Schlagwort: Haushalt Quickborn

  • Straßenausbaubeiträge fallen weg – Quickborn übernimmt die Rechnung

    Straßenausbaubeiträge fallen weg – Quickborn übernimmt die Rechnung

    Ab 2027 sollen Grundstückseigentümer in Quickborn keine Straßenausbaubeiträge mehr zahlen. Für die Betroffenen ist das eine spürbare Entlastung. Für die Stadt fällt damit allerdings eine Einnahme weg – in einem Haushalt, der bereits mit rund 12,5 Millionen Euro im Minus steht. Eine konkrete Gegenfinanzierung ist bislang nicht erkennbar.

    Die Ratsversammlung hat am 7. September den letzten Schritt zur Abschaffung beschlossen. 20 Ratsmitglieder stimmten dafür, eines dagegen, drei enthielten sich. Die Beiträge waren bereits in den vergangenen Jahren schrittweise abgesenkt worden. Zum 1. Januar 2027 sollen sie vollständig entfallen. 2026-09-07 RV Quickborn NS oe.pdf

    Die Entlastung ist real

    Für Grundstückseigentümer ist die Entscheidung zunächst eine gute Nachricht. Werden Straßen grundlegend ausgebaut oder erneuert, müssen sie künftig keinen eigenen Straßenausbaubeitrag mehr an die Stadt zahlen. Hohe Einzelbelastungen für Anlieger entfallen damit.

    Die Kosten des Straßenbaus verschwinden allerdings nicht. Der Anteil, den bislang die betroffenen Eigentümer getragen haben, muss künftig vollständig aus dem allgemeinen Haushalt finanziert werden.

    Bei einem annähernd ausgeglichenen Haushalt wäre das vor allem eine politische Entscheidung über die Verteilung der Kosten: nicht mehr die Anlieger einer bestimmten Straße zahlen einen Anteil, sondern die Stadt insgesamt.

    Quickborn hat diesen Spielraum derzeit nicht.

    12,5 Millionen Euro Defizit

    Der Haushalt ist mit rund 12,5 Millionen Euro hochdefizitär. Gleichzeitig stehen in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in Schulen, Straßen, Feuerwehr und weitere Infrastruktur an.

    Schon in der Ratsversammlung wurde auf diesen Widerspruch hingewiesen. Die schrittweise Abschaffung war 2021 gerade deshalb gewählt worden, weil ein sofortiger Einnahmeverzicht mit Blick auf die damalige Finanzlage nicht für vertretbar gehalten wurde. Im September 2026 wurde in derselben Debatte festgestellt, dass die Haushaltslage heute noch angespannter ist. Trotzdem fiel die Entscheidung für die vollständige Abschaffung. 2026-09-07 RV Quickborn NS oe.pdf

    Die Rechnung wird verlagert

    Damit ändert sich vor allem, wer die Rechnung bezahlt. Der einzelne Grundstückseigentümer wird entlastet. Die Stadt übernimmt seinen bisherigen Anteil.

    Fehlen dafür eigene Mittel, muss die Finanzierung aus dem übrigen Haushalt kommen. Dort konkurriert der Straßenbau mit Schulen, Feuerwehr, Kitas und anderen Aufgaben. Reichen die verfügbaren Mittel nicht aus, steigt der Kreditbedarf oder andere Ausgaben müssen zurückgestellt werden.

    Genau an dieser Stelle bleibt die politische Entscheidung unvollständig. Die Abschaffung wurde beschlossen. Eine ebenso konkrete Antwort darauf, welche Einnahmen den Ausfall ersetzen oder welche Ausgaben dafür reduziert werden sollen, ist nicht erkennbar.

    Entlastung ohne Gegenfinanzierung

    Dass Straßenausbaubeiträge bei Grundstückseigentümern unbeliebt sind, überrascht nicht. Die Rechnungen können erheblich sein. Ihre Abschaffung lässt sich deshalb gut begründen.

    Ein Einnahmeverzicht lässt sich aber nicht unabhängig von der Haushaltslage betrachten. Quickborn gibt bereits deutlich mehr aus, als die Stadt laufend einnimmt. Zusätzliche Aufgaben oder wegfallende Einnahmen vergrößern diesen Druck.

    Die Diskussion müsste deshalb zwei Fragen gleichzeitig beantworten: Soll Quickborn auf Straßenausbaubeiträge verzichten? Und wenn ja, wie finanziert die Stadt künftig den Anteil, den bisher die Anlieger getragen haben?

    Die erste Frage hat die Ratsversammlung beantwortet. Bei der zweiten bleibt es bislang offen.

    Für die Grundstückseigentümer verschwindet die Anliegerrechnung. Für Quickborn bleibt die Straßenrechnung bestehen. In einem Haushalt mit Millionen-Defizit gehört deshalb zur Entlastung auch die Antwort, wie sie bezahlt werden soll.

