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  • Newsletter Nr. 12 – Quickborn streicht Stellen und sperrt Straßen

    QUICKBORN AKTUELL · NEWSLETTER NR. 12

    Quickborn streicht Stellen – und sperrt Straßen

    1. November 2026

    Neue Haushaltszahlen, Ärger um die Autobahnbrücke, Probleme mit dem AKN-Ersatzverkehr und junge Menschen, die Verantwortung übernehmen.

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wer in Quickborn derzeit unterwegs ist, braucht Geduld. Die AKN fährt teilweise mit Ersatzbussen, mehrere Straßen sind gesperrt und ab Montag ist auch die Autobahnbrücke im Harksheider Weg nicht mehr befahrbar.

    Im Rathaus bewegt sich ebenfalls einiges. Die Stadt will fünf Stellen streichen und damit rund 800.000 Euro jährlich einsparen. Gleichzeitig wachsen die Haushaltsprobleme weiter. Die politischen Parteien streiten darüber, wie die Stadt ihre Finanzen wieder in den Griff bekommen soll.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten: Elf junge Menschen möchten sich im Kinder- und Jugendbeirat engagieren, und die Volkshochschule bietet im November wieder ein abwechslungsreiches Programm.

    Hier kommen die wichtigsten neuen Nachrichten seit unserem letzten Newsletter vom 25. Oktober.


    1. Quickborn streicht fünf Stellen – rund 800.000 Euro Einsparungen geplant

    Erstmals gibt es bei der Personalplanung der Stadt einen erkennbaren Schritt in Richtung Kostensenkung.

    Im zweiten Stellenplanentwurf für 2027 soll die Zahl der Stellen von 288 auf 283 sinken. Zusätzlich ist eine sechsmonatige Wiederbesetzungssperre vorgesehen. Insgesamt kalkuliert die Stadt mit Einsparungen von rund 800.000 Euro jährlich, davon etwa 233.000 Euro durch die Stellenreduzierung und weitere 552.500 Euro durch die verzögerte Wiederbesetzung.

    Das ist angesichts der angespannten Haushaltslage zu begrüßen. Allerdings wird die Umsetzung nicht einfach.

    Zum Jahresende 2027 enden die Verwaltungsgemeinschaften mit Ellerau, Hasloh und Bönningstedt. Ab 2028 muss Quickborn die entsprechenden Verwaltungsleistungen nicht mehr erbringen. Gleichzeitig fallen rund 3,4 Millionen Euro jährliche Einnahmen weg.

    Die Stadt muss deshalb ihre Verwaltungsorganisation neu aufstellen. Personal, das bislang Aufgaben für die Nachbargemeinden erledigt, könnte künftig in anderen Bereichen eingesetzt werden. Das setzt allerdings voraus, dass Qualifikationen und Aufgaben zusammenpassen.

    Eine pauschale Wiederbesetzungssperre kann diesen Umbau sogar erschweren, wenn dringend benötigte Fachkräfte nicht rechtzeitig ersetzt werden dürfen.

    Fünf Stellen weniger sind ein Anfang. Die eigentliche Herausforderung ist eine Verwaltung, die ab 2028 mit weniger Aufgaben, weniger Einnahmen und einer angepassten Personalstruktur auskommt.


    2. Haushalt 2027: Die Schulden wachsen weiter

    Die zweite Fassung des Quickborner Haushaltsentwurfs bringt keine Entwarnung.

    Das geplante Defizit für 2027 liegt weiterhin bei deutlich über 16 Millionen Euro. Hinzu kommen hohe Investitionen, die in erheblichem Umfang durch zusätzliche Kredite finanziert werden sollen.

    Nach der bisherigen Finanzplanung könnten die Investitionskredite bis 2030 um rund 53,9 Millionen Euro steigen. Die jährlichen Zinsaufwendungen würden von etwa 1,65 Millionen Euro im Jahr 2025 auf rund 3,42 Millionen Euro im Jahr 2030 wachsen.

