stadt diesen Knoten jetzt löst und wie schnell belastbare Voraussetzungen geschaffen werden können.

    Interim muss belastbar funktionieren

    Parallel dazu muss die vorgesehene Interimslösung an der Feldbehnstraße endgültig tragfähig gemacht werden. Die vollständige Auslagerung der Goethe-Schule würde den Neubau am bisherigen Standort deutlich erleichtern. Dafür muss allerdings sichergestellt sein, dass der Schulbetrieb am Ersatzstandort über mehrere Jahre zuverlässig funktioniert.

    Dazu gehören Unterricht und Ganztag ebenso wie Schulweg, Bring- und Holverkehr, Pausen- und Sportflächen sowie die organisatorische Abstimmung mit den bereits am Standort vorhandenen Einrichtungen.

    Gerade weil ein Interim mehrere Jahre dauern kann, darf diese Lösung nicht nur auf dem Papier funktionieren.

    Jetzt sollte die Umsetzung beginnen

    Die politische Richtung ist erneut klar. Bereits 2024 wurde der Neubau gefordert, 2025 leitete die Ratsversammlung mit dem Bebauungsplan die planungsrechtlichen Vorbereitungen ein, und 2026 wurde die Grundsatzentscheidung nun noch einmal bestätigt.

    Jetzt zählen Haushalt, Förderung, Baurecht, Interim und konkrete Planung. Diese Aufgaben müssen weitgehend parallel bearbeitet werden. Für weitere lange Grundsatzdebatten lässt der Zeitplan kaum noch Raum.

    Quickborn Aktuell hat die Entwicklung der Goethe-Schule bereits ausführlich begleitet. Weitere Berichte zu Kosten, Fördermitteln, Bebauungsplan, Interim, Verkehr und der Vorgeschichte finden interessierte Leser gesammelt unter dem Thema Goetheschule auf Quickborn Aktuell.

    Quellen

    Stadt Quickborn, „Planung eines Schulneubaus für die Grundschule Goethestraße ist beschlossen“, 20.02.2025:
    https://www.quickborn.de/Ver%C3%B6ffentlichungen/Quickborn/Pressemitteilungen/PM%2B2025-025.html

    Stadt Quickborn, „Erweiterungen der Quickborner Grundschulen für den Offenen Ganztag“, 20.02.2026:
    https://www.quickborn.de/Ver%C3%B6ffentlichungen/Quickborn/Pressemitteilungen/PM%2B2026-041.html

    CDU Quickborn, „CDU für Neubau der Goethe-Schule am aktuellen Standort!“, 03.09.2024:
    https://www.cdu-quickborn.de/artikel/cdu-fuer-neubau-der-goethe-schule-am-aktuellen-standort

    FDP Quickborn, „Neubau der Goethe-Schule“, September 2024:
    https://www.fdp-quickborn.de/neubau-der-goethe-schule

    Stadt Quickborn, Bekanntmachung zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt vom 12.03.2026 – Sachstand Leistungsphase 0 Neubau Goetheschule.

    Stadt Quickborn, „Goetheschule: Renovierung läuft auf Hochtouren“, 14.08.2026:
    https://www.quickborn.de/Ver%C3%B6ffentlichungen/Quickborn/Pressemitteilungen/PM%2B2026-219.html

    FDP Quickborn, Mitteilung zur Entscheidung über den Neubau der Goethe-Schule vom 23.09.2026.

  • Fünf Jahre Wertstoffannahme: Vom Container-Plan zum festen Quickborner Angebot

    Fünf Jahre Wertstoffannahme in Quickborn: Am Samstag, 26. September, wird an der Güttloh Geburtstag gefeiert. Von 15 bis 18 Uhr laden GAB und Kreis Pinneberg zu einem bunten Nachmittag ein. Ein guter Anlass für einen Blick zurück: Denn die Geschichte der heutigen Wertstoffannahme begann bereits mehrere Jahre vor ihrer Eröffnung.

    Veröffentlicht am 24. September 2026 · Thomas Köppl

    Jubiläum am Samstag

    Zum fünfjährigen Bestehen gibt es an der Wertstoffannahme Güttloh 1–5 ein Programm für die ganze Familie. Geplant sind unter anderem Umwelt- und Sortierspiele, Torwandschießen auf Mülltonnen, Informationen zu Biomüll und Kompostierung sowie Angebote rund um Abfallvermeidung und Klimaschutz.

    Die GAB informiert außerdem über ihre Arbeit, Entsorgungsmöglichkeiten und Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Unternehmen.

    Die ersten Überlegungen reichen bis 2018 zurück

    Die Idee für eine zusätzliche Annahmestelle in Quickborn entstand bereits 2018. Damals ging es zunächst um eine vergleichsweise kleine Lösung: einige Container für Wertstoffe und Sperrmüll – ausdrücklich nicht um einen zweiten großen Recyclinghof wie in Tornesch-Ahrenlohe.

    2019 wurden die Planungen konkreter. Vorgesehen war eine Fläche von rund 700 Quadratmetern mit zunächst sechs Containern. Angenommen werden sollten unter anderem Sperrmüll, Grünabfälle und Elektroschrott.

    Ganz reibungslos lief das Projekt allerdings nicht. Grundstücksfragen und die Zufahrt mussten geklärt werden. Dadurch verzögerte sich die Umsetzung.

    2021 ging die Wertstoffannahme in Betrieb

    Im August 2021 war es schließlich so weit. Nach rund zwei Jahren konkreter Planung nahm die Wertstoffannahme auf einem Grundstück der Stadt Quickborn ihren Betrieb auf.

    Das Ziel war klar: Die Quickbornerinnen und Quickborner sollten für kleinere Mengen nicht jedes Mal nach Tornesch fahren müssen. Gleichzeitig sollte die neue Annahmestelle die öffentlichen Containerstandorte in der Stadt entlasten und helfen, wild abgestellten Müll zu reduzieren.

    Aus der ursprünglich recht überschaubaren Idee mit einigen Containern wurde damit ein dauerhaftes Angebot für die Stadt.

    Heute fest etabliert

    Fünf Jahre später gehört die Wertstoffannahme für viele Quickborner längst zum Alltag. Die gute Nutzung führte inzwischen sogar zu erweiterten Öffnungszeiten. Seit November 2025 ist die Anlage auch im Winterhalbjahr samstags geöffnet.

    Regulär geöffnet ist montags, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr.

    Angenommen werden unter anderem kleinere Mengen Sperrmüll, Möbelholz, Metalle, Papier und Pappe, Glas, Grünabfälle, Elektrokleingeräte und Alttextilien. Für größere Mengen, Bauschutt, Sonderabfälle oder andere spezielle Abfälle bleibt der Recyclinghof in Tornesch zuständig.

    Vom Provisorium zum festen Angebot

    Die Entwicklung zeigt ganz schön, wie aus einer kleinen kommunalen Idee ein Angebot werden kann, das wenige Jahre später selbstverständlich zur Infrastruktur einer Stadt gehört.

    Am Samstag steht deshalb einmal nicht der Müll, sondern der Geburtstag im Mittelpunkt. Und vielleicht ist das tatsächlich eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen man mit gutem Gewissen sagen kann: Zum Jubiläum darf es ruhig ein bisschen mehr Abfall geben – zumindest beim Torwandschießen auf die Mülltonne.

    Jubiläumsveranstaltung:
    Samstag, 26. September 2026
    15 bis 18 Uhr
    Wertstoffannahme Quickborn, Güttloh 1–5

    Quellen

    GAB Umwelt Service: https://www.gab-umweltservice.de/recyclinghoefe/wertstoffannahme-quickborn/
    Kreis Pinneberg: Informationen zur Wertstoffannahme Quickborn
    Stadt Quickborn: Mitteilungen zur Erweiterung der Öffnungszeiten
    Quickborn1.info: Veröffentlichungen zur Planung und Entstehung der Wertstoffannahme 2018 bis 2021

  • Ellerau verabschiedet sich von Quickborn – Gespräche mit Barmstedt gehen weiter

    Ellerau verabschiedet sich von Quickborn – Gespräche mit Barmstedt gehen weiter

    Das Wichtigste vorweg: Ellerau orientiert sich bei seiner künftigen Verwaltung klar in Richtung Barmstedt. Die Verwaltungsgemeinschaft mit Quickborn endet Ende 2027. Die Ellerauer Gemeindevertretung hat Barmstedt zum bevorzugten Partner erklärt. Dort werden nun die Voraussetzungen für eine mögliche Zusammenarbeit geprüft.

    Veröffentlicht am 24. September 2026, 10:23 Uhr | Von Thomas Köppl

    Ellerau setzt auf Barmstedt

    Die Richtung ist inzwischen ziemlich klar. Ellerau möchte die Gespräche mit Barmstedt zum Abschluss bringen. In der Gemeindevertretung gab es dafür ein deutliches Votum. Ein neuer Vertrag mit Quickborn spielt nach dem derzeitigen Stand praktisch keine Rolle mehr.

    Barmstedt verwaltet bereits das Amt Hörnerkirchen. Mit Ellerau würde die betreute Einwohnerzahl auf rund 20.500 steigen. Damit würde dort eine deutlich größere Verwaltungseinheit entstehen.

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    Rund 19 zusätzliche Stellen

    Bemerkenswert ist der erwartete Personalbedarf. Nach einer ersten Einschätzung des Beratungsunternehmens Kienbaum werden für die Übernahme der Ellerauer Aufgaben rund 19 zusätzliche Vollzeitstellen benötigt. Projekt- und Übergangskosten soll Ellerau tragen.

    Die Zahl zeigt, dass der Wechsel einer Verwaltung keineswegs nur eine organisatorische Frage ist. Personal, IT, Fachverfahren und zusätzliche Strukturen müssen aufgebaut und dauerhaft finanziert werden.

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    Größe, Digitalisierung und KI

    Der Schritt nach Barmstedt führt zugleich zu einer grundsätzlichen Frage: Wie sollten kommunale Verwaltungen künftig aufgestellt sein?

    Größere Einheiten können bessere Voraussetzungen schaffen, Fachwissen zu bündeln und moderne Technik wirtschaftlich einzusetzen. Gleichzeitig fällt auf, dass zusätzlicher Verwaltungsaufwand noch immer sehr stark über zusätzliches Personal abgebildet wird.

    Gerade angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels dürften deshalb Digitalisierung, automatisierte Abläufe und künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle spielen. Sie ersetzen keine qualifizierten Beschäftigten, können aber Routinearbeiten reduzieren und vorhandenes Personal entlasten.