  • 790.000 Euro für Asphalt – Quickborn unterhält Straßen trotz Millionen-Defizit

    Quickborn setzt im Oktober und November sein Asphaltprogramm fort. Auf mehreren Straßen werden die Fahrbahndecken unterhalten. Insgesamt sollen 2026 rund 15.000 Quadratmeter neue Asphaltdecken aufgebracht werden. Für die jetzt angekündigten Arbeiten nennt die Stadt Kosten von rund 790.000 Euro.

    Die Straßenunterhaltung ist sinnvoll und notwendig. Der Blick auf die Finanzierung zeigt allerdings das inzwischen bekannte Quickborner Problem: Geld auszugeben, ist in einer Stadt selten die Schwierigkeit. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, auch die Einnahmen zu erzielen, mit denen diese Ausgaben bezahlt werden können.

    Diese Straßen sind betroffen

    Im zweiten Bauabschnitt sind mehrere Straßen und Straßenabschnitte betroffen. Während der Arbeiten sind jeweils Vollsperrungen vorgesehen.

    • Kurzer Kamp: Zwischen Langenkamp und Querkamp vom 5. bis 9. Oktober 2026.
    • Langenkamp: Vom Harksheider Weg einschließlich des Kreisverkehrs vom 12. bis 20. Oktober 2026.
    • Querkamp: Zwischen Langenkamp und Kurzer Kamp vom 19. bis 23. Oktober 2026.
    • Klingenberg/Himmelmoorchaussee: Zwischen Heinrich-Hertz-Straße und Himmelmoorchaussee bis Hausnummer 16 vom 26. bis 30. Oktober 2026.
    • Heidkampstraße: Zwischen Hausnummer 20 und dem Bahnübergang der AKN vom 29. Oktober bis 30. November 2026.
    • Harksheider Weg: Zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz des Sporthotels vom 2. bis 6. November 2026.
    • Klaus-Groth-Straße: Zwischen Ulzburger Landstraße und Kiefernhain vom 9. bis 13. November 2026.

    Umleitungen werden ausgeschildert. Die angegebenen Zeiträume können sich nach Angaben der Stadt aufgrund der Witterung oder unvorhergesehener Störungen im Bauablauf noch verändern.

    1,5 Millionen Euro jährlich für Asphaltarbeiten

    Die Asphaltarbeiten gehören zur Straßenunterhaltung. Im Haushalt sind dafür jährlich 1,5 Millionen Euro eingeplant.

    Dass verschlissene Fahrbahndecken unterhalten werden, ist richtig. Wer notwendige Straßenunterhaltung immer weiter aufschiebt, riskiert größere Schäden und am Ende höhere Kosten.

    Das Problem liegt deshalb nicht in den Arbeiten selbst, sondern in ihrer Finanzierung.

    12,5 Millionen Euro Defizit

    Der Haushalt 2026 ist mit einem Defizit von rund 12,5 Millionen Euro hochdefizitär. Das entspricht rund 558 Euro pro Einwohner und Jahr.

    Quickborn kann seine laufenden Ausgaben derzeit nur mit zusätzlicher Kreditaufnahme vollständig finanzieren.

    Geld auszugeben, ist in einer Stadt selten das Problem. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, auch das Geld einzunehmen, mit dem die vielen beschlossenen Leistungen und Projekte bezahlt werden können. Genau dort liegt inzwischen die entscheidende Baustelle des Quickborner Haushalts.

    Die Rechnung verschwindet nicht

    790.000 Euro für Straßenunterhaltung sind schnell beschlossen und ausgegeben. Eine überzeugende Geschichte wäre es, wenn die Stadt gleichzeitig einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen könnte und diejenigen, die die Leistungen heute nutzen, dafür auch heute die Rechnung bezahlen.

    Bei einem Defizit von rund 12,5 Millionen Euro funktioniert dieses Prinzip derzeit nicht. Ein Teil der heutigen Ausgaben wird damit in zukünftige Haushalte verschoben.

    Die Straßen werden heute unterhalten und heute genutzt. Bezahlen müssen die Folgen der heutigen Finanzierung jedoch auch kommende Generationen – unsere Kinder, Enkel und möglicherweise noch deren Kinder.

    Haushaltsausgleich ist kein neuer Gedanke

    Dabei ist der Grundsatz keineswegs neu. Bereits seit den Anfangsjahren der schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung gehört eine geordnete Haushaltswirtschaft zu den zentralen Pflichten der Kommunen.

    § 75 der Gemeindeordnung Schleswig-Holstein formuliert den Grundsatz heute eindeutig: Der Haushaltsausgleich hat Vorrang vor allen anderen finanzpolitischen Erwägungen.