    Das bedeutet: Ein immer größerer Teil der laufenden Einnahmen wird künftig für Zinsen benötigt und steht nicht mehr für Schulen, Straßen, Sportanlagen oder andere Aufgaben zur Verfügung.

    Besonders schwierig wird die Situation durch das Ende der Verwaltungsgemeinschaften. Die bisherigen Einnahmen fallen weg, während die Personalkosten nur schrittweise sinken sollen.

    Die Stadt braucht deshalb nicht nur einzelne Einsparungen, sondern eine nachvollziehbare Reihenfolge für ihre Investitionen. Welche Projekte sind zwingend notwendig? Welche lassen sich verschieben? Und wo können laufende Ausgaben dauerhaft reduziert werden?

    Das sind die entscheidenden Fragen für die kommenden Haushaltsberatungen.

    Weitere Berichte zur Quickborner Haushaltsplanung


    3. SPD fordert einen Kurswechsel – der Streit ums Sparen wird schärfer

    Auch politisch verschärft sich die Auseinandersetzung über Quickborns Finanzen.

    Die SPD fordert einen konsequenten Sparkurs und kritisiert die Haushaltspolitik von CDU und FDP. Die Sozialdemokraten sehen die Stadt angesichts der wachsenden Defizite unter erheblichem Handlungsdruck.

    Allerdings bleibt auch bei den Forderungen nach einem Kurswechsel die entscheidende Frage, welche konkreten Ausgaben reduziert werden sollen.

    Allein mit dem Hinweis auf die schlechte Finanzlage lässt sich noch kein Haushalt sanieren. Die großen Kostenblöcke liegen unter anderem beim Personal, bei den laufenden Leistungen und bei den geplanten Investitionen.

    Wer dauerhaft sparen will, muss deshalb auch benennen, welche Aufgaben künftig anders, später oder möglicherweise gar nicht mehr erfüllt werden sollen.

    Die anstehenden Haushaltsberatungen werden zeigen, ob aus den politischen Forderungen tatsächlich mehrheitsfähige Entscheidungen werden.


    4. Autobahnbrücke Harksheider Weg: Fünf Tage Vollsperrung

    Ab morgen, Montag, 2. November, wird die Autobahnbrücke im Harksheider Weg vollständig gesperrt. Die Arbeiten sollen bis Freitag, 6. November, dauern.

    Betroffen ist der Abschnitt zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz des Sporthotels. Die Stadt lässt die beschädigte Asphaltdecke erneuern.

    Seit längerer Zeit gilt auf der Brücke Tempo 30. Grund sind Schäden an der Fahrbahnoberfläche. Untersuchungen der Brückenkonstruktion hatten im Sommer dagegen keine Auffälligkeiten ergeben.

    Nach der Sanierung soll wieder Tempo 50 gelten.

    Problematisch ist vor allem die kurzfristige Ankündigung. Für Autofahrer bedeutet die Sperrung erhebliche Umwege, teilweise mit rund 15 Minuten zusätzlicher Fahrzeit. Auch die Buslinie 594 muss umgeleitet werden. Mehrere Haltestellen entfallen vorübergehend.

    Die Stadt verweist auf eine ausgeschilderte Umleitung über die Feldbehnstraße. Ob diese Verkehrsführung den zusätzlichen Verkehr problemlos aufnehmen kann, ist fraglich.

    Besonders ärgerlich ist, dass betroffene Sportvereine nach den uns vorliegenden Informationen nicht rechtzeitig über die Sperrung informiert wurden.

    Dass die Fahrbahn erneuert wird, ist erfreulich. Die Vorbereitung und Information der Betroffenen hätten allerdings besser laufen können.

    Sperrabschnitt und Busumleitung im Detail


    5. Straßensperrungen: Auch im November wird es eng

    Die Brücke im Harksheider Weg ist nicht die einzige Baustelle.

