Autor: Redaktion Quickborn Aktuell

  • Newsletter Nr. 12 – Quickborn streicht Stellen und sperrt Straßen

    QUICKBORN AKTUELL · NEWSLETTER NR. 12

    Quickborn streicht Stellen – und sperrt Straßen

    1. November 2026

    Neue Haushaltszahlen, Ärger um die Autobahnbrücke, Probleme mit dem AKN-Ersatzverkehr und junge Menschen, die Verantwortung übernehmen.

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wer in Quickborn derzeit unterwegs ist, braucht Geduld. Die AKN fährt teilweise mit Ersatzbussen, mehrere Straßen sind gesperrt und ab Montag ist auch die Autobahnbrücke im Harksheider Weg nicht mehr befahrbar.

    Im Rathaus bewegt sich ebenfalls einiges. Die Stadt will fünf Stellen streichen und damit rund 800.000 Euro jährlich einsparen. Gleichzeitig wachsen die Haushaltsprobleme weiter. Die politischen Parteien streiten darüber, wie die Stadt ihre Finanzen wieder in den Griff bekommen soll.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten: Elf junge Menschen möchten sich im Kinder- und Jugendbeirat engagieren, und die Volkshochschule bietet im November wieder ein abwechslungsreiches Programm.

    Hier kommen die wichtigsten neuen Nachrichten seit unserem letzten Newsletter vom 25. Oktober.


    1. Quickborn streicht fünf Stellen – rund 800.000 Euro Einsparungen geplant

    Erstmals gibt es bei der Personalplanung der Stadt einen erkennbaren Schritt in Richtung Kostensenkung.

    Im zweiten Stellenplanentwurf für 2027 soll die Zahl der Stellen von 288 auf 283 sinken. Zusätzlich ist eine sechsmonatige Wiederbesetzungssperre vorgesehen. Insgesamt kalkuliert die Stadt mit Einsparungen von rund 800.000 Euro jährlich, davon etwa 233.000 Euro durch die Stellenreduzierung und weitere 552.500 Euro durch die verzögerte Wiederbesetzung.

    Das ist angesichts der angespannten Haushaltslage zu begrüßen. Allerdings wird die Umsetzung nicht einfach.

    Zum Jahresende 2027 enden die Verwaltungsgemeinschaften mit Ellerau, Hasloh und Bönningstedt. Ab 2028 muss Quickborn die entsprechenden Verwaltungsleistungen nicht mehr erbringen. Gleichzeitig fallen rund 3,4 Millionen Euro jährliche Einnahmen weg.

    Die Stadt muss deshalb ihre Verwaltungsorganisation neu aufstellen. Personal, das bislang Aufgaben für die Nachbargemeinden erledigt, könnte künftig in anderen Bereichen eingesetzt werden. Das setzt allerdings voraus, dass Qualifikationen und Aufgaben zusammenpassen.

    Eine pauschale Wiederbesetzungssperre kann diesen Umbau sogar erschweren, wenn dringend benötigte Fachkräfte nicht rechtzeitig ersetzt werden dürfen.

    Fünf Stellen weniger sind ein Anfang. Die eigentliche Herausforderung ist eine Verwaltung, die ab 2028 mit weniger Aufgaben, weniger Einnahmen und einer angepassten Personalstruktur auskommt.


    2. Haushalt 2027: Die Schulden wachsen weiter

    Die zweite Fassung des Quickborner Haushaltsentwurfs bringt keine Entwarnung.

    Das geplante Defizit für 2027 liegt weiterhin bei deutlich über 16 Millionen Euro. Hinzu kommen hohe Investitionen, die in erheblichem Umfang durch zusätzliche Kredite finanziert werden sollen.

    Nach der bisherigen Finanzplanung könnten die Investitionskredite bis 2030 um rund 53,9 Millionen Euro steigen. Die jährlichen Zinsaufwendungen würden von etwa 1,65 Millionen Euro im Jahr 2025 auf rund 3,42 Millionen Euro im Jahr 2030 wachsen.

    Das bedeutet: Ein immer größerer Teil der laufenden Einnahmen wird künftig für Zinsen benötigt und steht nicht mehr für Schulen, Straßen, Sportanlagen oder andere Aufgaben zur Verfügung.

    Besonders schwierig wird die Situation durch das Ende der Verwaltungsgemeinschaften. Die bisherigen Einnahmen fallen weg, während die Personalkosten nur schrittweise sinken sollen.