    Straßenunterhaltung bleibt notwendig. Nachhaltige Finanzpolitik bedeutet aber mehr, als sinnvolle Ausgaben zu beschließen. Sie bedeutet auch, die Einnahmen zu erwirtschaften, mit denen diese Ausgaben bezahlt werden.

    Genau das dürfte für Quickborn die deutlich schwierigere Aufgabe werden.

  • V9: Neue Gewerbeflächen sollen die Straße bezahlen /Landschaftsschutzgebiet soll planiert werden.

    Die V9 ist mehr als eine neue Straße. Südlich des Ohlmöhlenwegs sollen beidseits von Halenberg und Auf dem Halenberg rund 3,2 Hektar neue Gewerbeflächen entstehen. Der Verkauf soll drei bis 4,5 Millionen Euro bringen. Dieses Geld wird für die Finanzierung der V9 gebraucht.

    Damit liegt jetzt offen auf dem Tisch, wie eng Straßenbau und zusätzliche Gewerbeentwicklung zusammengehören.

    Für die V9 sind bis 2029 rund 5,63 Millionen Euro eingeplant. Die Straße soll über Ohlmöhlenweg, Halenberg und Auf dem Halenberg bis zur Pascalstraße führen. Genau an diesem Korridor sollen die neuen Gewerbeflächen entstehen.

    Millionen aus Grundstücksverkäufen

    Die Rechnung der Stadt ist einfach.

    Für die eingeschränkt nutzbare Fläche werden 75 bis 100 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Für die besser nutzbare Fläche 140 bis 170 Euro. Am Ende sollen drei bis 4,5 Millionen Euro in die Kasse kommen.

    Das Geld ist aber noch nicht da.

    Die höheren Grundstückspreise lassen sich nach der im Ausschuss vorgestellten Rechnung erst erzielen, wenn die Flächen durch die neue Straße erschlossen sind.

    Das bedeutet: Quickborn baut und finanziert zunächst. Verkauft wird später.

    Vier von 20 Grundstücken verkauft

    Wie lange „später“ dauern kann, zeigt der EQ Businesspark. Er wurde im April 2023 eröffnet. Ende 2025 waren von 20 Grundstücken vier verkauft.

    Ein kalkulierter Grundstückserlös ist deshalb noch lange kein Geld auf dem Konto.

    Die 1,9 Millionen Euro sind weg

    Zur bisherigen V9-Rechnung gehörten außerdem 1,9 Millionen Euro aus den Infrastrukturmitteln und weitere 430.000 Euro aus der Radverkehrsförderung.

    Nur: Die 1,9 Millionen Euro wurden im Ausschuss inzwischen der Goethe-Grundschule zugeschlagen. Acht Mitglieder stimmten dafür, eines enthielt sich.

    Bleibt es dabei, fehlen diese 1,9 Millionen Euro bei der V9.

    Dann sieht die Rechnung deutlich anders aus.

    Bei drei Millionen Euro Grundstückserlös und 430.000 Euro Radverkehrsförderung fehlen gegenüber den 5,63 Millionen Euro Baukosten rund 2,2 Millionen Euro.

    Selbst beim höchsten angenommenen Grundstückserlös von 4,5 Millionen Euro bleibt noch eine Lücke von rund 700.000 Euro.

    Und die Stadt muss die Grundstückserlöse erst einmal tatsächlich erzielen.

    FDP: Grundstücksverkäufe waren von Anfang an eingeplant

    Besonders interessant war in der Beratung die Aussage der FDP.

    Nach ihrer Darstellung war die Querfinanzierung der V9 durch Grundstücksverkäufe von Anfang an Bestandteil des Projektes. Der Trassenbau sollte also schon immer durch die Entwicklung und den Verkauf zusätzlicher Gewerbeflächen mitfinanziert werden.

    Das ist eine wichtige Information.

    Denn öffentlich wurde die V9 bislang vor allem als neue Straßenverbindung diskutiert: Ersatz für die problematische Autobahnquerung, bessere Verbindung zwischen Quickborn-Ort und Quickborn-Heide, Entlastung des Verkehrs.

    Dass gleichzeitig Millionenerlöse aus neuen Gewerbeflächen fest zur Finanzierung gehören, wurde öffentlich nicht mit derselben Klarheit dargestellt.

    Wenn die FDP recht hat, war dieser Zusammenhang politisch längst bekannt.

    Jetzt ist er auch öffentlich sichtbar.

    SPD wird deutlich skeptischer

    Die SPD hat die V9 bislang grundsätzlich mitgetragen. Bei der neuen Finanzierungsrechnung wächst aber der Widerstand.

    Im Ausschuss wurden die erwarteten Grundstückserlöse angezweifelt. Auch die angespannte Finanzlage der Stadt spielte eine Rolle. Die Sorge: Am Ende bleibt Quickborn auf einem erheblichen Teil der Kosten sitzen.