    In der Heidkampstraße ist zwischen Hausnummer 20 und dem AKN-Bahnübergang eine Vollsperrung im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 30. November angekündigt. Dort wird die Fahrbahn erneuert.

    Am 18. November kommt eine weitere Sperrung unmittelbar am Bahnübergang hinzu. Zwischen 7 und 17 Uhr sind dort Kranarbeiten vorgesehen.

    Auch die Klaus-Groth-Straße steht im November auf dem Asphaltprogramm der Stadt. Weitere Einschränkungen bestehen unter anderem im Bereich des Birkenwegs.

    Wer mit dem Auto durch Quickborn fährt, sollte sich deshalb vor allem in den kommenden Wochen über die aktuelle Verkehrsführung informieren. Das gilt besonders für Wege zu Schulen, Sportstätten und Arbeitsplätzen.

    Unsere Übersicht enthält die bekannten laufenden und angekündigten Sperrungen. Sie wird bei neuen Informationen ergänzt.

    Wichtig: Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer weitere Sperrungen oder wichtige Verkehrsbehinderungen kennt, kann sie gerne in den Kommentaren melden.

    Die aktuelle Übersicht aller bekannten Straßensperrungen


    6. AKN-Ersatzverkehr: 1.758 Zugausfälle – aber nicht 1.758 ersatzlos gestrichene Verbindungen

    Die FDP Quickborn fordert einen zuverlässigeren Schienenersatzverkehr zwischen Quickborn und Ulzburg Süd. Seit dem 26. Oktober ist die Bahnstrecke erneut gesperrt. Bis zum 12. Dezember fahren Ersatzbusse.

    Die FDP verweist auf 1.758 ausgefallene AKN-Zugfahrten im vergangenen Winter. Diese Zahl ist korrekt. Sie stammt aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Annabell Krämer.

    Allerdings enthält die Landtagsantwort eine wichtige Ergänzung: Die ausgefallenen Zugleistungen konnten nahezu vollständig durch Ersatzbusse kompensiert werden. Die 1.758 Zugausfälle bedeuten also nicht, dass ebenso viele Verbindungen vollständig ersatzlos gestrichen wurden.

    Ursachen der damaligen Probleme waren unter anderem Schäden an Gleisanlagen in Ellerau, technische Störungen in Hamburg-Eidelstedt und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand beim Fahrpersonal.

    Die AKN räumt ein, dass der Ersatzverkehr nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat. Durch einen neuen Busanbieter erhofft sich das Unternehmen eine Stabilisierung.

    Unsere Nachfrage brachte noch eine weitere Erkenntnis: Die von der FDP geschilderten konkreten Beschwerden aus den vergangenen Monaten waren nach Auskunft der AKN vor der Pressemitteilung nicht unmittelbar an das Unternehmen weitergegeben worden.

    Die Forderung nach zuverlässigen Ersatzbussen ist berechtigt. Konkrete Beschwerden sollten aber auch dort ankommen, wo sie bearbeitet werden können.

    Unsere vollständige Recherche zur AKN


    7. Kinder- und Jugendbeirat: Elf junge Menschen wollen Quickborn mitgestalten

    Jetzt kommen wir zu einer ausgesprochen erfreulichen Nachricht.

    Vom 24. bis 26. November wird in Quickborn der Kinder- und Jugendbeirat neu gewählt. Elf junge Menschen haben sich zur Kandidatur bereit erklärt.

    Wahlberechtigt sind Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 21 Jahren mit Hauptwohnsitz in Quickborn, sofern sie im Wählerverzeichnis stehen.

    Jede wahlberechtigte Person hat bis zu fünf Stimmen. Pro Kandidatin oder Kandidat darf höchstens eine Stimme vergeben werden.

    Gewählt wird an mehreren Quickborner Schulen. Zusätzlich gibt es am 24. und 25. November jeweils von 15 bis 19 Uhr eine Wahlmöglichkeit im Kinder- und Jugendbüro Haus 25, Am Freibad 25.