    Barmstedt macht mit Ellerau einen deutlichen Wachstumsschritt. Spannend wird nun, wie stark bei der neuen Konstruktion neben zusätzlichem Personal auch Synergien, Digitalisierung und neue technische Möglichkeiten genutzt werden.

    Weitere Hintergründe zu den Quickborner Verwaltungsgemeinschaften gibt es hier:
    Vom Erfolgsmodell zum Auslaufmodell: Die Quickborner Verwaltungsgemeinschaften seit 2013

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    Quellen

    Stand: 24. September 2026, 10:23 Uhr
    Verfasser: Thomas Köppl

  • Newsletter Nr. 6

    Newsletter Nr. 6

    Quickborn Aktuell Nr. 6: Freibadförderung, Stromnetz, E-Scooter, Jugendarbeit, Veranstaltungen, Himmelmoor, Organspende und Carla Quickborn.
    Quickborn Aktuell

    Newsletter Nr. 6

    24. September 2026

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Quickborn liefert weiter.

    Diesmal gibt es erfreulich viel Positives: Geld fürs Freibad, ein gelungenes Eulenfest, ein volles Veranstaltungswochenende und Wärme aus dem Himmelmoor.

    Dazu kommen Themen, bei denen genaueres Hinsehen lohnt: das Stromnetz, E-Scooter und die Frage, wie gut Quickborn auf einen längeren Stromausfall vorbereitet ist.

    Und ganz am Ende verlassen wir Quickborn für ein Thema, das jeden von uns betreffen kann: Organspende.


    🏊 Freibad: Fast eine halbe Million Euro vom Bund

    Diesmal hat es geklappt.

    Das Quickborner Freibad erhält 498.240 Euro Bundesförderung für eine energetische Sanierung.

    Geplant sind Solarthermie für die Beckenwassererwärmung und eine Beckenabdeckung. Das Gesamtprojekt kostet rund 1,107 Millionen Euro. Für Quickborn bleiben nach bisherigem Stand rund 609.000 Euro.

    Die Förderung ist eine gute Nachricht.

    Interessant wird jetzt noch, wie viel Energie und Geld die neue Technik jedes Jahr tatsächlich spart.


    → Zum ausführlichen Artikel bei Quickborn Aktuell

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    ⚡ Wärmeplanung: Die große Rechnung steckt im Stromnetz

    Wärmepumpen brauchen Strom. Viele Wärmepumpen brauchen sehr viel Strom.

    Die Jahreshöchstlast des Stromnetzes von Quickborn und Ellerau lag 2025 bei knapp 15 Megawatt.

    Ein starker Ausbau von Wärmepumpen kann die elektrische Winterlast erheblich erhöhen.

    Dann geht es um Leitungen, Trafostationen, Messsysteme und Steuertechnik.

    Die Wärmewende findet deshalb auch im Stromnetz statt.

    Und dort kann es richtig teuer werden.


    → Zur ausführlichen Analyse bei Quickborn Aktuell

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    🔌 465.000 Euro für Strom, wenn der Strom weg ist

    Feuerwehr und Polizei bekommen eine neue Netzersatzanlage.

    Kosten: 465.000 Euro.

    Die Anlage hält bei einem längeren Stromausfall beide Einrichtungen arbeitsfähig. Die Wohnungsbaugesellschaft Semmelhaack beteiligt sich mit 50.000 Euro.

    Für die Krisenvorsorge ist das eine sinnvolle Investition.

    Offen ist noch die Aufteilung der verbleibenden Kosten zwischen der kommunalen Feuerwehr und der Landespolizei. Dazu haben wir nachgefragt.


    → Zum Artikel bei Quickborn Aktuell

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    🛴 E-Scooter: Das Problem ist größer als der Roller

    Der Fall einer 14-Jährigen mit einem deutlich zu schnellen E-Scooter sorgt in Quickborn für reichlich Diskussion.

    Der Einzelfall zeigt ein größeres Problem.

    Getunte Roller, Fahrten auf Gehwegen, fehlendes Licht und ein sorgloser Umgang mit Verkehrsregeln sind längst ein ernstes Thema.

    Die Roller sind klein. Das Problem dahinter ist riesig.

    Gut, dass die Polizei das Thema aufgreift. Hier braucht es Aufmerksamkeit, Aufklärung und Kontrollen – gerade dort, wo viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind.

    E-Scooter gehören inzwischen ganz selbstverständlich zum Straßenbild. Die Verkehrsregeln gelten genauso selbstverständlich.


    → Zum vollständigen Artikel bei Quickborn Aktuell

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    👧 Jugendarbeit: Das Gesamtbild ist erfreulich

    Der E-Scooter-Fall sollte den Blick auf die Quickborner Jugendlichen insgesamt nicht bestimmen.

    Die aktuellen Polizeizahlen zeigen bei den unter 21-Jährigen kein auffälliges Gesamtbild.

    Prävention spielt dabei eine wichtige Rolle. Stadtjugendpflege, Sportvereine, Jugendfeuerwehr, Kirchen, Vereine und soziale Einrichtungen schaffen Angebote, Kontakte und verlässliche Ansprechpartner.

    Am Freitag, 25. September, ab 17 Uhr beteiligt sich die Stadtjugendpflege am bundesweiten Tag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Haus 25.

    Wer wissen möchte, was dort geleistet wird, kann einfach vorbeischauen.


    → Zur ausführlichen Auswertung bei Quickborn Aktuell

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    🎉 Eulenfest: Das Jubiläum hat funktioniert

    Zehn Tage Eulen- und Schützenfest liegen hinter Quickborn.

    Beim großen Schützenumzug waren zehn Schützenvereine und mehr als 20 Quickborner Vereine und Institutionen dabei.

    Dazu kamen Laternenumzüge, Feuerwerk, Musik, Eulenmarkt und jede Menge Menschen in der Innenstadt.

    Quickborn kann feiern.

    Beim Jubiläum standen Vereine, Ehrenamt und Begegnung sichtbar im Mittelpunkt.

    Das hat dem Fest gutgetan.


    → Zum Veranstaltungsrückblick

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    🌍 Ausländerfest: Hunger mitbringen und hingehen

    Am Samstag, 26. September, wird rund um St. Marien das 43. Quickborner Ausländerfest gefeiert.

    Um 13 Uhr beginnt der Gottesdienst. Ab 14 Uhr öffnen die Stände. Es gibt internationale Küche, Musik, Tanz und reichlich Gelegenheit zum Klönen.

    Erstmals sind auch die Niederlande und Portugal vertreten.

    Bereits am Freitag steigt das internationale Fußballturnier der „Boys in Green“.

    Unser Tipp: Hunger mitbringen und hingehen.

    Seit 1983 zeigt dieses Fest, wie unkompliziert Begegnung funktionieren kann: gemeinsam essen, reden und feiern.


    → Zum ausführlichen Artikel bei Quickborn Aktuell

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    🐕🌳 Samstag wird voll

    Wer am Samstag Langeweile behalten möchte, muss sich schon tief im Keller verstecken.

    Von 10 bis 14 Uhr gehört das Freibad den Hunden. Der Eintritt zum Hundeschwimmen ist kostenlos. Impfpass, Haftpflichtversicherung und Hundemarke gehören dazu.


    → Alles zum Hundeschwimmen bei Quickborn Aktuell

    Um 11 Uhr pflanzt der Rotary Club Quickborn am Freizeitsee zum 18. Mal den Baum des Jahres. 2026 ist es die Zitterpappel. Schülerinnen und Schüler der Comenius-Schule sind wieder dabei.

    Und ab 14 Uhr wartet bereits das Ausländerfest.

    Samstagsplanung erledigt.

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    🌱 Himmelmoor: Heizen mit dem, was ohnehin anfällt

    Eine schöne Geschichte kommt aus dem Himmelmoor.

    Eine neue Holzhackschnitzelanlage versorgt dort die historischen Himmelmoorhäuser mit Wärme.

    Das Holz fällt bei den Entkusselungsarbeiten zur Renaturierung an. Es wird vor Ort verarbeitet und getrocknet. Selbst beim Transport hilft die Torfbahn.

    Landschaftspflege, Renaturierung und Wärmeversorgung greifen damit direkt ineinander.

    Regionaler wird Energieversorgung kaum.


    → Zum ausführlichen Bericht aus dem Himmelmoor

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    ❤️ Organspende: Das letzte Geschenk, das wir geben können

    Heute beschäftigt sich der Bundestag erneut mit dem Organspenderecht.

    Diskutiert wird unter anderem die Einführung einer Widerspruchsregelung. Gleichzeitig gibt es einen fraktionsübergreifenden Antrag, der die geltende freiwillige Entscheidung weiterentwickeln und die Registrierung erleichtern will.

    Über die rechtliche Ausgestaltung wird politisch beraten.

    Eine persönliche Entscheidung kann jeder bereits heute treffen.

    Organe können nach dem eigenen Tod anderen Menschen Leben schenken – vielleicht sogar einem Menschen aus der eigenen Familie.

    Denn jede Familie kann plötzlich darauf angewiesen sein, dass ein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht.

    Auch die eigene.

    Persönliche, ethische oder religiöse Gründe spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle.

    Wichtig ist, sich damit zu beschäftigen und die eigene Entscheidung festzuhalten – auf einem Organspendeausweis oder im offiziellen Organspende-Register.

    Das schafft Klarheit. Auch für die Familie.

    Vielleicht ist eine Organspende tatsächlich das letzte Geschenk, das wir einem anderen Menschen machen können.

    Informieren. Entscheiden. Festhalten.


    Informationen zur Organspende

    Zur aktuellen parlamentarischen Debatte:

    Deutscher Bundestag

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    ✍️ Carla Quickborn: Sparen klingt manchmal erstaunlich bekannt

    Carla hat sich diesmal den Quickborner Haushalt vorgenommen.

    Ihr Sparprogramm klingt verblüffend unspektakulär: Aufgaben überprüfen, Investitionen sortieren, Gesamtkosten vorher kennen und vielleicht nicht alles gleichzeitig anfangen.

    Dann entdeckt Carla noch eine alte Haushaltsweisheit:

    „Wir können langfristig nur ausgeben, was wir einnehmen.“

    Carlas Kommentar:

    „Das könnte man glatt einmal ausprobieren.“

    Mehr davon gibt es in der übernächsten Ausgabe von Carla Quickborn.