    Grüne geben das Geld lieber der Schule

    Die Grünen setzten einen anderen Schwerpunkt.

    Sie beantragten, die 1,9 Millionen Euro Infrastrukturmittel nicht für die V9, sondern für die Goethe-Grundschule zu verwenden. Dieser Teil des Antrags bekam eine Mehrheit.

    Damit ist die bisherige Finanzierungsrechnung der Straße zunächst auseinandergerissen.

    CDU hält an Straße und Schule fest

    Die CDU will weder die V9 noch den Schulneubau aufgeben. In der Beratung wurde deutlich: Aus ihrer Sicht geht es vor allem darum, die vorhandenen Mittel zwischen den Projekten richtig zuzuordnen.

    Die Grundrichtung bleibt damit: V9 bauen, Schule bauen, Finanzierung neu sortieren.

    Und noch mehr Gewerbe

    Die neuen 3,2 Hektar kommen nicht allein.

    Der bestehende Gewerbestandort Nord ist schon heute der größte Gewerbestandort Quickborns. Direkt daneben liegt der EQ Businesspark.

    Zusätzlich steht nach dem letzten bekannten Stand eine weitere westliche Erweiterung des Gewerbegebietes im Raum. Auch dort geht es um Grundstücke und Investitionen in Millionenhöhe.

    Quickborn setzt also weiter auf zusätzliches Gewerbe.

    Das kann Arbeitsplätze und Gewerbesteuer bringen.

    Es bringt aber auch Verkehr.

    Die A7-Anschlussstelle ist schon voll

    Und genau dort liegt das nächste Problem.

    Die von Quickborn selbst beauftragte Verkehrsuntersuchung kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Autobahnanschlussstelle Quickborn hat keine Reserven für zusätzlichen Kfz-Verkehr mehr. Bereits zusätzliche 30 bis 35 Lkw pro Stunde verschärfen die Überlastung.

    Die Stadt selbst spricht von Qualitätsstufe F. Das ist die schlechteste Stufe.

    Genau diese Überlastung war eines der Hauptargumente Quickborns gegen zusätzlichen Lkw-Verkehr aus dem geplanten Logistikstandort in Ellerau.

    Nun plant Quickborn selbst zusätzliche Gewerbeflächen.

    Auch deren Pkw und Lkw verschwinden nicht an der Grundstücksgrenze. Ein erheblicher Teil des Verkehrs wird über dieselbe Anschlussstelle zur A7 fahren.

    V9 wird zur Gewerbeachse

    Damit verändert sich auch der Charakter der V9.

    Sie verbindet nicht nur Quickborn-Ort und Quickborn-Heide. Sie erschließt zugleich vorhandenes und neues Gewerbe.

    Und sie ist keine klassische schnelle Umgehungsstraße. Die vorhandene Trasse über Halenberg hat enge Kurven. Teile sind bereits geschwindigkeitsreduziert. Die Machbarkeitsstudie sieht eine Ausweitung dieser geschwindigkeitsreduzierten Bereiche vor.

    V9 wird damit zunehmend zur Erschließungsachse eines wachsenden Gewerbestandortes.

    Und dann ist da noch der Landschaftsschutz

    Südlich und westlich des Ohlmöhlenwegs beginnt nach den bestehenden Planungsunterlagen Landschaftsschutzgebiet.

    Für eine Straße auf einer weitgehend vorhandenen Trasse ist das eine Sache.

    Für mehrere Hektar neues Gewerbe mit Hallen, Zufahrten, Stellplätzen und versiegelten Flächen eine andere.

    Damit spielt auch der Kreis Pinneberg eine wichtige Rolle. Er ist als untere Naturschutzbehörde für den Landschaftsschutz zuständig.

    Aus einer Straße wird ein Millionenprojekt für die Stadtentwicklung

    Das Bild ist jetzt klarer.

    5,63 Millionen Euro für die V9.

    3,2 Hektar neues Gewerbe.

    Drei bis 4,5 Millionen Euro erhoffter Grundstückserlös.

    1,9 Millionen Euro Infrastrukturmittel inzwischen bei der Goethe-Schule.

    Ein EQ Businesspark, bei dem nach fast drei Jahren vier von 20 Grundstücken verkauft waren.

    Weitere Gewerbeentwicklung im Norden der Stadt.

    Und eine Autobahnanschlussstelle, die laut Quickborns eigener Verkehrsuntersuchung schon heute keine zusätzlichen Verkehrsreserven mehr hat.

    Die V9 ist damit längst keine reine Straßenbaumaßnahme mehr.

    Sie ist ein großes Gewerbe- und Stadtentwicklungsprojekt. Und die Stadt setzt darauf, dass neue Gewerbegrundstücke einen erheblichen Teil der Rechnung bezahlen.