    Der Kinder- und Jugendbeirat ist keine bloße Gesprächsrunde. Seine Mitglieder können eigene Vorschläge entwickeln, in politischen Ausschüssen mitreden und Anträge stellen.

    Dass daraus konkrete Ergebnisse entstehen, zeigt die bisherige Arbeit: Die Outdoor-Fitnessgeräte am Prophetensee gehen auf eine Initiative des Beirates zurück. Auch die Öffnung von Schulhöfen und Sportflächen außerhalb der Unterrichtszeiten wurde von ihm vorangetrieben.

    Wer sich schon in jungen Jahren für seine Stadt engagiert, verdient Anerkennung.

    Wir wünschen allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg – und hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung.

    Alle Informationen zur Jugendbeiratswahl


    8. VHS Quickborn: Von Psychologie bis Entspannung

    Die Volkshochschule Quickborn bietet im November wieder ein abwechslungsreiches Programm. Neben Bewegung und Gesundheit geht es auch um gesellschaftliche Fragen und persönliche Begegnungen.

    Ein besonders interessantes Angebot ist die Gesprächsrunde „Sprechen & Zuhören“ am Mittwoch, 25. November, von 15.30 bis 17 Uhr.

    Dabei können Menschen über persönliche Erfahrungen sprechen, ohne unterbrochen oder bewertet zu werden. In kleinen Gruppen hat jede Person vier Minuten Zeit, während die anderen zuhören. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

    Am Freitag, 27. November, stehen von 18 bis 20 Uhr zwei Entspannungsangebote zur Auswahl: „Wochenausklang für Körper und Seele“ sowie „Yin Yoga mit Klangschalen“. Beide Workshops eignen sich auch für Menschen ohne Vorkenntnisse.

    Veranstaltungsort ist jeweils die VHS im Forum, Bahnhofstraße 112, im ersten Obergeschoss. Der Zugang befindet sich am AKN-Bahnsteig.

    Das weitere Novemberprogramm umfasst unter anderem Bewegungsangebote wie Pickleball und Veranstaltungen rund um psychologische Themen.

    Das vollständige VHS-Programm mit Terminen und Kursnummern


    9. Carla Quickborn: Hier bewegt sich was. Nur wohin?

    Unsere Carla hat sich in ihrer aktuellen Kolumne wieder durch die Quickborner Nachrichten gearbeitet.

    Die Autobahnbrücke wird gesperrt, die AKN fährt mit Ersatzbussen und der Haushalt bewegt sich zuverlässig in eine Richtung: abwärts.

    Carla sieht darin durchaus eine Form von Beständigkeit. Während Autofahrer neue Umwege kennenlernen, dürfen Bahnreisende den öffentlichen Nahverkehr aus einer anderen Perspektive erleben.

    Beim Haushalt dagegen scheint es keine Umleitung zu geben.

    Zum Glück gibt es auch erfreuliche Nachrichten. Die jungen Kandidatinnen und Kandidaten für den Kinder- und Jugendbeirat machen Hoffnung. Und zwei Quickborner Feuerwehrleute zeigen bei einem sportlichen Wettbewerb, dass man mit Einsatz und guter Vorbereitung erstaunlich schnell ans Ziel kommen kann.

    Carla fragt sich, ob sich davon vielleicht etwas auf die Kommunalpolitik übertragen ließe.

    Ihr Vorschlag für die Verwaltung: Zwei Worte an möglichst vielen Bürotüren – „Einfach machen“. 😉

    Carlas vollständige Wochenkolumne lesen


    Zum Schluss

    Liebe Leserinnen und Leser,

    die nächsten Wochen werden für Quickborn spannend. Die Haushaltsberatungen gehen weiter, die Verkehrsbehinderungen nehmen zu und die Stadt muss wichtige Entscheidungen über ihre künftige Verwaltungsorganisation treffen.