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    📌 Kurz gesagt

    Fast eine halbe Million Euro fürs Freibad. Eine große Aufgabe beim Stromnetz. E-Scooter als echtes Verkehrsthema. Gute Nachrichten aus der Jugendarbeit.

    Dazu ein gelungenes Stadtfest und ein Wochenende, an dem man sich zwischen Hundeschwimmen, Zitterpappel und internationaler Küche fast schon entscheiden muss.

    Und manchmal lohnt der Blick über die Stadtgrenze hinaus. Organspende ist so ein Thema.

    Quickborn ist gerade ziemlich lebendig. Wir bleiben dran.


    Impressum

    Quickborn Aktuell
    Herausgeber und Redaktion: Thomas Köppl
    Jahnstraße 72
    25451 Quickborn

    E-Mail:

    redaktion@quickbornaktuell.de

    Internet:

    Willkommen bei Quickborn Aktuell


    Verantwortlich für die journalistisch-redaktionellen Inhalte:
    Thomas Köppl

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  • Quickborner Speeldeel: Vier Aufführungen im Oktober – Vorverkauf läuft 🎭🚂

    Quickborner Speeldeel: Vier Aufführungen im Oktober – Vorverkauf läuft 🎭🚂

    Die Quickborner Speeldeel bringt im Oktober die turbulente Bahnhofskomödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ in den Artur-Grenz-Saal der Comenius-Schule. Gespielt wird am 3., 4., 9. und 10. Oktober 2026. Der Vorverkauf läuft bereits. Karten gibt es online unter www.quickborner-speeldeel.de sowie bei Elektro-Bollmann in Ellerau, Café King und Eisenmüller in Quickborn.

    Und weil zu Quickborn und Schleswig-Holstein eben auch Plattdeutsch gehört, starten wir heute einmal op Platt. Keine Sorge: Man muss kein perfekter Plattdüütsch-Snacker sein, um mitzukommen. Und beim Theater gilt sowieso: Einfach hingehen, Spaß haben – und erzählt es gerne auch Euren Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunden weiter, die nicht bei Facebook unterwegs sind. 😉

    De Tog kummt nich – aver de Speeldeel kümmt! 🚂🎭

    De Vörverkoop löppt – un de Quickborner Speeldeel maakt sik praat för en bannig turbulenten Theateravend. „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ kümmt in’n Oktober op de Bühn in’n Artur-Grenz-Saal.

    De Fohrkoorten sünd also al dor. Bloots de Tog maakt later en beten Arger. 😄

    De ICE 6948 schall eigentlich ganz woanners hen. Man denn mutt he butenplanmäßig anhollen – un de Reisenden sitt utgerechnet in Einöd fast.

    Keen Handyempfang. Keen Taxi. Un vun en schnelle Wiederfohrt is ok nix to sehn.

    As wenn dat nich al langt, kümmt denn ok noch de Verdacht op, dat ünner de Gestrandeten villicht en kriminelle Person steken kunn. Un denn geiht dat richtig rund.

    Dor dröppt en Kegelclub op en geschäftige Business-Fro, en eigenwilligen Verschwörungstheoretiker un en ganz besünnere Motivationstrainerin. Dat kann jo eigentlich bloots scheefgahn – un jüst dorüm warrt dat lustig.

    Ünner de Regie vun Horst Grapp steekt dat achtköpfige Ensemble al midden in de heete Probenphase. Op de Bühn staht Maja Henning, Josi Evers, Karsten Sohn, Nina Rietdorf, Andrea Linde, Gabriele Hackländer, Nadine Wittkopf un Willy Krämer.

    Spelt warrt veermaal in’n Artur-Grenz-Saal vun de Comenius-School:

    Samstag, 3. Oktober 2026, 19.30 Uhr
    Sonntag, 4. Oktober 2026, 16 Uhr
    Freitag, 9. Oktober 2026, 19.30 Uhr
    Samstag, 10. Oktober 2026, 16 Uhr

    Bi de Namiddagsvörstellungen an’n 4. un 10. Oktober geiht dat al Klock 15 los mit Kaffee un Koken vun Café King.

    Koorten gifft dat online ünner
    www.quickborner-speeldeel.de

    un bi:

    Elektro-Bollmann, Steindamm 1–3, Ellerau
    Café King, Kieler Straße 69, Quickborn
    Eisenmüller, Bahnhofstraße 84, Quickborn

    Also: Wer mitreisen will, schull sik sien Fohrkoort beter rechtzeitig seker maken. Denn ok wenn disse Tog nich na Irgendwo föhrt – de Weg in’n Artur-Grenz-Saal lohnt sik. 🚂😉

    Und nun noch einmal für alle, die beim Plattdeutschen vielleicht doch an der einen oder anderen Weiche falsch abgebogen sind. 😄

    Die Fahrkarten sind da – nur mit dem Zug könnte es etwas schwieriger werden. Die Quickborner Speeldeel bringt im Oktober die turbulente Bahnhofskomödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ auf die Bühne.

    Der ICE 6948 muss außerplanmäßig halten. Ausgerechnet in Einöd. Die Reisenden sitzen fest: kein Handyempfang, kein Taxi und vorerst keine Aussicht auf Weiterfahrt.

    Damit ist die Stimmung bereits bestens vorbereitet. Dann kommt auch noch der Verdacht auf, dass sich unter den Gestrandeten eine kriminelle Person befinden könnte.

    Und die Reisegesellschaft hat es in sich: Ein Kegelclub trifft auf eine zielstrebige Business-Frau, einen eigenwilligen Verschwörungstheoretiker und eine ziemlich außergewöhnliche Motivationstrainerin. Unterschiedliche Temperamente, Missverständnisse und Verdächtigungen sorgen dafür, dass aus der unfreiwilligen Pause ziemlich schnell ein ausgewachsenes Bahnhofschaos wird.

    Unter der Regie von Horst Grapp steht das achtköpfige Ensemble bereits mitten in der heißen Probenphase.

    Gespielt wird am 3., 4., 9. und 10. Oktober im Artur-Grenz-Saal der Comenius-Schule. Bei den beiden Nachmittagsvorstellungen am 4. und 10. Oktober gibt es bereits ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen von Café King.

    Karten gibt es online unter www.quickborner-speeldeel.de sowie bei Elektro-Bollmann in Ellerau, Café King in der Kieler Straße und Eisenmüller in der Bahnhofstraße.

    Also: Fahrkarte sichern, Platz nehmen und weitersagen. Gerade unsere Quickborner Vereine und Kulturschaffenden leben davon, dass Termine nicht nur auf Facebook ihre Runde drehen. Erzählt deshalb auch den Menschen davon, die dort nicht unterwegs sind.

    Und beim Zug gilt an diesem Abend ausnahmsweise: Er darf ruhig ausfallen. Hauptsache, der Vorhang geht pünktlich auf. 🎭🚂

  • Mal verliert man, mal gewinnt man: 498.240 Euro Bundesförderung für das Quickborner Freibad

    Mal verliert man, mal gewinnt man: 498.240 Euro Bundesförderung für das Quickborner Freibad

    Mal verliert man, mal gewinnt man. Beim Förderprogramm des Landes für Schwimmstätten ging Quickborn leer aus. Beim Bund hat es jetzt geklappt: Das Quickborner Freibad erhält 498.240 Euro für eine energetische Sanierung.

    Gefördert werden eine Solarthermieanlage zur Unterstützung der Beckenwassererwärmung und eine Beckenabdeckung gegen Wärmeverluste. Die gute Nachricht überbrachte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Kreis Pinneberg, Daniel Kölbl (CDU).

    Für Quickborn ist das eine gute Entscheidung. Knapp eine halbe Million Euro kommen vom Bund. Nach den bisher bekannten Zahlen muss die Stadt für das Projekt selbst mit rund 609.000 Euro rechnen.

    Veröffentlicht am 23. September 2026, 18:17 Uhr | Von Thomas Köppl

    Fast 500.000 Euro vom Bund

    Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Bundesweit stehen dafür 250 Millionen Euro zur Verfügung.

    Die Maßnahmen in Quickborn sind klar umrissen: Solarthermie soll Energie für die Beckenwassererwärmung liefern. Die Beckenabdeckung soll Wärmeverluste reduzieren. Beides soll den Energieverbrauch und damit die laufenden Kosten des Freibades senken.

    Wie hoch die Einsparung jährlich ausfallen soll, ist bisher nicht veröffentlicht.

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    Rund 609.000 Euro für Quickborn

    Der Bund fördert regulär bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Quickborner Fördersumme passt exakt zu diesem Fördersatz:

    • Gesamtkosten: rund 1.107.000 Euro
    • Bundesförderung: rund 498.000 Euro
    • verbleibender Finanzierungsanteil: rund 609.000 Euro

    Der vollständige Förderbescheid liegt Quickborn Aktuell bislang nicht vor. Weitere Förder- oder Drittmittel für den Quickborner Anteil sind bisher nicht bekannt.

    Bei Mehrkosten wird es einfach: Die Bundesförderung steigt nicht automatisch mit. Kosten oberhalb des anerkannten Projektvolumens muss die Stadt grundsätzlich zusätzlich tragen.

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    Die Mittel fehlen noch im Haushalt 2026

    Im Haushalt 2026 gibt es für Solarthermie und Beckenabdeckung noch keine entsprechende Investitionsposition. Der städtische Finanzierungsanteil muss deshalb haushalterisch berücksichtigt werden.

    Auch der Ergebnishaushalt wird belastet. Bei einer angenommenen Nutzungsdauer von 20 Jahren ergeben sich aus dem städtischen Anteil grob 30.000 Euro Abschreibungen pro Jahr. Hinzu kommen gegebenenfalls Finanzierungskosten.

    Dem stehen die Einsparungen bei den Energiekosten gegenüber. Diese Zahl fehlt bislang. Sie gehört spätestens mit der Finanzierung auf den Tisch.

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    Es bleibt nicht bei dieser Förderung

    Finanziert wird das Programm aus dem 500 Milliarden Euro umfassenden sogenannten Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Tatsächlich handelt es sich um kreditfinanzierte Ausgaben. Quickborn Aktuell hält deshalb den Begriff „Sonderschulden“ für treffender.

    Für Quickborn bleibt es bei den knapp 500.000 Euro für das Freibad allerdings nicht. Schleswig-Holstein erhält aus dem Programm rund 3,4 Milliarden Euro. Rund 2,1 Milliarden Euro davon gehen über eine kommunale Säule an Städte, Gemeinden und Kreise. Auch Quickborn erhält darüber ein eigenes Budget.