    Die Stadt braucht deshalb nicht nur einzelne Einsparungen, sondern eine nachvollziehbare Reihenfolge für ihre Investitionen. Welche Projekte sind zwingend notwendig? Welche lassen sich verschieben? Und wo können laufende Ausgaben dauerhaft reduziert werden?

    Das sind die entscheidenden Fragen für die kommenden Haushaltsberatungen.

    Weitere Berichte zur Quickborner Haushaltsplanung


    3. SPD fordert einen Kurswechsel – der Streit ums Sparen wird schärfer

    Auch politisch verschärft sich die Auseinandersetzung über Quickborns Finanzen.

    Die SPD fordert einen konsequenten Sparkurs und kritisiert die Haushaltspolitik von CDU und FDP. Die Sozialdemokraten sehen die Stadt angesichts der wachsenden Defizite unter erheblichem Handlungsdruck.

    Allerdings bleibt auch bei den Forderungen nach einem Kurswechsel die entscheidende Frage, welche konkreten Ausgaben reduziert werden sollen.

    Allein mit dem Hinweis auf die schlechte Finanzlage lässt sich noch kein Haushalt sanieren. Die großen Kostenblöcke liegen unter anderem beim Personal, bei den laufenden Leistungen und bei den geplanten Investitionen.

    Wer dauerhaft sparen will, muss deshalb auch benennen, welche Aufgaben künftig anders, später oder möglicherweise gar nicht mehr erfüllt werden sollen.

    Die anstehenden Haushaltsberatungen werden zeigen, ob aus den politischen Forderungen tatsächlich mehrheitsfähige Entscheidungen werden.


    4. Autobahnbrücke Harksheider Weg: Fünf Tage Vollsperrung

    Ab morgen, Montag, 2. November, wird die Autobahnbrücke im Harksheider Weg vollständig gesperrt. Die Arbeiten sollen bis Freitag, 6. November, dauern.

    Betroffen ist der Abschnitt zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz des Sporthotels. Die Stadt lässt die beschädigte Asphaltdecke erneuern.

    Seit längerer Zeit gilt auf der Brücke Tempo 30. Grund sind Schäden an der Fahrbahnoberfläche. Untersuchungen der Brückenkonstruktion hatten im Sommer dagegen keine Auffälligkeiten ergeben.

    Nach der Sanierung soll wieder Tempo 50 gelten.

    Problematisch ist vor allem die kurzfristige Ankündigung. Für Autofahrer bedeutet die Sperrung erhebliche Umwege, teilweise mit rund 15 Minuten zusätzlicher Fahrzeit. Auch die Buslinie 594 muss umgeleitet werden. Mehrere Haltestellen entfallen vorübergehend.

    Die Stadt verweist auf eine ausgeschilderte Umleitung über die Feldbehnstraße. Ob diese Verkehrsführung den zusätzlichen Verkehr problemlos aufnehmen kann, ist fraglich.

    Besonders ärgerlich ist, dass betroffene Sportvereine nach den uns vorliegenden Informationen nicht rechtzeitig über die Sperrung informiert wurden.

    Dass die Fahrbahn erneuert wird, ist erfreulich. Die Vorbereitung und Information der Betroffenen hätten allerdings besser laufen können.

    Sperrabschnitt und Busumleitung im Detail


    5. Straßensperrungen: Auch im November wird es eng

    Die Brücke im Harksheider Weg ist nicht die einzige Baustelle.

    In der Heidkampstraße ist zwischen Hausnummer 20 und dem AKN-Bahnübergang eine Vollsperrung im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 30. November angekündigt. Dort wird die Fahrbahn erneuert.

    Am 18. November kommt eine weitere Sperrung unmittelbar am Bahnübergang hinzu. Zwischen 7 und 17 Uhr sind dort Kranarbeiten vorgesehen.

    Auch die Klaus-Groth-Straße steht im November auf dem Asphaltprogramm der Stadt. Weitere Einschränkungen bestehen unter anderem im Bereich des Birkenwegs.

    Wer mit dem Auto durch Quickborn fährt, sollte sich deshalb vor allem in den kommenden Wochen über die aktuelle Verkehrsführung informieren. Das gilt besonders für Wege zu Schulen, Sportstätten und Arbeitsplätzen.