    Wir werden die Entwicklung begleiten, Unterlagen auswerten und dort nachfragen, wo Zahlen oder Entscheidungen einer Erklärung bedürfen.

    Genauso gerne berichten wir aber über die Menschen, die Quickborn lebenswert machen: über engagierte Jugendliche, erfolgreiche Sportler, aktive Vereine, kulturelle Veranstaltungen und besondere Leistungen unserer Feuerwehr.

    Wenn Ihr Hinweise, Anregungen oder Nachrichten für uns habt, schreibt uns gerne.

    Und wenn Euch unser Newsletter gefällt, empfehlt ihn weiter. Er ist kostenlos und soll möglichst viele Quickbornerinnen und Quickborner erreichen.

    Herzliche Grüße

    Thomas Köppl
    Quickborn Aktuell


    Weitere Informationen

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  • Straßensperrungen in Quickborn: Aktuelle Baustellen und angekündigte Einschränkungen

    In Quickborn stehen mehrere Straßensperrungen an, andere Baustellen laufen bereits. Besonders betroffen sind die Heidkampstraße und ab Montag die Autobahnbrücke im Harksheider Weg. Auch in der Innenstadt müssen sich Verkehrsteilnehmer weiterhin auf Einschränkungen einstellen. Die Übersicht fasst die veröffentlichten laufenden und angekündigten Maßnahmen zusammen.

    Stand: 31. Oktober 2026

    Heidkampstraße: Vollsperrung bis Ende November angekündigt

    Für die Heidkampstraße sieht das Asphaltprogramm der Stadt vom 29. Oktober bis 30. November eine Vollsperrung zwischen Hausnummer 20 und dem AKN-Bahnübergang vor. In diesem Abschnitt wird die Fahrbahn erneuert. Eine Durchfahrt ist während der Arbeiten nicht möglich, eine Umleitung wird ausgeschildert.

    Harksheider Weg: Autobahnbrücke vom 2. bis 6. November gesperrt

    Von Montag, 2. November, bis Freitag, 6. November, wird der Harksheider Weg zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz am Sporthotel vollständig gesperrt. Auf der Brücke über die A7 wird die beschädigte Asphaltdecke erneuert.

    Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Feldbehnstraße.

    Auch die Buslinie 594 ist betroffen. Sie wird über die Ulzburger Landstraße, die Friedrichsgaber Straße und Beim Umspannwerk umgeleitet. Nach Angaben der Stadt entfallen die Haltestellen Quickborn, Heidefriedhof, Quickborn, Hasloher Weg sowie Friedrichsgabe, Waldstraße (Friedhof), in Richtung Wedel.

    Klaus-Groth-Straße: Vollsperrung vom 9. bis 13. November

    Die Klaus-Groth-Straße wird von Montag, 9. November, bis Freitag, 13. November, zwischen der Ulzburger Landstraße und dem Kiefernhain vollständig gesperrt. Grund ist ebenfalls die Erneuerung der Asphaltdecke. Für den Verkehr wird eine Umleitung ausgeschildert.

    Birkenweg: Hausanschlussarbeiten vom 18. bis 26. November

    Im Birkenweg ist auf Höhe der Hausnummer 14 von Mittwoch, 18. November, bis voraussichtlich Donnerstag, 26. November, eine Vollsperrung für Kraftfahrzeuge angekündigt. Dort wird ein Hausanschluss verlegt.

    Eine Umleitung wird ausgeschildert. Fußgänger können die Baustelle passieren.

    Dorotheenstraße und Dorotheenring: Längerfristige Bauarbeiten

    Die Grundsanierung von Dorotheenstraße und Dorotheenring läuft seit dem 24. August. Das Gesamtvorhaben ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt und soll voraussichtlich bis Mitte 2029 dauern. Erneuert werden Straßen, Gehwege, Kanalisation und Versorgungsleitungen.