    Wenn der große Kuchen verteilt wird, ist es aus Quickborner Sicht gut, wenn ein möglichst großes Stück davon in der eigenen Stadt landet.

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    Von 2,1 Millionen Euro auf null

    Die neue Förderung löst den älteren Sanierungsbedarf des Freibades nicht.

    Die Pläne waren einmal deutlich größer. Im Doppelhaushalt 2021/2022 war für die „Modernisierung Freibad / Gesamtkonzept“ eine Verpflichtungsermächtigung von 2,1 Millionen Euro vorgesehen.

    Später wurden die Planungen erheblich reduziert. Im Haushalt 2025 wurden keine neuen Mittel für die große Modernisierung eingestellt. Rund 130.000 Euro aus dem Vorjahr sollten noch als Haushaltsrest genutzt werden. Für die Folgejahre stand bei dieser Investitionsposition jeweils null Euro.

    Die Stadt meldete 2025 eine Renovierung der bestehenden Umkleiden, die Reinigung des Daches und den Einbau einer Rückschlagklappe nach dem Starkregenereignis. Ein eigener Betrag nur für die Renovierung der Umkleiden wird in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen.

    Von der ursprünglich geplanten umfassenden Modernisierung ist damit bislang wenig umgesetzt. Die jetzt geförderte Solarthermie und die Beckenabdeckung ändern daran nichts. Der Sanierungsbedarf bei Umkleiden, Sanitäranlagen und Gebäuden bleibt bestehen.

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    Fazit

    Die Bundesförderung ist eine gute Nachricht für Quickborn. Solarthermie und Beckenabdeckung sollen den Energieverbrauch des Freibades senken.

    Für den städtischen Haushalt bleiben rund 609.000 Euro zu finanzieren. Dazu kommen mögliche Mehrkosten. Jährlich entstehen grob 30.000 Euro Abschreibungen sowie gegebenenfalls Finanzierungskosten.

    Offen ist vor allem noch, wie viel Energie und Geld die neue Technik tatsächlich einsparen wird.

    Der ältere Sanierungsstau des Freibades bleibt eine zweite Baustelle.

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    Quellen

    • Daniel Kölbl, Mitglied des Deutschen Bundestages: „Bund fördert energetische Sanierung des Quickborner Freibades“, September 2026.
    • Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“, Projektaufruf 2026.
    • Finanzministerium Schleswig-Holstein: Informationen zum Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sowie zur kommunalen Säule.
    • Land Schleswig-Holstein: Förderprogramm für Schwimmsportstätten 2026.
    • Stadt Quickborn: Haushaltspläne 2021/2022, 2025 und 2026.
    • Stadt Quickborn: Berichte zur Freibaderöffnung 2025 und zu den durchgeführten Maßnahmen an Umkleiden und Freibadgebäuden.

    Stand: 23. September 2026, 18:17 Uhr | Thomas Köppl | Quickborn Aktuell


  • Hundeschwimmen im Quickborner Freibad: Badespaß braucht vor allem Verantwortung

    WordPress-Titel:
    Hundeschwimmen im Quickborner Freibad: Badespaß braucht vor allem Verantwortung

    WordPress-Auszug:
    Am Sonnabend gehört das Quickborner Freibad den Hunden. Impfpass und Haftpflicht sind vorgeschrieben. Mindestens ebenso wichtig sind Sozialverträglichkeit, sichere Einstiege und ein wachsamer Halter.

    Am Sonnabend, 26. September, dürfen zum Saisonabschluss die Hunde ins Quickborner Freibad. Von 10 bis 14 Uhr wird geplanscht und geschwommen. Die Stadt macht dafür einige formale Vorgaben. Aus Sicht von Quickborn Aktuell kommt es allerdings mindestens ebenso auf etwas anderes an: Hundehalter müssen ihren eigenen Hund kennen, mögliche Gefährdungssituationen einschätzen und vor Ort vernünftig entscheiden. Vollkommen ungefährlich ist das Leben schließlich weder für Menschen noch für Hunde – und ein Freibad bildet da keine Ausnahme.

    Veröffentlicht am 23. September 2026 | Thomas Köppl, Quickborn Aktuell

    Das Hundeschwimmen kann für viele Vierbeiner ein schöner Abschluss des Sommers sein. Gleichzeitig treffen möglicherweise zahlreiche fremde Hunde in einer ungewohnten Umgebung aufeinander. Dazu kommen Wasser, Bewegung, Spielzeug und ein Schwimmbecken, das ursprünglich für Menschen und nicht für Hunde gebaut wurde.

    Wie entspannt der Vormittag verläuft, wird deshalb nicht allein von Impfpass, Versicherung und Hundemarke abhängen. Eine entscheidende Rolle spielen die Sozialverträglichkeit der Tiere, der tatsächliche Andrang und die Aufmerksamkeit der jeweiligen Hundehalter.

    Inhaltsverzeichnis

    Das Angebot der Stadt

    Nach dem Ende des regulären Badebetriebs bekommt das Quickborner Freibad noch einmal ungewöhnliche Gäste. Am Sonnabend, 26. September, dürfen Hunde von 10 bis 14 Uhr ins Wasser.

    Der Eintritt ist kostenlos. Vor Ort kann für das Tierheim gespendet werden. Außerdem sollen verschiedene Stände über Themen rund um Tiergesundheit und Ernährung informieren.

    Für das Hundeschwimmen wird das Becken nach dem Ende der regulären Saison nicht mehr gechlort. Nach Angaben der Stadt dürfen die Hunde springen, planschen, schwimmen oder auch erst einmal vorsichtig ausprobieren, ob ihnen das Wasser überhaupt gefällt.

    Das Hundeschwimmen bildet zugleich den Abschluss einer für das Freibad sehr erfolgreichen Saison. Mehr als 65.000 Besucherinnen und Besucher wurden 2026 gezählt. Der bisherige Besucherrekord wurde damit nach Angaben der Stadt deutlich übertroffen.

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    Impfpass, Haftpflicht und Hundemarke

    Für die Teilnahme nennt die Stadt mehrere Voraussetzungen. Mitgebracht werden müssen ein gültiger Impfpass mit nachgewiesener Tollwutimpfung, der Nachweis einer Hundehaftpflichtversicherung sowie eine Hundemarke als Identitätsnachweis.

    Solche Anforderungen sind bei Hundeschwimmtagen in Freibädern nicht ungewöhnlich. Sie schaffen einen organisatorischen Rahmen und sichern bestimmte gesundheitliche und haftungsrechtliche Fragen ab.

    Trotzdem lohnt sich die Frage, worauf es bei einer solchen Veranstaltung für die tatsächliche Sicherheit besonders ankommt.

    Ein Impfpass lässt sich kontrollieren. Eine Versicherungsbescheinigung ebenfalls. Auch die Hundemarke ist schnell überprüft.

    Ob ein Hund mit vielen fremden Artgenossen umgehen kann, ob er im Wasser sicher ist und wie er unter Stress reagiert, lässt sich dagegen nicht auf einem Dokument nachlesen.

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    Sozialverträglichkeit ist mindestens ebenso wichtig

    Der entscheidende Punkt beginnt deshalb beim Hundehalter selbst.

    Wer seinen Hund zu einer Veranstaltung mit vielen anderen Tieren mitnimmt, sollte ihn gut einschätzen können. Ist der Hund sozialverträglich? Wie reagiert er auf fremde Hunde? Lässt er andere Tiere in Ruhe? Wird er bei engem Kontakt nervös oder unsicher? Verteidigt er Spielzeug oder Futter? Wie reagiert er, wenn mehrere aufgeregte Hunde gleichzeitig um ihn herum sind?

    Das sind keine theoretischen Fragen. Eine Situation mit vielen fremden Hunden unterscheidet sich deutlich vom üblichen Spaziergang.

    Wasser sorgt bei vielen Tieren zusätzlich für Aufregung. Hunde rennen zum Becken, springen hinein, kommen wieder heraus, schütteln sich und laufen zurück. Andere Tiere sind vielleicht vorsichtiger, älter oder unsicher.

    Ein Hund, der im normalen Alltag völlig entspannt ist, kann in einer solchen Situation anders reagieren.

    Verantwortlicher Umgang mit einem Hund bedeutet deshalb auch, seine Grenzen zu kennen. Zeigt das Tier Stress, Unsicherheit oder Überforderung, sollte der Halter reagieren.

    Manchmal ist die verantwortungsvollste Entscheidung ganz einfach: Leine dran und wieder nach Hause.

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    Je voller es wird, desto anspruchsvoller wird die Situation

    Wie groß die tatsächliche Herausforderung beim Hundeschwimmen wird, dürfte wesentlich vom Andrang abhängen.

    Ein Freibad, in dem sich nur einige wenige Hunde verteilen, bietet reichlich Raum. Die Tiere können Abstand halten und sich gegenseitig aus dem Weg gehen.

    Bei starkem Andrang verändert sich die Situation.

    Je mehr Hunde gleichzeitig am und im Becken unterwegs sind, desto häufiger entstehen direkte Begegnungen. Ein- und Ausstiegsstellen werden stärker frequentiert. Tiere kommen sich enger nahe. Aufregung kann sich innerhalb einer Gruppe schnell übertragen.

    Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass etwas passiert. Die Situation wird jedoch anspruchsvoller und verlangt mehr Aufmerksamkeit.

    Deshalb kann dieselbe Veranstaltung für denselben Hund um 10 Uhr bei überschaubarem Betrieb völlig problemlos sein und eine Stunde später bei großem Andrang schon ganz anders aussehen.

    Hundehalter sollten sich diese Entscheidung deshalb nicht nur zu Hause treffen. Auch der Blick auf die konkrete Situation vor Ort gehört dazu.

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    Edelstahlbecken: Sicher hinein – und sicher wieder heraus

    Eine Besonderheit des Quickborner Freibades sind die Edelstahlbecken.

    Grundsätzlich spricht ein Edelstahlbecken nicht gegen ein Hundeschwimmen. Trotzdem sollte man sich bewusst machen, dass ein öffentliches Schwimmbecken in erster Linie für Menschen konstruiert wurde.

    Menschen nutzen vorgesehene Treppen, Leitern und Einstiege. Ein Hund orientiert sich anders. Er springt möglicherweise an einer Stelle ins Wasser und versucht später dort wieder herauszukommen, wo er gerade den Beckenrand erreicht.

    Gerade auf nassen und glatten Oberflächen kann das zum Problem werden.

