Schlagwort: VHS Quickborn

  • Newsletter Nr. 12 – Quickborn streicht Stellen und sperrt Straßen

    QUICKBORN AKTUELL · NEWSLETTER NR. 12

    Quickborn streicht Stellen – und sperrt Straßen

    1. November 2026

    Neue Haushaltszahlen, Ärger um die Autobahnbrücke, Probleme mit dem AKN-Ersatzverkehr und junge Menschen, die Verantwortung übernehmen.

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wer in Quickborn derzeit unterwegs ist, braucht Geduld. Die AKN fährt teilweise mit Ersatzbussen, mehrere Straßen sind gesperrt und ab Montag ist auch die Autobahnbrücke im Harksheider Weg nicht mehr befahrbar.

    Im Rathaus bewegt sich ebenfalls einiges. Die Stadt will fünf Stellen streichen und damit rund 800.000 Euro jährlich einsparen. Gleichzeitig wachsen die Haushaltsprobleme weiter. Die politischen Parteien streiten darüber, wie die Stadt ihre Finanzen wieder in den Griff bekommen soll.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten: Elf junge Menschen möchten sich im Kinder- und Jugendbeirat engagieren, und die Volkshochschule bietet im November wieder ein abwechslungsreiches Programm.

    Hier kommen die wichtigsten neuen Nachrichten seit unserem letzten Newsletter vom 25. Oktober.


    1. Quickborn streicht fünf Stellen – rund 800.000 Euro Einsparungen geplant

    Erstmals gibt es bei der Personalplanung der Stadt einen erkennbaren Schritt in Richtung Kostensenkung.

    Im zweiten Stellenplanentwurf für 2027 soll die Zahl der Stellen von 288 auf 283 sinken. Zusätzlich ist eine sechsmonatige Wiederbesetzungssperre vorgesehen. Insgesamt kalkuliert die Stadt mit Einsparungen von rund 800.000 Euro jährlich, davon etwa 233.000 Euro durch die Stellenreduzierung und weitere 552.500 Euro durch die verzögerte Wiederbesetzung.

    Das ist angesichts der angespannten Haushaltslage zu begrüßen. Allerdings wird die Umsetzung nicht einfach.

    Zum Jahresende 2027 enden die Verwaltungsgemeinschaften mit Ellerau, Hasloh und Bönningstedt. Ab 2028 muss Quickborn die entsprechenden Verwaltungsleistungen nicht mehr erbringen. Gleichzeitig fallen rund 3,4 Millionen Euro jährliche Einnahmen weg.

    Die Stadt muss deshalb ihre Verwaltungsorganisation neu aufstellen. Personal, das bislang Aufgaben für die Nachbargemeinden erledigt, könnte künftig in anderen Bereichen eingesetzt werden. Das setzt allerdings voraus, dass Qualifikationen und Aufgaben zusammenpassen.

    Eine pauschale Wiederbesetzungssperre kann diesen Umbau sogar erschweren, wenn dringend benötigte Fachkräfte nicht rechtzeitig ersetzt werden dürfen.

    Fünf Stellen weniger sind ein Anfang. Die eigentliche Herausforderung ist eine Verwaltung, die ab 2028 mit weniger Aufgaben, weniger Einnahmen und einer angepassten Personalstruktur auskommt.


    2. Haushalt 2027: Die Schulden wachsen weiter

    Die zweite Fassung des Quickborner Haushaltsentwurfs bringt keine Entwarnung.

    Das geplante Defizit für 2027 liegt weiterhin bei deutlich über 16 Millionen Euro. Hinzu kommen hohe Investitionen, die in erheblichem Umfang durch zusätzliche Kredite finanziert werden sollen.

    Nach der bisherigen Finanzplanung könnten die Investitionskredite bis 2030 um rund 53,9 Millionen Euro steigen. Die jährlichen Zinsaufwendungen würden von etwa 1,65 Millionen Euro im Jahr 2025 auf rund 3,42 Millionen Euro im Jahr 2030 wachsen.