    Unsere Übersicht enthält die bekannten laufenden und angekündigten Sperrungen. Sie wird bei neuen Informationen ergänzt.

    Wichtig: Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer weitere Sperrungen oder wichtige Verkehrsbehinderungen kennt, kann sie gerne in den Kommentaren melden.

    Die aktuelle Übersicht aller bekannten Straßensperrungen


    6. AKN-Ersatzverkehr: 1.758 Zugausfälle – aber nicht 1.758 ersatzlos gestrichene Verbindungen

    Die FDP Quickborn fordert einen zuverlässigeren Schienenersatzverkehr zwischen Quickborn und Ulzburg Süd. Seit dem 26. Oktober ist die Bahnstrecke erneut gesperrt. Bis zum 12. Dezember fahren Ersatzbusse.

    Die FDP verweist auf 1.758 ausgefallene AKN-Zugfahrten im vergangenen Winter. Diese Zahl ist korrekt. Sie stammt aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Annabell Krämer.

    Allerdings enthält die Landtagsantwort eine wichtige Ergänzung: Die ausgefallenen Zugleistungen konnten nahezu vollständig durch Ersatzbusse kompensiert werden. Die 1.758 Zugausfälle bedeuten also nicht, dass ebenso viele Verbindungen vollständig ersatzlos gestrichen wurden.

    Ursachen der damaligen Probleme waren unter anderem Schäden an Gleisanlagen in Ellerau, technische Störungen in Hamburg-Eidelstedt und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand beim Fahrpersonal.

    Die AKN räumt ein, dass der Ersatzverkehr nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat. Durch einen neuen Busanbieter erhofft sich das Unternehmen eine Stabilisierung.

    Unsere Nachfrage brachte noch eine weitere Erkenntnis: Die von der FDP geschilderten konkreten Beschwerden aus den vergangenen Monaten waren nach Auskunft der AKN vor der Pressemitteilung nicht unmittelbar an das Unternehmen weitergegeben worden.

    Die Forderung nach zuverlässigen Ersatzbussen ist berechtigt. Konkrete Beschwerden sollten aber auch dort ankommen, wo sie bearbeitet werden können.

    Unsere vollständige Recherche zur AKN


    7. Kinder- und Jugendbeirat: Elf junge Menschen wollen Quickborn mitgestalten

    Jetzt kommen wir zu einer ausgesprochen erfreulichen Nachricht.

    Vom 24. bis 26. November wird in Quickborn der Kinder- und Jugendbeirat neu gewählt. Elf junge Menschen haben sich zur Kandidatur bereit erklärt.

    Wahlberechtigt sind Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 21 Jahren mit Hauptwohnsitz in Quickborn, sofern sie im Wählerverzeichnis stehen.

    Jede wahlberechtigte Person hat bis zu fünf Stimmen. Pro Kandidatin oder Kandidat darf höchstens eine Stimme vergeben werden.

    Gewählt wird an mehreren Quickborner Schulen. Zusätzlich gibt es am 24. und 25. November jeweils von 15 bis 19 Uhr eine Wahlmöglichkeit im Kinder- und Jugendbüro Haus 25, Am Freibad 25.

    Der Kinder- und Jugendbeirat ist keine bloße Gesprächsrunde. Seine Mitglieder können eigene Vorschläge entwickeln, in politischen Ausschüssen mitreden und Anträge stellen.

    Dass daraus konkrete Ergebnisse entstehen, zeigt die bisherige Arbeit: Die Outdoor-Fitnessgeräte am Prophetensee gehen auf eine Initiative des Beirates zurück. Auch die Öffnung von Schulhöfen und Sportflächen außerhalb der Unterrichtszeiten wurde von ihm vorangetrieben.

    Wer sich schon in jungen Jahren für seine Stadt engagiert, verdient Anerkennung.

    Wir wünschen allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg – und hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung.

    Alle Informationen zur Jugendbeiratswahl


    8. VHS Quickborn: Von Psychologie bis Entspannung

    Die Volkshochschule Quickborn bietet im November wieder ein abwechslungsreiches Programm. Neben Bewegung und Gesundheit geht es auch um gesellschaftliche Fragen und persönliche Begegnungen.

    Ein besonders interessantes Angebot ist die Gesprächsrunde „Sprechen & Zuhören“ am Mittwoch, 25. November, von 15.30 bis 17 Uhr.