    Findet ein Hund beim Ausstieg mit den Pfoten keinen sicheren Halt, kann er abrutschen. Ein zunächst gelassenes Tier kann dadurch hektisch oder unsicher werden.

    Bei jungen, kräftigen und wassererfahrenen Hunden mag das kaum eine Rolle spielen. Bei älteren, schweren, körperlich eingeschränkten oder unsicheren Tieren kann die Situation anders aussehen.

    Für einen hundegerechten Badebetrieb sind deshalb sichere und gut erreichbare Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten besonders wichtig. Auch rutschhemmende Bereiche, Matten oder geeignete Rampen können dabei eine Rolle spielen.

    Welche besonderen Vorkehrungen beim Quickborner Hundeschwimmen an den Edelstahlbecken getroffen werden, geht aus der Bürgerinformation der Stadt nicht hervor.

    Für Hundehalter bleibt deshalb ein ganz einfacher Rat: Erst ansehen, wie der Hund wieder sicher aus dem Wasser kommt – und danach entscheiden, ob er hineinspringen soll.

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    Spielzeug kann zusätzlichen Konfliktstoff schaffen

    Die Stadt empfiehlt neben einem Handtuch für den Heimweg auch das Lieblings-Wasserspielzeug des Hundes.

    Für viele Hunde gehört ein Ball oder anderes Spielzeug selbstverständlich zum Badespaß dazu.

    Allerdings reagieren Hunde auch hier sehr unterschiedlich. Manche teilen ihren Ball problemlos mit anderen Tieren. Andere verteidigen Spielzeug deutlich.

    Was mit einem einzelnen Hund im Garten hervorragend funktioniert, kann innerhalb einer größeren Gruppe eine ganz andere Dynamik entwickeln.

    Ein Halter, der weiß, dass sein Hund bei Spielzeug zu Besitzverhalten neigt, sollte dies berücksichtigen.

    Der Lieblingsball darf also durchaus einmal einen freien Vormittag bekommen.

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    Freibad oder Naturgewässer?

    Viele Hunde schwimmen ausgesprochen gern. Für ihr natürliches Bewegungsverhalten erscheinen geeignete Seen, Flüsse oder andere naturnahe Badeplätze häufig zunächst näherliegend als ein gefliestes oder aus Edelstahl gebautes Schwimmbecken.

    Ein flacher natürlicher Einstieg hat einen offensichtlichen Vorteil: Der Hund kann selbstständig ins Wasser gehen und häufig ebenso selbstständig wieder herauskommen.

    Auch Naturgewässer sind allerdings nicht automatisch sicher.

    Strömungen, schlechte Wasserqualität, Blaualgen, steile Böschungen, Glasscherben, Angelhaken oder andere Gegenstände können dort erhebliche Risiken schaffen.

    Auch die Pinnau wird nicht allein dadurch zum geeigneten Hundebadeplatz, dass es sich um einen natürlichen Fluss handelt. Wasserstand, Strömung, Uferbeschaffenheit und Wasserqualität müssen jeweils berücksichtigt werden.

    Die entscheidende Frage lautet daher weniger: Freibad oder Natur?

    Wichtiger ist: Passt dieser konkrete Badeplatz zu diesem konkreten Hund?

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    Verantwortung kann keine Vorschrift ersetzen

    Das Leben eines Hundes lässt sich nicht vollständig risikofrei organisieren.

    Das gilt letztlich genauso für Menschen.

    Wer jedes denkbare Risiko vermeiden wollte, dürfte mit seinem Hund kaum noch eine Straße überqueren, im Wald spazieren gehen, andere Hunde treffen oder ihn ins Wasser lassen.

    Verantwortung bedeutet deshalb nicht, jede theoretisch denkbare Gefährdung durch immer neue Regeln auszuschließen.

    Verantwortung bedeutet, erkennbare Risiken zu analysieren, vernünftig damit umzugehen und die eigenen Möglichkeiten sowie die Fähigkeiten des Hundes realistisch einzuschätzen.

    Genau an diesem Punkt sind Hundehalter selbst gefragt.

    Sie kennen im Idealfall den Charakter ihres Tieres. Sie wissen, ob der Hund gern schwimmt, ob er fremde Hunde mag, ob er Spielzeug verteidigt, ob er schnell gestresst ist und ob er körperlich noch sicher genug unterwegs ist.

    Kein Veranstalter und keine Einlasskontrolle können diese individuelle Einschätzung vollständig ersetzen.

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    Einordnung von Quickborn Aktuell

    Das Hundeschwimmen ist zunächst einmal eine nette Idee zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Freibadsaison.

    Wer einen wasserbegeisterten und sozialverträglichen Hund hat, kann dort sicherlich einen schönen Vormittag erleben.

    Die Stadt schafft mit Impfpass, nachgewiesener Tollwutimpfung, Hundehaftpflichtversicherung und Hundemarke einen klaren organisatorischen Rahmen.

    Aus Sicht von Quickborn Aktuell sollte Sicherheit allerdings nicht vor allem über möglichst viele formale Nachweise definiert werden.

    Wichtiger erscheinen die praktischen Fragen.

    Ist der Hund sozialverträglich? Kann der Halter sein Verhalten zuverlässig einschätzen? Wie viele Hunde befinden sich gleichzeitig im Bad? Gibt es ausreichend Raum? Sind die Ein- und Ausstiege sicher? Findet der Hund auf den nassen Flächen genügend Halt? Und merkt der Halter rechtzeitig, wenn sein Tier genug hat?

    Auch der Veranstalter trägt seinen Teil der Verantwortung. Gerade bei einem für Menschen konstruierten Edelstahlbecken sollten sichere Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten vorhanden sein und die Situation bei größerem Andrang im Blick behalten werden.

    Daneben sollte man den Hundehaltern aber auch zutrauen, Verantwortung für ihr eigenes Tier zu übernehmen.

    Vollständige Sicherheit gibt es nicht. Weder beim Hundeschwimmen noch beim Spaziergang durch Quickborn.

    Vernünftige Hundehaltung bedeutet deshalb, Gefahren weder zu ignorieren noch sie größer zu machen, als sie tatsächlich sind.

    Wer seinen Hund kennt, die Situation beobachtet und gegebenenfalls auch einmal entscheidet, dass es heute einfach zu voll oder zu hektisch ist, handelt verantwortungsvoll.

    Gesunder Menschenverstand dürfte dafür mindestens genauso wichtig sein wie der Blick in den Impfpass.

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    Termin und Voraussetzungen

    Hundeschwimmen im Freibad Quickborn
    Sonnabend, 26. September 2026
    10 bis 14 Uhr
    Freibad Quickborn
    Am Freibad 4A
    25451 Quickborn

    Eintritt: kostenlos

    Spenden für das Tierheim sind willkommen.

    Nach Angaben der Stadt müssen mitgebracht werden:

    • gültiger Impfpass mit nachgewiesener Tollwutimpfung,
    • Hundehaftpflichtversicherung,
    • Hundemarke als Identitätsnachweis.

    Ein Handtuch für den Heimweg wird ebenfalls empfohlen.

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    Quellen

    Stadt Quickborn: Bürgerinformation Nr. 293/2026 „Zum Saisonabschluss gehört das Freibad den Fellnasen“, 23. September 2026. Angaben zu Veranstaltung, Teilnahmebedingungen, chlorfreiem Becken und Saisonbilanz. PM 293 Zum Saisonabschluss gehört das Freibad den Fellnasen.docx

    Stadt Quickborn: Bürgerinformation Nr. 293/2026. Angaben zur Freibadsaison 2026, zu Veranstaltungen sowie zum Hundeschwimmen am 26. September 2026. PM 293 Zum Saisonabschluss gehört das Freibad den Fellnasen.docx


  • Jugendkriminalität in Quickborn: unauffälliges Gesamtbild – starke Präventionsarbeit bleibt wichtig

    Die Zahlen zur Jugendkriminalität in Quickborn geben insgesamt keinen Anlass zur Sorge. Einzelne Deliktsgruppen fallen auf und müssen beobachtet werden. Ein genereller negativer Trend bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden lässt sich aus den vorgelegten Daten jedoch nicht ableiten. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig die präventive Arbeit der Quickborner Stadtjugendpflege ist.

    Die aktuellen Zahlen stellte Herr Köhler von der Polizeidirektion Bad Segeberg, Station Quickborn, in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Soziales vor. Betrachtet wurden Kinder, Jugendliche und Heranwachsende unter 21 Jahren mit Wohnsitz in Quickborn.

    Unser Fazit vorweg: Jede Straftat ist eine zu viel. Trotzdem sollte man die Zahlen so betrachten, wie sie sind. Für eine pauschale Diskussion über zunehmende Jugendkriminalität in Quickborn liefern sie keine Grundlage. Viel wichtiger ist, einzelne Entwicklungen früh zu erkennen und mit guter Präventionsarbeit darauf zu reagieren.



    1. Was die Polizei vorgestellt hat

    Im Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales ging es ausdrücklich um die Kriminalitätsentwicklung bei jungen Menschen. Herr Köhler von der Polizeidirektion Bad Segeberg, Station Quickborn, erläuterte die Polizeiliche Kriminalstatistik und die zugrunde liegenden Begriffe.

    Betrachtet werden dabei Kinder, Jugendliche und Heranwachsende unter 21 Jahren. Die von der Polizei vorgestellten Diagramme setzen die Zahlen teilweise ins Verhältnis zu jeweils 100 jungen Menschen. Das ist sinnvoll, weil absolute Fallzahlen allein nur begrenzt aussagekräftig sind.

    Das Protokoll hält außerdem fest, dass Veränderungen zwischen einzelnen Jahren nicht automatisch auf eine grundsätzliche Entwicklung schließen lassen. So erläuterte die Polizei einen Rückgang in einer Darstellung unter anderem damit, dass einzelne Personen inzwischen älter als 21 Jahre sind und deshalb aus dieser Statistik herausfallen.

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    2. 45 junge Menschen als Opfer erfasst

    Auf Nachfrage aus dem Ausschuss lieferte die Polizei zusätzlich Zahlen zu jungen Menschen, die selbst Opfer einer Straftat geworden sind.

    2025 wurden in Quickborn 45 Menschen unter 21 Jahren als Opfer einer Straftat registriert. Im Jahr 2024 waren es 54.

    Die 45 im Jahr 2025 erfassten Opfer verteilen sich auf:

    • 1 Kind unter 6 Jahren,
    • 16 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren,
    • 17 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren,
    • 11 Heranwachsende zwischen 18 und 20 Jahren.