    Das bedeutet: Ein immer größerer Teil der laufenden Einnahmen wird künftig für Zinsen benötigt und steht nicht mehr für Schulen, Straßen, Sportanlagen oder andere Aufgaben zur Verfügung.

    Besonders schwierig wird die Situation durch das Ende der Verwaltungsgemeinschaften. Die bisherigen Einnahmen fallen weg, während die Personalkosten nur schrittweise sinken sollen.

    Die Stadt braucht deshalb nicht nur einzelne Einsparungen, sondern eine nachvollziehbare Reihenfolge für ihre Investitionen. Welche Projekte sind zwingend notwendig? Welche lassen sich verschieben? Und wo können laufende Ausgaben dauerhaft reduziert werden?

    Das sind die entscheidenden Fragen für die kommenden Haushaltsberatungen.

    Weitere Berichte zur Quickborner Haushaltsplanung


    3. SPD fordert einen Kurswechsel – der Streit ums Sparen wird schärfer

    Auch politisch verschärft sich die Auseinandersetzung über Quickborns Finanzen.

    Die SPD fordert einen konsequenten Sparkurs und kritisiert die Haushaltspolitik von CDU und FDP. Die Sozialdemokraten sehen die Stadt angesichts der wachsenden Defizite unter erheblichem Handlungsdruck.

    Allerdings bleibt auch bei den Forderungen nach einem Kurswechsel die entscheidende Frage, welche konkreten Ausgaben reduziert werden sollen.

    Allein mit dem Hinweis auf die schlechte Finanzlage lässt sich noch kein Haushalt sanieren. Die großen Kostenblöcke liegen unter anderem beim Personal, bei den laufenden Leistungen und bei den geplanten Investitionen.

    Wer dauerhaft sparen will, muss deshalb auch benennen, welche Aufgaben künftig anders, später oder möglicherweise gar nicht mehr erfüllt werden sollen.

    Die anstehenden Haushaltsberatungen werden zeigen, ob aus den politischen Forderungen tatsächlich mehrheitsfähige Entscheidungen werden.


    4. Autobahnbrücke Harksheider Weg: Fünf Tage Vollsperrung

    Ab morgen, Montag, 2. November, wird die Autobahnbrücke im Harksheider Weg vollständig gesperrt. Die Arbeiten sollen bis Freitag, 6. November, dauern.

    Betroffen ist der Abschnitt zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz des Sporthotels. Die Stadt lässt die beschädigte Asphaltdecke erneuern.

    Seit längerer Zeit gilt auf der Brücke Tempo 30. Grund sind Schäden an der Fahrbahnoberfläche. Untersuchungen der Brückenkonstruktion hatten im Sommer dagegen keine Auffälligkeiten ergeben.

    Nach der Sanierung soll wieder Tempo 50 gelten.

    Problematisch ist vor allem die kurzfristige Ankündigung. Für Autofahrer bedeutet die Sperrung erhebliche Umwege, teilweise mit rund 15 Minuten zusätzlicher Fahrzeit. Auch die Buslinie 594 muss umgeleitet werden. Mehrere Haltestellen entfallen vorübergehend.

    Die Stadt verweist auf eine ausgeschilderte Umleitung über die Feldbehnstraße. Ob diese Verkehrsführung den zusätzlichen Verkehr problemlos aufnehmen kann, ist fraglich.

    Besonders ärgerlich ist, dass betroffene Sportvereine nach den uns vorliegenden Informationen nicht rechtzeitig über die Sperrung informiert wurden.

    Dass die Fahrbahn erneuert wird, ist erfreulich. Die Vorbereitung und Information der Betroffenen hätten allerdings besser laufen können.

    Sperrabschnitt und Busumleitung im Detail


    5. Straßensperrungen: Auch im November wird es eng

    Die Brücke im Harksheider Weg ist nicht die einzige Baustelle.

    In der Heidkampstraße ist zwischen Hausnummer 20 und dem AKN-Bahnübergang eine Vollsperrung im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 30. November angekündigt. Dort wird die Fahrbahn erneuert.

    Am 18. November kommt eine weitere Sperrung unmittelbar am Bahnübergang hinzu. Zwischen 7 und 17 Uhr sind dort Kranarbeiten vorgesehen.