    Während der Bauarbeiten ist die Durchfahrt vom Harksheider Weg zur Bahnhofstraße nicht möglich. Die Zufahrten zu den Grundstücken können sich mit dem Baufortschritt ändern. Auch der Fußweg zwischen Bahnhofstraße und Dorotheenring kann zeitweise teilweise oder vollständig gesperrt werden.

    Die lange Bauzeit bedeutet dabei keine durchgehende Vollsperrung sämtlicher Straßenabschnitte: Gebaut wird abschnittsweise.

    Ladenzeile am Harksheider Weg: Einschränkungen bis Jahresende

    An der Ladenzeile im Bereich Harksheider Weg 95 bis 107 werden Entwässerungsleitungen und angrenzende Flächen erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 dauern.

    Betroffen sind die Erschließungsfahrbahn, öffentliche Parkplätze und die Fußgängerquerung an der Ampel. Die Zufahrt zu den Parkplätzen wird zeitweise zur Sackgasse. Möglichst viele Stellplätze sollen erreichbar bleiben.

    Der Harksheider Weg selbst bleibt in diesem Bereich geöffnet. Die Geschäfte sind während der Bauzeit zu Fuß erreichbar.

    Querstraße: Eintägige Sperrung am 22. Dezember

    Bereits angekündigt ist außerdem eine Vollsperrung der Querstraße auf Höhe der Hausnummern 15 bis 17 am Dienstag, 22. Dezember, von 7 bis 17 Uhr. Anlass sind Kranarbeiten.

    Kraftfahrzeuge können die Baustelle während dieser Zeit nicht durchfahren. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt eine Passage möglich.

    Bauzeiten können sich ändern

    Insbesondere Asphaltarbeiten sind vom Wetter abhängig. Die angekündigten Zeiträume können sich deshalb kurzfristig verschieben. Maßgeblich sind die Beschilderung vor Ort und ergänzende Mitteilungen der Stadt.

    Quellen

  • A7-Brücke am Harksheider Weg wird gesperrt – jetzt muss es plötzlich schnell gehen!

    Fast drei Jahre Tempo 30, monatelange Nachfragen und nun fünf Tage Vollsperrung. Eine Glosse von Quickborn Aktuell.

    Es gibt Momente, da muss man die Quickborner Stadtverwaltung einfach bewundern. Seit Dezember 2023 gilt auf der Brücke am Harksheider Weg über die A7 Tempo 30.

    Und jetzt wird endlich saniert!

    Von Montag, 2. November, bis Freitag, 6. November 2026, wird die Brücke vollständig gesperrt.

    Der Termin war bereits im Asphaltprogramm der Stadt vom 1. Oktober enthalten. Die genaueren Informationen zu Umleitungen, Busverkehr und Fahrbahnschäden folgten allerdings erst am 29. Oktober.

    Vier Kalendertage vor Beginn der Vollsperrung.

    Auch frühzeitige Hinweisschilder zur bevorstehenden Sperrung sind uns bislang nicht aufgefallen. Die könnten die Autofahrer schließlich unnötig irritieren.

    Die Umleitung – auch eine interessante Idee

    Gesperrt wird zwischen Kugelfang und Kurzer Weg. Auch die Zufahrt zum Parkplatz des Hotels Seegarten, dem ehemaligen Sporthotel, ist betroffen.

    Aber es ist ja nur ein Hotel. Da können die Gäste mit ihren Koffern ruhig ein wenig spazieren gehen. Ein bisschen Bewegung nach der Anreise kann schließlich nicht schaden.

    Und dann wäre da noch das Holsten-Stadion. Immerhin eine städtische Sportanlage. Auch die Fußballer des TuS Holstein Quickborn und des 1. FC Quickborn dürften sich für die Sperrung interessieren.

    In der Pressemitteilung findet das Stadion allerdings keine Erwähnung. Wie die Sportler während der Arbeiten dorthin gelangen sollen, wird ebenfalls nicht erläutert.

    Kann passieren. Man kann schließlich nicht an alles denken.