    Dabei können Menschen über persönliche Erfahrungen sprechen, ohne unterbrochen oder bewertet zu werden. In kleinen Gruppen hat jede Person vier Minuten Zeit, während die anderen zuhören. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

    Am Freitag, 27. November, stehen von 18 bis 20 Uhr zwei Entspannungsangebote zur Auswahl: „Wochenausklang für Körper und Seele“ sowie „Yin Yoga mit Klangschalen“. Beide Workshops eignen sich auch für Menschen ohne Vorkenntnisse.

    Veranstaltungsort ist jeweils die VHS im Forum, Bahnhofstraße 112, im ersten Obergeschoss. Der Zugang befindet sich am AKN-Bahnsteig.

    Das weitere Novemberprogramm umfasst unter anderem Bewegungsangebote wie Pickleball und Veranstaltungen rund um psychologische Themen.

    Das vollständige VHS-Programm mit Terminen und Kursnummern


    9. Carla Quickborn: Hier bewegt sich was. Nur wohin?

    Unsere Carla hat sich in ihrer aktuellen Kolumne wieder durch die Quickborner Nachrichten gearbeitet.

    Die Autobahnbrücke wird gesperrt, die AKN fährt mit Ersatzbussen und der Haushalt bewegt sich zuverlässig in eine Richtung: abwärts.

    Carla sieht darin durchaus eine Form von Beständigkeit. Während Autofahrer neue Umwege kennenlernen, dürfen Bahnreisende den öffentlichen Nahverkehr aus einer anderen Perspektive erleben.

    Beim Haushalt dagegen scheint es keine Umleitung zu geben.

    Zum Glück gibt es auch erfreuliche Nachrichten. Die jungen Kandidatinnen und Kandidaten für den Kinder- und Jugendbeirat machen Hoffnung. Und zwei Quickborner Feuerwehrleute zeigen bei einem sportlichen Wettbewerb, dass man mit Einsatz und guter Vorbereitung erstaunlich schnell ans Ziel kommen kann.

    Carla fragt sich, ob sich davon vielleicht etwas auf die Kommunalpolitik übertragen ließe.

    Ihr Vorschlag für die Verwaltung: Zwei Worte an möglichst vielen Bürotüren – „Einfach machen“. 😉

    Carlas vollständige Wochenkolumne lesen


    Zum Schluss

    Liebe Leserinnen und Leser,

    die nächsten Wochen werden für Quickborn spannend. Die Haushaltsberatungen gehen weiter, die Verkehrsbehinderungen nehmen zu und die Stadt muss wichtige Entscheidungen über ihre künftige Verwaltungsorganisation treffen.

    Wir werden die Entwicklung begleiten, Unterlagen auswerten und dort nachfragen, wo Zahlen oder Entscheidungen einer Erklärung bedürfen.

    Genauso gerne berichten wir aber über die Menschen, die Quickborn lebenswert machen: über engagierte Jugendliche, erfolgreiche Sportler, aktive Vereine, kulturelle Veranstaltungen und besondere Leistungen unserer Feuerwehr.

    Wenn Ihr Hinweise, Anregungen oder Nachrichten für uns habt, schreibt uns gerne.

    Und wenn Euch unser Newsletter gefällt, empfehlt ihn weiter. Er ist kostenlos und soll möglichst viele Quickbornerinnen und Quickborner erreichen.

    Herzliche Grüße

    Thomas Köppl
    Quickborn Aktuell


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  • Kommentar: Baustellen, Brücken und ein bisschen mehr Abstimmung

    Kommentar: Baustellen, Brücken und ein bisschen mehr Abstimmung

    Eigentlich funktioniert der Verkehr in Quickborn gar nicht so schlecht. Wer durch vergleichbare Städte in Schleswig-Holstein fährt, erlebt dort ebenfalls Staus, Baustellen und Umleitungen. Normalerweise kommt man bei uns ziemlich ordentlich von A nach B.

    Interessant wird es erst, wenn wir anfangen, unsere Hauptverbindungen gleichzeitig zu sperren.

    Ein Stadtplan und ein Kalender würden manchmal reichen

    Der Harksheider Weg wird wegen Arbeiten an der Autobahnbrücke vom 2. bis 6. November vollständig gesperrt. Gleichzeitig ist die Achse Heidkampstraße/Goethestraße eingeschränkt. Eine Abstimmung über solche größeren Verkehrsmaßnahmen wäre ausgesprochen hilfreich.