    Auch die Klaus-Groth-Straße steht im November auf dem Asphaltprogramm der Stadt. Weitere Einschränkungen bestehen unter anderem im Bereich des Birkenwegs.

    Wer mit dem Auto durch Quickborn fährt, sollte sich deshalb vor allem in den kommenden Wochen über die aktuelle Verkehrsführung informieren. Das gilt besonders für Wege zu Schulen, Sportstätten und Arbeitsplätzen.

    Unsere Übersicht enthält die bekannten laufenden und angekündigten Sperrungen. Sie wird bei neuen Informationen ergänzt.

    Wichtig: Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer weitere Sperrungen oder wichtige Verkehrsbehinderungen kennt, kann sie gerne in den Kommentaren melden.

    Die aktuelle Übersicht aller bekannten Straßensperrungen


    6. AKN-Ersatzverkehr: 1.758 Zugausfälle – aber nicht 1.758 ersatzlos gestrichene Verbindungen

    Die FDP Quickborn fordert einen zuverlässigeren Schienenersatzverkehr zwischen Quickborn und Ulzburg Süd. Seit dem 26. Oktober ist die Bahnstrecke erneut gesperrt. Bis zum 12. Dezember fahren Ersatzbusse.

    Die FDP verweist auf 1.758 ausgefallene AKN-Zugfahrten im vergangenen Winter. Diese Zahl ist korrekt. Sie stammt aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Annabell Krämer.

    Allerdings enthält die Landtagsantwort eine wichtige Ergänzung: Die ausgefallenen Zugleistungen konnten nahezu vollständig durch Ersatzbusse kompensiert werden. Die 1.758 Zugausfälle bedeuten also nicht, dass ebenso viele Verbindungen vollständig ersatzlos gestrichen wurden.

    Ursachen der damaligen Probleme waren unter anderem Schäden an Gleisanlagen in Ellerau, technische Störungen in Hamburg-Eidelstedt und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand beim Fahrpersonal.

    Die AKN räumt ein, dass der Ersatzverkehr nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat. Durch einen neuen Busanbieter erhofft sich das Unternehmen eine Stabilisierung.

    Unsere Nachfrage brachte noch eine weitere Erkenntnis: Die von der FDP geschilderten konkreten Beschwerden aus den vergangenen Monaten waren nach Auskunft der AKN vor der Pressemitteilung nicht unmittelbar an das Unternehmen weitergegeben worden.

    Die Forderung nach zuverlässigen Ersatzbussen ist berechtigt. Konkrete Beschwerden sollten aber auch dort ankommen, wo sie bearbeitet werden können.

    Unsere vollständige Recherche zur AKN


    7. Kinder- und Jugendbeirat: Elf junge Menschen wollen Quickborn mitgestalten

    Jetzt kommen wir zu einer ausgesprochen erfreulichen Nachricht.

    Vom 24. bis 26. November wird in Quickborn der Kinder- und Jugendbeirat neu gewählt. Elf junge Menschen haben sich zur Kandidatur bereit erklärt.

    Wahlberechtigt sind Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 21 Jahren mit Hauptwohnsitz in Quickborn, sofern sie im Wählerverzeichnis stehen.

    Jede wahlberechtigte Person hat bis zu fünf Stimmen. Pro Kandidatin oder Kandidat darf höchstens eine Stimme vergeben werden.

    Gewählt wird an mehreren Quickborner Schulen. Zusätzlich gibt es am 24. und 25. November jeweils von 15 bis 19 Uhr eine Wahlmöglichkeit im Kinder- und Jugendbüro Haus 25, Am Freibad 25.

    Der Kinder- und Jugendbeirat ist keine bloße Gesprächsrunde. Seine Mitglieder können eigene Vorschläge entwickeln, in politischen Ausschüssen mitreden und Anträge stellen.

    Dass daraus konkrete Ergebnisse entstehen, zeigt die bisherige Arbeit: Die Outdoor-Fitnessgeräte am Prophetensee gehen auf eine Initiative des Beirates zurück. Auch die Öffnung von Schulhöfen und Sportflächen außerhalb der Unterrichtszeiten wurde von ihm vorangetrieben.