    Als Umleitung nennt die Stadt die Feldbehnstraße. Warum auch immer.

    Von dort könnte man mit dem Pkw über die Malchower Brücke Richtung Ellerau fahren. Kann man machen. Wer nach Norderstedt möchte, dürfte sich allerdings über diesen Umweg wundern.

    Die Ulzburger Landstraße oder die Ellerauer Straße wären sicherlich naheliegender.

    Die Buslinie 594 wird übrigens über die Ulzburger Landstraße und die Friedrichsgaber Straße umgeleitet. Mehrere Haltestellen entfallen.

    Einen gesonderten Umleitungsfahrplan haben wir bislang nicht gefunden. Quickborn Aktuell hat deshalb bei vhh.mobility nachgefragt.

    Der Asphalt hat offenbar doch etwas

    Die ursprüngliche Tempo-30-Anordnung stammt vom 10. Dezember 2023. Nach unserer rechtlichen Einschätzung war sie, vorsichtig ausgedrückt, nicht ganz unproblematisch.

    Am 18. Juni 2026 erließ die Stadt eine neue Verkehrsanordnung.

    Kurz darauf wurde der Asphalt untersucht. Bohrkerne wurden entnommen und fachlich geprüft.

    Das Ergebnis: Kein einziger untersuchter Bohrkern zeigte Auffälligkeiten. Der Asphalt wurde als „augenscheinlich schadensfrei“ beschrieben.

    Super! Das klingt doch erfreulich.

    Nun erklärt die Stadt allerdings, die Fahrbahn sei teilweise abgesackt und habe sogar Fahrzeuge beschädigt.

    Entsprechende Beschwerden haben wir in den Unterlagen tatsächlich gesehen. Ob sie die behaupteten Schäden und deren Ursachen ausreichend belegen, ist eine andere Frage.

    Uns sind bei unseren Fahrten über die Brücke jedenfalls keine massiven Fahrbahnschäden aufgefallen.

    Vielleicht habt Ihr ja etwas anderes beobachtet?

    Und weshalb Tempo 30 auch für Pkw gilt und nicht nur für schwere Lkw angeordnet wurde, erschließt sich uns weiterhin nicht. Auch darauf hat die Stadt bislang keine nachvollziehbare Antwort gegeben.

    Drei Jahre Tempo 30 – fünf Tage Sanierung

    Seit März 2026 bemüht sich Quickborn Aktuell um die Aufklärung der Geschwindigkeitsbeschränkung. Nachfragen, Schriftverkehr, Akteneinsicht. Inzwischen haben wir die vollständige Verfahrensakte erneut angefordert.

    Vielleicht bringt sie Licht ins Dunkel. Oder wenigstens in den Asphalt.

    Währenddessen führte die Landespolizei regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Autofahrer durften sich an Tempo 30 gewöhnen.

    Jetzt soll die Asphaltdecke innerhalb von fünf Arbeitstagen erneuert werden.

    Und anschließend soll wieder Tempo 50 gelten!

    Das klingt erfreulich. Vielleicht können wir ab Samstag, 7. November, tatsächlich wieder mit normaler Geschwindigkeit über die Brücke fahren.

    Wir wünschen den Bauarbeitern einen reibungslosen Ablauf, den Autofahrern starke Nerven und den Hotelgästen ausreichend Kondition für ihre Koffer.

    Die eigentliche Frage bleibt allerdings, weshalb es fast drei Jahre gedauert hat, bis die Fahrbahn nun endlich saniert wird.

    Und weshalb die konkreten Informationen für Autofahrer, Busfahrgäste, Hotelgäste und Sportler erst so kurz vor der Sperrung veröffentlicht wurden.

    Wir sind gespannt. Auf die Akten, die Antworten und die neue Asphaltdecke.

    Hoffentlich ist wenigstens eine davon überzeugend.


    Quellen und Unterlagen

    #Quickborn #News #HarksheiderWeg #Verkehr #Glosse