    Im Jahr 2024 waren 54 junge Menschen als Opfer erfasst worden: ein Kind unter sechs Jahren, 20 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren, 22 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren sowie elf Heranwachsende zwischen 18 und 20 Jahren.

    Damit ist die Zahl der erfassten jungen Opfer gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Auch hier gilt: Jede einzelne Straftat ist eine zu viel. Die Zahlen rechtfertigen aber keine dramatische Darstellung der Situation junger Menschen in Quickborn.

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    3. Einzelne Deliktsgruppen fallen auf

    Ein genauer Blick lohnt sich bei einzelnen Deliktsgruppen.

    Die Polizei berichtete über einen Anstieg bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. In der Quickborner Auswertung spielt dabei insbesondere die Verbreitung pornografischer Inhalte eine Rolle.

    Herr Köhler verwies als mögliche Erklärung auf den einfachen Zugang zu sozialen Medien und Messengerdiensten. Gerade bei jungen Menschen können Bilder oder Videos heute mit wenigen Klicks weitergeleitet werden. Was möglicherweise als unbedachtes Weiterleiten beginnt, kann schnell strafrechtliche Bedeutung bekommen.

    Auch bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten wurde ein Anstieg festgestellt. Genannt wurde insbesondere die Beförderungserschleichung. Die Polizei führte als mögliche Gründe stärkere Kontrollen oder Wiederholungstäter an.

    Gerade diese Beispiele zeigen, warum einzelne statistische Ausschläge genau betrachtet werden müssen. Ein höherer Wert in einer Deliktsgruppe sagt zunächst noch nichts darüber aus, ob sich das Verhalten einer ganzen Generation verändert hat.

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    4. Warum das Wohnortprinzip wichtig ist

    Eine Besonderheit der im Ausschuss vorgestellten Auswertung ist das Wohnortprinzip.

    Erfasst werden junge Menschen, deren Wohnsitz in Quickborn liegt. Eine Straftat muss deshalb nicht zwingend in Quickborn stattgefunden haben. Ein Quickborner Jugendlicher, der beispielsweise außerhalb der Stadt auffällig wird, kann trotzdem in dieser Auswertung erscheinen.

    Die Zahlen sind damit in erster Linie eine Betrachtung der jungen Quickbornerinnen und Quickborner und keine reine Tatortstatistik für das Stadtgebiet.

    Das ist bei der Einordnung wichtig. Wer aus solchen Zahlen unmittelbar Aussagen darüber ableiten möchte, wie viele Straftaten tatsächlich auf Quickborner Straßen, Plätzen oder in Quickborner Einrichtungen begangen wurden, würde unterschiedliche statistische Betrachtungen miteinander vermischen.

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    5. Hellfeld und Dunkelfeld: Was die Statistik leisten kann

    Auch die beste Kriminalitätsstatistik kann nur mit den Informationen arbeiten, die vorhanden sind.

    Die Polizeiliche Kriminalstatistik bildet das sogenannte Hellfeld ab. Dazu gehören Straftaten, die angezeigt werden oder der Polizei auf anderem Wege bekannt werden.

    Daneben gibt es das Dunkelfeld: Straftaten, die weder angezeigt noch von der Polizei festgestellt werden und deshalb in keiner Polizeilichen Kriminalstatistik erscheinen.

    Die Landespolizei weist selbst darauf hin, dass sich die Größe dieses Dunkelfeldes je nach Delikt unterscheiden kann. Auch die Anzeigebereitschaft der Bevölkerung und die Intensität polizeilicher Kontrollen beeinflussen das Hellfeld. Die PKS ist deshalb kein vollständiges Abbild aller tatsächlich begangenen Straftaten, bleibt aber ein wichtiges Instrument, um Entwicklungen zu erkennen.

    Ein einfaches Beispiel: Wird in einem bestimmten Bereich deutlich stärker kontrolliert, können dort mehr Straftaten festgestellt werden. Die Statistik steigt dann möglicherweise, obwohl nicht zwingend mehr Taten begangen wurden. Umgekehrt bleiben Delikte, die nicht angezeigt werden, unsichtbar.

    Eine Statistik ist deshalb immer nur so gut wie ihre Datenlage. Gerade bei kleinen Fallzahlen sollte man einzelne Veränderungen nicht größer machen, als sie sind.

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    6. Prävention ist der entscheidende Teil der Jugendarbeit

    Bei der Diskussion über Jugendkriminalität wird schnell über Polizei, Strafverfahren und Konsequenzen gesprochen. Dabei beginnt erfolgreiche Arbeit viel früher.

    Die wichtigste Aufgabe guter Jugendarbeit ist Prävention.

    Es geht darum, Kinder und Jugendliche früh zu erreichen, ihnen verlässliche Ansprechpartner zu bieten, Vertrauen aufzubauen, Konflikte wahrzunehmen und Unterstützung anzubieten, bevor sich Probleme verfestigen.

    Offene Jugendarbeit schafft außerdem Orte, an denen junge Menschen andere treffen, ihre Freizeit gestalten, eigene Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendpflege erleben dabei oft früh, wenn irgendwo etwas schiefläuft.

    Genau diese Arbeit taucht später kaum in einer Statistik auf. Wenn ein Konflikt früh geklärt wird, wenn ein Jugendlicher rechtzeitig Unterstützung bekommt oder wenn eine Gruppe einen verlässlichen Treffpunkt und Ansprechpartner hat, entsteht daraus eben kein Polizeivorgang.

    Prävention lässt sich deshalb nicht einfach an einer einzelnen Zahl festmachen. Sie ist trotzdem ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden kommunalen Jugendpolitik.

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    7. Birgit Hesse und die Quickborner Stadtjugendpflege

    Quickborn verfügt hier über Strukturen, die sich über viele Jahre entwickelt haben.

    Die Stadtjugendpflege steht unter der Leitung von Birgit Hesse. Im Ausschuss berichtete die Verwaltung, dass die Ferienaktionen gut gelaufen seien. Auch die regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen würden kontinuierlich von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt. Das Feedback sei sehr positiv.

    Gleichzeitig hat das Team nach Angaben der Verwaltung im Alltag viele Herausforderungen zu bewältigen. Diese würden innerhalb des Teams gut aufgefangen.

    Das verdient Anerkennung. Gerade präventive Arbeit funktioniert nur mit Menschen, die die örtlichen Strukturen kennen, über Erfahrung verfügen und über längere Zeit Vertrauen zu Kindern und Jugendlichen aufbauen können.

    Birgit Hesse war in den vergangenen Monaten zusätzlich mit weiteren Aufgaben belastet und hat vertretungsweise die Leitung des Fachbereichs 4 übernommen. Nach Angaben im Protokoll waren deshalb zusätzliche Projekte und Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen aus Kapazitätsgründen zuletzt kaum möglich.

    Nach dem derzeitigen Stand wird Birgit Hesse ihr Arbeitsverhältnis mit der Stadt Quickborn am 28. Februar 2027 beenden.

    Ihr Ausscheiden wäre für die Quickborner Jugendarbeit ein großer Verlust. Fachwissen lässt sich ersetzen, Erfahrung kann weitergegeben werden. Gewachsenes Vertrauen und persönliche Beziehungen entstehen dagegen erst über Jahre.

    Gerade deshalb sollte frühzeitig dafür gesorgt werden, dass die erfolgreiche Arbeit der Stadtjugendpflege fortgeführt werden kann und ausreichend personelle Kapazitäten vorhanden sind.

    Eine funktionierende Jugendpflege ist keine nette Zugabe. Sie gehört zu einer Stadt, die junge Menschen ernst nimmt – und sie ist ein wichtiger Teil der Prävention.

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    8. Fazit: Kein Grund zur Dramatisierung – Prävention weiter stärken

    Die von der Polizei vorgestellten Zahlen ergeben für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende in Quickborn kein auffälliges Gesamtbild.

    Die Zahl der unter 21-jährigen Opfer ist von 54 im Jahr 2024 auf 45 im Jahr 2025 zurückgegangen. Einzelne Deliktsgruppen – insbesondere die Verbreitung pornografischer Inhalte und die Beförderungserschleichung – verdienen Aufmerksamkeit.

    Hier sind Aufklärung, Eltern, Schulen, Polizei und Jugendarbeit gefragt.

    Vor allem sollte der Blick aber auf der Prävention liegen. Quickborn verfügt mit seiner Stadtjugendpflege über eine über viele Jahre gewachsene Struktur. Die Angebote werden angenommen, die Einrichtungen werden genutzt und das Feedback ist nach Angaben der Stadt positiv.

    Das ist eine gute Nachricht.

    Und es ist ein guter Grund, die präventive Jugendarbeit weiterhin ernst zu nehmen, personell abzusichern und den Menschen Anerkennung zu geben, die diese Arbeit täglich leisten.

    Birgit Hesse und ihr Team haben daran einen erheblichen Anteil.

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    9. Quellen

    • Stadt Quickborn: Öffentliches Protokoll des Ausschusses für Kinder, Jugend und Soziales vom 18. August 2026, insbesondere TOP 9.5 Stadtjugendpflege und TOP 10 Polizeiliche Kriminalstatistik.
    • Landespolizei Schleswig-Holstein: Erläuterungen zur Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik, insbesondere Hell- und Dunkelfeld.

    Stand: 23. September 2026, 07:26 Uhr
    Verfasser: Thomas Köppl

  • Wärmeplanung in Quickborn: Die eigentliche Millionenfrage liegt im Stromnetz

    Die kommunale Wärmeplanung zeigt, dass Wärmepumpen in Quickborn künftig eine große Rolle spielen können. Damit wächst gleichzeitig eine zweite Aufgabe: Das Stromnetz muss wesentlich mehr Leistung bis in die Wohngebiete transportieren können. Die heute veröffentlichten Netzdaten der Stadtwerke zeigen eine Jahreshöchstlast von knapp 15 Megawatt. Eine überschlägige Modellrechnung ergibt bei einem starken Ausbau von Wärmepumpen zusätzliche elektrische Winterlasten von mehreren zehn Megawatt. Leitungen, Trafostationen, intelligente Messsysteme und Steuertechnik werden damit zu einem wichtigen Teil der Wärmewende – und können Millionen kosten.[1][2]

    Was die Wärmeplanung für das Stromnetz bedeutet

    Quickborn arbeitet derzeit an seiner kommunalen Wärmeplanung. Untersucht wird, welche Gebiete künftig für Wärmenetze infrage kommen und wo eher dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen eingesetzt werden könnten. HIC Consulting hat dafür den Gebäudebestand, den heutigen Wärmebedarf und verschiedene technische Potenziale untersucht.[1]

    Die bislang veröffentlichte Untersuchung setzt den heutigen Wärme-Endenergieverbrauch Quickborns bei rund 192,4 Gigawattstunden pro Jahr an. Für dezentrale Umgebungsluft wird ein technisches Wärmepumpenpotenzial in einer Größenordnung von rund 175 Gigawattstunden Wärme dargestellt.