    Wer sich schon in jungen Jahren für seine Stadt engagiert, verdient Anerkennung.

    Wir wünschen allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg – und hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung.

    Alle Informationen zur Jugendbeiratswahl


    8. VHS Quickborn: Von Psychologie bis Entspannung

    Die Volkshochschule Quickborn bietet im November wieder ein abwechslungsreiches Programm. Neben Bewegung und Gesundheit geht es auch um gesellschaftliche Fragen und persönliche Begegnungen.

    Ein besonders interessantes Angebot ist die Gesprächsrunde „Sprechen & Zuhören“ am Mittwoch, 25. November, von 15.30 bis 17 Uhr.

    Dabei können Menschen über persönliche Erfahrungen sprechen, ohne unterbrochen oder bewertet zu werden. In kleinen Gruppen hat jede Person vier Minuten Zeit, während die anderen zuhören. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

    Am Freitag, 27. November, stehen von 18 bis 20 Uhr zwei Entspannungsangebote zur Auswahl: „Wochenausklang für Körper und Seele“ sowie „Yin Yoga mit Klangschalen“. Beide Workshops eignen sich auch für Menschen ohne Vorkenntnisse.

    Veranstaltungsort ist jeweils die VHS im Forum, Bahnhofstraße 112, im ersten Obergeschoss. Der Zugang befindet sich am AKN-Bahnsteig.

    Das weitere Novemberprogramm umfasst unter anderem Bewegungsangebote wie Pickleball und Veranstaltungen rund um psychologische Themen.

    Das vollständige VHS-Programm mit Terminen und Kursnummern


    9. Carla Quickborn: Hier bewegt sich was. Nur wohin?

    Unsere Carla hat sich in ihrer aktuellen Kolumne wieder durch die Quickborner Nachrichten gearbeitet.

    Die Autobahnbrücke wird gesperrt, die AKN fährt mit Ersatzbussen und der Haushalt bewegt sich zuverlässig in eine Richtung: abwärts.

    Carla sieht darin durchaus eine Form von Beständigkeit. Während Autofahrer neue Umwege kennenlernen, dürfen Bahnreisende den öffentlichen Nahverkehr aus einer anderen Perspektive erleben.

    Beim Haushalt dagegen scheint es keine Umleitung zu geben.

    Zum Glück gibt es auch erfreuliche Nachrichten. Die jungen Kandidatinnen und Kandidaten für den Kinder- und Jugendbeirat machen Hoffnung. Und zwei Quickborner Feuerwehrleute zeigen bei einem sportlichen Wettbewerb, dass man mit Einsatz und guter Vorbereitung erstaunlich schnell ans Ziel kommen kann.

    Carla fragt sich, ob sich davon vielleicht etwas auf die Kommunalpolitik übertragen ließe.

    Ihr Vorschlag für die Verwaltung: Zwei Worte an möglichst vielen Bürotüren – „Einfach machen“. 😉

    Carlas vollständige Wochenkolumne lesen


    Zum Schluss

    Liebe Leserinnen und Leser,

    die nächsten Wochen werden für Quickborn spannend. Die Haushaltsberatungen gehen weiter, die Verkehrsbehinderungen nehmen zu und die Stadt muss wichtige Entscheidungen über ihre künftige Verwaltungsorganisation treffen.

    Wir werden die Entwicklung begleiten, Unterlagen auswerten und dort nachfragen, wo Zahlen oder Entscheidungen einer Erklärung bedürfen.

    Genauso gerne berichten wir aber über die Menschen, die Quickborn lebenswert machen: über engagierte Jugendliche, erfolgreiche Sportler, aktive Vereine, kulturelle Veranstaltungen und besondere Leistungen unserer Feuerwehr.

    Wenn Ihr Hinweise, Anregungen oder Nachrichten für uns habt, schreibt uns gerne.

    Und wenn Euch unser Newsletter gefällt, empfehlt ihn weiter. Er ist kostenlos und soll möglichst viele Quickbornerinnen und Quickborner erreichen.

