Die Polizeidirektion Bad Segeberg warnt aktuell ausdrücklich vor einer Welle von Schockanrufen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg. Betrüger geben sich als Ärzte, Staatsanwälte oder Polizeibeamte aus. Sie erzählen von schweren Unfällen, lebensgefährlich erkrankten Angehörigen oder angeblich dringend benötigten Medikamenten. Dann wird Geld verlangt. (Presseportal)
💰 In Pinneberg hat eine 82-jährige Frau bereits Bargeld und Wertgegenstände im hohen fünfstelligen Bereich an einen unbekannten Mann übergeben.
Die Masche funktioniert über Angst und Zeitdruck. Deshalb ist die wichtigste Botschaft:
☎️ Auflegen. Angehörige selbst anrufen. Im Zweifel 110 wählen.
Die Polizei fordert am Telefon niemals die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Gebt keine Informationen über Vermögen, Schmuck, Bargeld oder persönliche Verhältnisse heraus.
❤️ Bitte weitersagen!
Ein kurzer Anruf bei Eltern, Großeltern oder älteren Nachbarn kann möglicherweise verhindern, dass jemand auf diese Täter hereinfällt.
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Warnung im Kreis Pinneberg: Polizei meldet Welle von Schockanrufen
WordPress-Auszug:
Die Polizei warnt vor einer Welle von Schockanrufen im Kreis Pinneberg. Bitte informiert ältere Angehörige, Nachbarn und hilfsbedürftige Menschen.
25. September 2026 | 18:42 Uhr | Redaktion Quickborn Aktuell
Die Polizeidirektion Bad Segeberg warnt aktuell vor einer Welle von Schockanrufen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg. Damit sollten auch Menschen in Quickborn besonders aufmerksam sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter enormen emotionalen Druck und geben sich als Ärzte, Staatsanwälte oder Polizeibeamte aus.
Bitte informiert deshalb Eltern, Großeltern, ältere Nachbarn und Menschen, die allein leben oder in einer solchen Stresssituation besonders schnell verunsichert werden können.
Unfall, Krankheit oder lebensrettendes Medikament
Die Geschichten der Betrüger klingen dramatisch. Ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Eine Haft könne angeblich nur durch eine Kaution verhindert werden. In anderen Fällen soll ein Familienmitglied schwer erkrankt sein und dringend ein sehr teures oder sogar lebensrettendes Medikament benötigen.
Genau solche Anrufe hat die Polizei in den vergangenen Tagen unter anderem aus Wedel, Elmshorn, Henstedt-Ulzburg, Bornhöved und Pinneberg gemeldet. ([Presseportal](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6359147?utm_campaign=push&utm_medium=email&utm_source=directmail))
82-Jährige verliert hohen fünfstelligen Betrag
Besonders bitter ist ein Fall aus Pinneberg vom Dienstag. Einer 82-jährigen Frau wurde zunächst von einer angeblichen Ärztin und anschließend von einem vermeintlichen Polizeibeamten erzählt, ihre Nichte habe einen schweren Unfall verursacht. Zwei Menschen seien schwer verletzt worden. Nur durch die Zahlung einer Kaution könne eine Haft verhindert werden.
Die Frau übergab schließlich Bargeld und Wertgegenstände im insgesamt hohen fünfstelligen Bereich an einen unbekannten Mann. In den anderen von der Polizei genannten aktuellen Fällen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch rechtzeitig. ([Presseportal](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6359147?utm_campaign=push&utm_medium=email&utm_source=directmail))
Bitte heute noch darüber sprechen
Schockanrufe funktionieren nicht deshalb, weil die Geschichten besonders logisch sind. Sie funktionieren, weil die Täter Angst erzeugen, Zeitdruck aufbauen und ihre Opfer daran hindern wollen, in Ruhe nachzudenken oder andere Menschen zu fragen.
Deshalb kann ein Gespräch im Familien- oder Freundeskreis enorm wichtig sein. Wer vorher weiß, wie die Masche funktioniert, erkennt sie im entscheidenden Moment möglicherweise schneller.
- Nicht unter Druck setzen lassen.
- Das Gespräch beenden und selbst den angeblich betroffenen Angehörigen anrufen.
- Keine Angaben zu Bargeld, Schmuck, Vermögen oder persönlichen Lebensverhältnissen machen.
- Niemals Bargeld oder Wertgegenstände an fremde Personen übergeben.
- Bei angeblichen Polizeibeamten oder Ärzten auflegen und die Dienststelle beziehungsweise das Krankenhaus selbst über eine bekannte Telefonnummer kontaktieren.
- Im Zweifel die Polizei über 110 verständigen.
Polizei fordert kein Bargeld am Telefon
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin: Sie verlangt am Telefon niemals Überweisungen oder die Übergabe von Bargeld. Auch die von Betrügern immer wieder behauptete kurzfristige Zahlung einer „Kaution“ ist nach Angaben der Polizei in Deutschland nicht üblich. ([Presseportal](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6359147?utm_campaign=push&utm_medium=email&utm_source=directmail))
Unsere Bitte: Schickt diese Warnung nicht nur weiter. Ruft ältere Angehörige, Nachbarn oder alleinlebende Bekannte ruhig persönlich an und sprecht kurz mit ihnen darüber. Zwei Minuten können im entscheidenden Moment einen großen Unterschied machen.
Und ganz wichtig: Niemand muss sich schämen, wenn ein solcher Anruf zunächst glaubwürdig erscheint. Genau darauf sind diese Täter spezialisiert. Lieber einmal zu viel auflegen und nachfragen als einmal zu wenig.
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