    Diese 175 GWh sind kein Ausbauziel. Wärmenetze, Gebäudesanierungen und andere Wärmequellen werden die tatsächliche Entwicklung beeinflussen. Die Zahl zeigt aber die Größenordnung, die technisch untersucht wird.

    Und genau hier beginnt die Stromnetzfrage: Eine Wärmepumpe gewinnt einen großen Teil ihrer Wärme aus der Umgebung. Einen erheblichen Teil der benötigten Energie muss sie trotzdem als Strom beziehen.

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    Das Quickborner Stromnetz heute

    Für den Vergleich muss man eine Besonderheit beachten: Die veröffentlichten Stromnetzdaten der Stadtwerke umfassen Quickborn und Ellerau gemeinsam, während die kommunale Wärmeplanung nur Quickborn betrachtet. Die Zahlen lassen sich deshalb nicht eins zu eins gegeneinander rechnen. Als Größenvergleich sind sie trotzdem aufschlussreich.

    Für 2025 veröffentlichen die Stadtwerke folgende Eckdaten:[2]

    • rund 71,3 GWh entnommene Jahresarbeit,
    • rund 756 Kilometer Erdkabel, davon etwa 632 Kilometer Niederspannungs- und 125 Kilometer Mittelspannungskabel,
    • eine installierte Leistung der Ortsnetztransformatoren von rund 77,5 MVA,
    • 15.963 Entnahmestellen,
    • eine Jahreshöchstlast von 14,822 MW,
    • einschließlich Netzverlusten rund 15,069 MW.

    Die installierte Transformatorleistung von 77,5 MVA bedeutet dabei nicht, dass überall im Stadtgebiet einfach noch mehr als 60 MW frei wären. Stromnetze bestehen aus vielen einzelnen Leitungsabschnitten und Ortsnetzstationen. Ein Engpass kann deshalb bereits in einer Wohnstraße oder an einer einzelnen Trafostation entstehen, während das Gesamtnetz auf dem Papier noch große Leistungsreserven aufweist.

    Für die Netzplanung zählt deshalb nicht nur die Strommenge eines ganzen Jahres. Entscheidend ist, wie viel Leistung an einem bestimmten Ort gleichzeitig benötigt wird.

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    Wie viel zusätzlichen Strom können Wärmepumpen benötigen?

    Für eine überschlägige Rechnung nehmen wir eine Jahresarbeitszahl von 3 an. Eine Wärmepumpe erzeugt dann aus einer Kilowattstunde Strom im Jahresmittel etwa drei Kilowattstunden Wärme.

    Damit ergeben sich folgende Größenordnungen:

    Wärme aus Wärmepumpen Strombedarf bei Jahresarbeitszahl 3
    60 GWh Wärme rund 20 GWh Strom pro Jahr
    110 GWh Wärme rund 37 GWh Strom pro Jahr
    175 GWh Wärme rund 58 GWh Strom pro Jahr

    Zum Vergleich: Das gesamte Stromnetz von Quickborn und Ellerau weist heute eine entnommene Jahresarbeit von rund 71 GWh aus.

    Schon ein mittleres Wärmepumpenszenario würde den heutigen Strombedarf deshalb erheblich verändern. Gleichzeitig kommen Elektroautos, neue Gebäude, Gewerbe und weitere elektrische Anwendungen hinzu.

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    Entscheidend ist der kalte Wintertag

    Für das Stromnetz ist die jährliche Energiemenge nur ein Teil der Aufgabe. Kritischer ist die Leistung an kalten Wintertagen, wenn viele Wärmepumpen gleichzeitig arbeiten.

    Für einen einfachen Stresstest verwenden wir folgende Annahmen:

    • 1.800 thermische Volllaststunden pro Jahr,
    • eine Leistungszahl der Wärmepumpe von 2,2 bei kalten Außentemperaturen,
    • keine zusätzliche Reserve für elektrische Heizstäbe.

    Daraus ergibt sich überschlägig:

    Jährliche Wärmemenge überschlägige zusätzliche elektrische Leistung im Winter
    60 GWh rund 15 MW
    110 GWh rund 28 MW
    175 GWh rund 44 MW

    Die Rechnung ist eine Modellrechnung von Quickborn Aktuell und keine Prognose der Stadtwerke oder von HIC Consulting. Sie soll zeigen, um welche Größenordnung es gehen kann.

    Zum Vergleich steht die heutige Jahreshöchstlast des gesamten Netzes Quickborn/Ellerau bei knapp 15 MW.[2]

    Die tatsächliche künftige Spitze hängt unter anderem davon ab, wie viele Häuser saniert werden, wie effizient die Wärmepumpen arbeiten, wie viele Wärmenetze entstehen, wie Wärmespeicher eingesetzt werden und wie gut die Anlagen zeitlich gesteuert werden können.

    Genau deshalb wird die Steuerbarkeit der Verbraucher immer wichtiger.

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    Wärmepumpen brauchen künftig auch Steuertechnik

    Neue Wärmepumpen mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 4,2 kW fallen grundsätzlich unter die Regelungen des § 14a Energiewirtschaftsgesetz. Dazu gehören auch Wallboxen, bestimmte Batteriespeicher und Klimaanlagen.[4]

    Bei einer konkreten örtlichen Netzüberlastung kann der Netzbetreiber die Leistung solcher Verbraucher zeitweise begrenzen. Dafür muss die technische Verbindung zwischen Netzbetreiber und Anlage vorhanden sein.

    Die Stadtwerke Quickborn beschreiben dafür bereits den notwendigen Aufbau:[3]

    • intelligentes Messsystem,
    • Smart-Meter-Gateway,
    • Steuerungseinrichtung am Netzanschlusspunkt,
    • Datenübertragung zum Netzbetreiber,
    • Erfassung von Netzzustandsdaten,
    • technische Möglichkeit zur netzorientierten Steuerung der Anlage.

    2025 waren im Netzgebiet bereits 388 intelligente Messsysteme installiert. Gleichzeitig bestanden 173 Vereinbarungen nach § 14a EnWG.[2]

    Nach Angaben der Stadtwerke müssen nach aktuellem Stand rund 2.756 Messstellen auf intelligente Messsysteme umgerüstet werden. Weitere rund 15.400 Messstellen sollen moderne Messeinrichtungen erhalten.[3]

    Damit verändert sich das klassische Stromnetz schrittweise zu einem digital überwachten und steuerbaren Netz.

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    Auch Messen und Steuern kostet Geld

    Diese Technik gibt es nicht kostenlos.

    Das Preisblatt der Stadtwerke Quickborn für 2026 weist für eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a ein Gesamtentgelt für das intelligente Messsystem von bis zu 130 Euro pro Jahr aus. Davon entfallen nach dem Preisblatt 80 Euro auf den Anschlussnetzbetreiber und 50 Euro auf den Anschlussnutzer.[5]

    Für eine Steuerungseinrichtung am Netzanschlusspunkt werden weitere 100 Euro pro Jahr ausgewiesen – je 50 Euro für Netzbetreiber und Anschlussnutzer.[5]

    Damit liegt die im Preisblatt ausgewiesene Größenordnung für intelligentes Messsystem und Steuerung zusammen bei bis zu 230 Euro jährlich je entsprechend ausgestattetem Anschluss. Davon entfallen rechnerisch 130 Euro auf den Netzbetreiber und 100 Euro auf den Anschlussnutzer.

    Zur Einordnung:

    • 1.000 entsprechend ausgestattete Anschlusspunkte: rund 230.000 Euro pro Jahr,
    • 2.000 Anschlusspunkte: rund 460.000 Euro pro Jahr,
    • 3.000 Anschlusspunkte: rund 690.000 Euro pro Jahr.

    Das ist eine reine Größenrechnung. Nicht jedes intelligente Messsystem benötigt zwingend eine eigene zusätzliche Steuerungseinrichtung. Mehrere Anlagen an einem Gebäude können außerdem technisch gemeinsam gesteuert werden.

    Zusätzlich fallen Investitionen für die Digitalisierung des Netzes selbst an: Kommunikationstechnik, Software, Messwerterfassung, Netzüberwachung und entsprechend ausgerüstete Trafostationen.

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    Was der Ausbau des Stromnetzes kosten könnte

    Wie viel Quickborn tatsächlich investieren muss, lässt sich aus den veröffentlichten Unterlagen noch nicht berechnen. Dafür müsste zunächst bekannt sein, welche Leitungsabschnitte und Trafostationen bei den geplanten Wärmepumpenzahlen an ihre Belastungsgrenzen kommen.

    Für eine erste Größenordnung können aktuelle Einheitskosten aus der dena-Verteilnetzstudie II herangezogen werden. Die 2026 veröffentlichte technische Dokumentation arbeitet unter anderem mit folgenden typischen Investitionskosten:[6]

    • Niederspannungsleitung: rund 200.000 Euro pro Kilometer,
    • Mittelspannungsleitung: rund 350.000 Euro pro Kilometer,
    • Ortsnetzstation Mittel-/Niederspannung: rund 86.000 Euro.

    Damit lassen sich beispielhafte Größenordnungen rechnen.

    Beispiel 1: begrenzter Ausbau

    • 10 Kilometer Niederspannungsnetz: 2,0 Mio. Euro
    • 5 neue oder zusätzliche Ortsnetzstationen: 0,43 Mio. Euro

    Summe: rund 2,4 Mio. Euro

    Beispiel 2: umfangreicher Ausbau

    • 25 Kilometer Niederspannungsnetz: 5,0 Mio. Euro
    • 3 Kilometer Mittelspannungsnetz: 1,05 Mio. Euro
    • 10 Ortsnetzstationen: 0,86 Mio. Euro

    Summe: rund 6,9 Mio. Euro

    Beispiel 3: sehr umfangreiche Verstärkung

    • 50 Kilometer Niederspannungsnetz: 10,0 Mio. Euro
    • 5 Kilometer Mittelspannungsnetz: 1,75 Mio. Euro
    • 20 Ortsnetzstationen: 1,72 Mio. Euro

    Summe: rund 13,5 Mio. Euro

    Auch diese Zahlen sind keine Kostenschätzung der Stadtwerke für Quickborn. Sie zeigen anhand aktueller Einheitskosten, wie schnell ein örtlicher Netzausbau eine Größenordnung von mehreren Millionen Euro erreichen kann.