    Herzliche Grüße

    Thomas Köppl
    Quickborn Aktuell


    Weitere Informationen

    Homepage: https://quickbornaktuell.de/
    Newsletter-Anmeldung: https://quickbornaktuell.de/newsletter/
    E-Mail: redaktion@quickbornaktuell.de

    Impressum

    Quickborn Aktuell
    Thomas Köppl
    Jahnstraße 72
    25451 Quickborn

    Verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köppl

    Du erhältst diesen Newsletter aufgrund Deiner Anmeldung. Eine Abmeldung ist jederzeit über den Abmeldelink in der E-Mail möglich.

    © 2026 Quickborn Aktuell

  • Von Pickleball bis Psychologie: Das bietet die VHS Quickborn im November

    Von Pickleball bis Psychologie: Das bietet die VHS Quickborn im November

    Neue Sportarten ausprobieren, Menschen kennenlernen, über persönliche Erfahrungen sprechen oder einfach einen entspannten Abend verbringen: Die Volkshochschule Quickborn hat für die kommenden Wochen ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Quickborn Aktuell hat die Angebote, Termine und Anmeldemöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst.

    Pickleball: Tennis, Badminton und Tischtennis in einem

    Pickleball kommt aus den USA und erinnert an eine Mischung aus Tennis, Badminton und Tischtennis. Gespielt wird mit kleinen, festen Schlägern, einem Kunststoffball mit Löchern und einem Netz.

    Die Regeln sind vergleichsweise einfach, sodass auch Menschen ohne besondere Vorkenntnisse schnell mitspielen können.

    Gemeinsam mit dem Tennisclub Quickborn bietet die VHS mehrere Schnupperkurse an. Zwei weitere Kurse beginnen im November beziehungsweise Januar.

    Wichtig: Jeder Kurs besteht aus drei Terminen. Die veröffentlichten Starttermine sind also nicht die einzigen Spieltage.

    • November/Dezember: 18. und 25. November sowie 2. Dezember 2026 – Kursnummer 38121 NEU
    • Januar: 6., 13. und 20. Januar 2027 – Kursnummer 38122 NEU

    Gespielt wird jeweils mittwochs von 20 bis 21 Uhr in der Sporthalle der Goetheschule.

    Ein Kurs kostet 39 Euro für alle drei Termine zusammen. Schläger und Bälle werden gestellt. Maximal acht Personen nehmen an einem Kurs teil.

    Psychologie verstehen: Drei unterschiedliche Themen

    Warum verhalten sich Menschen manchmal so, wie sie es tun? Was steckt hinter psychischen Erkrankungen, und wie können Angehörige besser damit umgehen?

    Die Psychologin Miriam Bast beschäftigt sich in drei eigenständigen Workshops mit unterschiedlichen psychologischen Themen.

    7. November: Borderline verstehen

    Was bedeutet eine Borderline-Persönlichkeitsstörung? Wie erleben Betroffene ihre Gefühle und Beziehungen? Der Workshop soll helfen, das Krankheitsbild besser zu verstehen und Vorurteile abzubauen.

    5. Dezember: Trauma und PTBS

    Manche belastenden Erlebnisse wirken lange nach. Der Workshop erklärt, was ein Trauma ist, was unter einer posttraumatischen Belastungsstörung verstanden wird und welche Möglichkeiten der Unterstützung bestehen.

    23. Januar: Depressionen verstehen

    Woran erkennt man Depressionen? Wie erleben Betroffene ihren Alltag, und was unterscheidet Depressionen von gewöhnlicher Traurigkeit? Auch die bipolare Störung wird angesprochen.

    Die Veranstaltungen finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr im Forum statt.

    Gut zu wissen: Die Workshops können einzeln gebucht werden. Niemand muss alle drei Veranstaltungen besuchen. Die VHS führt die Angebote unter der Kursnummernreihe 1210.

    Einsamkeit: Einfach einmal erzählen und zuhören

    Einsamkeit kann jeden treffen – unabhängig vom Alter oder davon, wie viele Menschen man kennt.

    Am Mittwoch, 25. November, lädt die VHS deshalb zu einer besonderen Gesprächsrunde ein.

    Das Prinzip ist einfach: In kleinen Gruppen erzählt jede teilnehmende Person vier Minuten lang von ihren persönlichen Erfahrungen. Die anderen hören zu, ohne zu unterbrechen oder zu kommentieren.

    Anschließend kommt die nächste Person an die Reihe.

    Es geht nicht darum, wer recht hat oder welche Lösung die beste ist. Vielmehr sollen Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Gedanken auszusprechen und andere Sichtweisen kennenzulernen.

    Die Gesprächsrunde gehört zum Format „Sprechen & Zuhören“, das vom Verein Mehr Demokratie entwickelt wurde. Moderiert wird der Nachmittag von Katrin Meyer.

    Termin: Mittwoch, 25. November, 15.30 bis 17 Uhr.

    Ort: VHS im Forum, Bahnhofstraße 112, 1. Obergeschoss. Der Eingang befindet sich am AKN-Bahnsteig.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Kursnummer: 14401

    Frauentreff: Neue Menschen kennenlernen

    Manchmal fehlt einfach die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Genau dafür bietet die VHS einen offenen Frauentreff an.

    Hier gibt es weder Unterricht noch ein festes Programm. Die Teilnehmerinnen entscheiden selbst, worüber sie sprechen möchten.

    Ob Alltag, Hobbys, persönliche Erfahrungen oder gemeinsame Unternehmungen – alles kann Thema sein.

    Der nächste Frauentreff findet am Freitag, 30. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Forum statt. Ein weiterer Termin ist für den 11. Dezember vorgesehen.

    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wird erbeten.

    Kursnummern: 19008-D10 für Oktober und 19008-D12 für Dezember.

    Entspannt ins Wochenende: Zwei Workshops am 27. November

    Wer nach einer anstrengenden Woche etwas Ruhe sucht, kann am Freitag, 27. November, zwischen zwei Angeboten wählen.

    Wochenausklang für Körper und Seele

    Hier stehen einfache Übungen zur Entspannung auf dem Programm. Dazu gehören Meditationen, ruhige Bewegungen, Traumreisen und Methoden zum bewussten Entspannen der Muskulatur.

    Auch Yin Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung gehören zum Programm.

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Kursnummer: 36911

    Yin Yoga mit Klangschalen

    Bei dieser ruhigen Yogaform werden bestimmte Körperhaltungen über mehrere Minuten eingenommen. Die Übungen sollen die Beweglichkeit fördern und dabei helfen, körperliche Spannungen abzubauen.

    Begleitet werden die Übungen durch Klänge von Klangschalen, die eine entspannte Atmosphäre schaffen sollen.

    Auch dieser Workshop ist für Anfänger geeignet.

    Kursnummer: 34909

    Beide Workshops finden am Freitag, 27. November, von 18 bis 20 Uhr im Forum statt. Es handelt sich um zwei getrennte Angebote, zwischen denen Interessierte wählen können.

    Anmeldung und weitere Informationen

    Die meisten Veranstaltungen finden in den Räumen der Volkshochschule im Forum, Bahnhofstraße 112, statt. Einzelne Kurse haben andere Veranstaltungsorte.

    Anmeldungen sind über die VHS Quickborn möglich:

    Telefon: 04106 / 612 99 60
    E-Mail: vhs@quickborn.de
    Internet: www.vhs-quickborn.de

    Bei der Anmeldung hilft die jeweilige Kursnummer, das gewünschte Angebot eindeutig zu finden. Aktuelle Angaben zu Teilnahmegebühren und freien Plätzen sind auf den Kursseiten der VHS zu finden.

    Quellen

    Stadt Quickborn, Bürgerinformationen Nr. 356, 357, 362 und 372/2026; offizielle Kursbeschreibungen der Volkshochschule Quickborn; VHS-Kursangebote in Zusammenarbeit mit dem Tennisclub Quickborn.

    Weitere Informationen: Volkshochschule Quickborn