    Planungskosten, besonders aufwendiger Tiefbau, Grundstücke, größere Umspanntechnik oder Verstärkungen im vorgelagerten Netz können zusätzliche Kosten verursachen.

    Die Stadtwerke veröffentlichen für 2026 außerdem einen Baukostenzuschuss von 155,38 Euro netto je zusätzlichem Kilowatt auf der Umspannebene Mittel-/Niederspannung. Dieser Baukostenzuschuss ist kein Preis für den tatsächlichen Netzausbau. Er zeigt aber, dass zusätzliche Netzleistung auch bei den Stadtwerken selbst einen klar bezifferten wirtschaftlichen Wert besitzt.[7]

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    Wärmenetze verändern die Rechnung

    Genau deshalb ist die Entscheidung zwischen dezentralen Wärmepumpen und Wärmenetzen gleichzeitig eine Entscheidung über die künftige Belastung des Stromnetzes.

    Werden viele Gebäude einer Straße mit einzelnen Wärmepumpen versorgt, entsteht zusätzliche elektrische Leistung unmittelbar im jeweiligen Wohngebiet. Dann müssen Niederspannungsleitungen und Ortsnetzstationen diese Last aufnehmen.

    Bei einem Wärmenetz wird die Wärme zentral erzeugt und anschließend über Rohrleitungen verteilt. Dadurch kann der Strombedarf in den einzelnen Wohnstraßen deutlich geringer ausfallen.

    Die Erzeugungsart des Wärmenetzes bleibt dabei entscheidend. Wird ein Wärmenetz mit einer großen zentralen Wärmepumpe gespeist, entsteht ebenfalls zusätzlicher Strombedarf – dann allerdings gebündelt an einem oder wenigen leistungsfähigen Netzanschlüssen.

    Biomasse, industrielle Abwärme oder andere Wärmequellen führen wiederum zu einer anderen Belastung des Stromsystems.

    Damit lässt sich die Wärmeplanung langfristig kaum von der Stromnetzplanung trennen.

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    Welche Zahlen für Quickborn noch fehlen

    Die Wärmeplanung liefert inzwischen viele Informationen darüber, wo Wärmepumpen oder Wärmenetze technisch infrage kommen könnten. Für die Auswirkungen auf das Stromnetz fehlen öffentlich bisher vergleichbar konkrete Berechnungen.

    Für die weitere Planung wären vor allem folgende Angaben interessant:

    • Welche zusätzliche Stromspitzenlast erwarten die Stadtwerke für 2030, 2035 und 2040?
    • Mit wie vielen Wärmepumpen wird im Netzgebiet gerechnet?
    • Welche Ortsnetzstationen erreichen bei diesem Ausbau ihre Kapazitätsgrenze?
    • Welche Niederspannungsleitungen müssen verstärkt werden?
    • Welche zusätzlichen Mittelspannungsleitungen werden benötigt?
    • Wie viel zusätzliche Leistung muss aus dem vorgelagerten Netz bereitgestellt werden?
    • Wie viele intelligente Messsysteme und Steuerungseinrichtungen werden tatsächlich benötigt?
    • Welche Investitionen sind dafür in den kommenden Jahren vorgesehen?

    Erst mit diesen Angaben lässt sich beurteilen, welche konkreten finanziellen Folgen die Wärmewende für das Stromnetz der Stadtwerke haben wird.

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    Fazit: Die Wärmewende findet auch im Kabel und im Trafo statt

    Die kommunale Wärmeplanung beantwortet zunehmend die Frage, wie Quickborn künftig heizen könnte.

    Die technische Anschlussfrage lautet: Wie kommt der dafür benötigte Strom bis zu den Häusern?

    Das heutige Netz von Quickborn und Ellerau erreicht eine Jahreshöchstlast von knapp 15 MW. Bereits ein mittleres Wärmepumpenszenario kann zusätzliche Lasten in einer ähnlichen oder noch größeren Größenordnung erzeugen. Gleichzeitig wachsen Elektromobilität und andere elektrische Anwendungen.

    Dafür braucht es stärkere Leitungen, ausreichend leistungsfähige Ortsnetzstationen, intelligente Messsysteme, Steuertechnik und ein Netz, dessen Zustand in immer kürzeren Abständen digital erfasst werden kann.

    Die überschlägigen Beispiele zeigen auch die finanzielle Dimension: Je nach notwendigem Umfang kann allein die örtliche Verstärkung von Kabeln und Trafostationen schnell mehrere Millionen Euro kosten. Die Mess- und Steuertechnik verursacht weitere laufende Kosten.

    Wer die Wärmeversorgung Quickborns plant, plant deshalb immer auch einen Teil des künftigen Stromnetzes mit.

    Und genau dieser Teil sollte bei den nächsten Schritten der kommunalen Wärmeplanung ebenso transparent dargestellt werden wie Wärmepumpenpotenziale und mögliche Wärmenetzgebiete.

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    Quellen

    1. Stadt Quickborn / HIC Consulting: Kommunale Wärmeplanung Quickborn, Präsentation zur ersten Öffentlichkeitsveranstaltung vom 9. September 2026; veröffentlicht auf der Themenseite „Kommunale Wärmeplanung – Gemeinsam die Wärmeversorgung von morgen gestalten“ der Stadt Quickborn. [oai_citation:0‡Quickborn](https://www.quickborn.de/waermeplanung.html?utm_source=chatgpt.com)
    2. Stadtwerke Quickborn GmbH: Netzstrukturdaten und netzrelevante Daten des Stromversorgungsnetzes für das Geschäftsjahr 2025. Veröffentlicht werden unter anderem 756,136 km Erdkabel, 77.520 kVA Ortsnetztransformatorleistung, 71.323.869 kWh entnommene Jahresarbeit, 388 intelligente Messsysteme, 173 Vereinbarungen nach § 14a EnWG sowie eine Jahreshöchstlast von 14.822 kW. [oai_citation:1‡Stadtwerke Quickborn](https://www.stadtwerke-quickborn.net/netzstrukturdaten?_hash=HSXrKaLhMKcj12KXYGuftwD9nrwSGUufxCSC47lAXyc%3D&ctx=a%3A1%3A%7Bs%3A2%3A%22id%22%3Bi%3A60%3B%7D&d=attachment&f=Ergebnis+SWQ+EFl+Strom+2025+Strukturdaten.pdf&p=quickborn%2Fdownloads%2Fnetzinformation-strom%2FLastflussberechnungen+%26+Hochlastzeitfenster%2FErgebnis+SWQ+EFl+Strom+2025+Strukturdaten.pdf)
    3. Stadtwerke Quickborn GmbH: Veröffentlichungspflichten des grundzuständigen Messstellenbetreibers nach Messstellenbetriebsgesetz. Angaben zum Ausbau intelligenter Messsysteme, zu Steuerungseinrichtungen und zur netzorientierten Steuerung. [oai_citation:2‡Stadtwerke Quickborn](https://www.stadtwerke-quickborn.net/veroeffentlichungspflichten)
    4. Bundesnetzagentur: Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Regelungen für Wärmepumpen, Wallboxen, Stromspeicher und Klimaanlagen mit mehr als 4,2 kW Netzanschlussleistung. [oai_citation:3‡Bundesnetzagentur](https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Energie/SteuerbareVBE/BetroffeneAnlagen_table.html?utm_source=chatgpt.com)
    5. Stadtwerke Quickborn GmbH: Preisblatt für den Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen, gültig ab 1. Januar 2026. [oai_citation:4‡Stadtwerke Quickborn](https://www.stadtwerke-quickborn.net/veroeffentlichungspflichten?_hash=mhomz1efGbVnNJbw3nVOcbeul3vsN6%2FV0U8IGaSMPv4%3D&ctx=a%3A1%3A%7Bs%3A2%3A%22id%22%3Bi%3A388%3B%7D&d=attachment&f=SWQ+gMSB+S+26+PB+V26.01.pdf&p=quickborn%2Fdownloads%2Fgrundzustaendiger-messstellenbetrieb%2FSWQ+gMSB+S+26+PB+V26.01.pdf)
    6. Deutsche Energie-Agentur (dena): Verteilnetzstudie II, Dokumentation der technischen Mengengerüste, 2026. Typische Einheitskosten unter anderem rund 200.000 Euro/km Niederspannungsleitung, 350.000 Euro/km Mittelspannungsleitung und rund 86.000 Euro je Ortsnetzstation. [oai_citation:5‡Deutsche Energie-Agentur](https://www.dena.de/fileadmin/dena/Publikationen/PDFs/2026/Dokumentation_tech._Mengengerueste_dena-Verteilnetzstudie_II.pdf?utm_source=chatgpt.com)
    7. Stadtwerke Quickborn GmbH: Preisblatt Baukostenzuschüsse Strom, gültig ab 1. Januar 2026; 155,38 Euro netto/kW auf der Umspannebene Mittel-/Niederspannung. [oai_citation:6‡Stadtwerke Quickborn](https://www.stadtwerke-quickborn.net/netzzugang-und-entgelte-strom?_hash=07BquNqpuPJnCUl15g6oFd1cQgaNLT%2BKEnaAGo%2BHKZc%3D&ctx=a%3A1%3A%7Bs%3A2%3A%22id%22%3Bi%3A395%3B%7D&d=attachment&f=Preisblatt+SWQ+BKZ+Strom+2026.pdf&p=quickborn%2Fdownloads%2Fnetzinformation-strom%2FPreisbla%CC%88tter%2FBKZ%2FPreisblatt+SWQ+BKZ+Strom+2026.pdf&utm_source=chatgpt.com)
    8. Quickborn Aktuell: „Kommunale Wärmeplanung in Quickborn: Was die neue Analyse über Wärmepumpen, Wärmenetze und einzelne Wohngebiete zeigt“, Auswertung der HIC-Präsentation vom 18. September 2026. [oai_citation:7‡Quickborn Aktuell](https://quickbornaktuell.de/kommunale-waermeplanung-in-quickborn-was-die-neue-analyse-ueber-waermepumpen-waermenetze-und-einzelne-wohngebiete-zeigt/?utm_source=chatgpt.com)

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