    Manchmal reichen für Verkehrsplanung tatsächlich ein Stadtplan und ein Kalender.

    Unsere geschätzte Nachbargemeinde Ellerau weiß ungefähr, was damit gemeint ist. Dort gab es im vergangenen Jahr Phasen, in denen man vor der Abfahrt besser noch einmal nachgesehen hat, welcher Bahnübergang und welche Straße gerade geschlossen oder geöffnet waren. Sehr spannend. Man kam meistens ans Ziel – gelegentlich eben auf einem Weg, den man vorher noch gar nicht kannte.

    Klingenberg: Die Baustelle ist noch da, die Schilder schon weg

    Auch in Quickborn gibt es derzeit kleinere Beispiele.

    Im Klingenberg besteht die Baustelle noch, die Schilder hat man vorsichtshalber aber schon einmal abgebaut. Das hat einen gewissen Optimismus, zeugt allerdings eher von ziemlich schlechter Abstimmung.

    Die Autofahrer fahren hinein, stehen irgendwann vor der Baustelle und absolvieren eine kleine Wendeübung.

    Vielleicht wird die Baustelle in den nächsten Tagen tatsächlich aufgelöst. Vielleicht stellt man auch die Schilder wieder auf. So wie es jetzt läuft, ist es jedenfalls nicht besonders optimal.

    Bahnstraße: Für Fußgänger wird es gefährlich

    Weniger lustig ist die Situation in der Bahnstraße. Dort ist an einer Baustelle der Gehweg vollständig gesperrt, ohne dass für Fußgänger eine vernünftige Alternative ausgeschildert ist. Die Bahnstraße hat nun wahrlich kein geringes Verkehrsaufkommen.

    Fußgänger einfach auf die Fahrbahn zu schicken? Echt jetzt?

    Das ist wirklich gefährlich.

    Eine Hauptverbindung eine Woche dicht – aber kaum Hinweise

    Auch die Vollsperrung der Brücke im Harksheider Weg kommt nicht völlig überraschend. Die Asphaltarbeiten an den Brückenrampen waren planbar.

    Vielleicht hätte man ein oder zwei Wochen vorher auch einmal ein paar Schilder aufstellen können, dass eine der wichtigsten Hauptverbindungen Quickborns für eine komplette Woche geschlossen wird.

    Heute, einen Tag vor Beginn der Sperrung, stehen dort jedenfalls noch keine entsprechenden Hinweisschilder.

    Natürlich kann man davon ausgehen, dass sich so etwas irgendwie herumspricht. Über soziale Medien, Zeitung, Internetseiten oder Gespräche. Nur erreichen all diese Wege eben nie alle Menschen. Und nicht jeder schaltet wie ich vorsichtshalber das Navi ein, wenn er einfach nur durch Quickborn fahren möchte.

    Tatsächlich ist das inzwischen gar keine schlechte Idee. Nicht weil die Sperrungen überhaupt nicht bekannt gemacht würden, sondern weil man schon ziemlich genau wissen muss, wo man gerade nach den Informationen suchen soll.

    Eine zentrale aktuelle Übersicht über alle größeren Sperrungen gibt es auf der städtischen Homepage so nicht. Quickborn Aktuell hat deshalb versucht, die derzeit bekannten Maßnahmen in einer gemeinsamen Übersicht zusammenzutragen.

    Es geht mir dabei nicht um irgendeine kleine Nebenstraße. Gerade bei unseren Hauptverbindungen sollte man wissen, welche andere Hauptverbindung gleichzeitig eingeschränkt ist.

    Und wer bezahlt das alles?

    Quickborn hat in den vergangenen Jahren klare finanzielle Prioritäten gesetzt. Viel Geld floss in Schulen und Kindertagesstätten. Das war politisch gewollt.

    In den öffentlich zugänglichen Unterlagen habe ich keinen grundlegenden Antrag einer in der Ratsversammlung vertretenen Partei gefunden, diese Priorität damals umzudrehen und stattdessen erheblich mehr Geld für Straßen und Brücken bereitzustellen.

    Falls mir beim digitalen Blättern etwas durchgerutscht ist, freue ich mich über einen Hinweis.

    Wer das aktuelle Investitionsprogramm bezahlen soll, steht allerdings ein wenig in den Quickborner Sternen. Politik und Verwaltungsspitze haben da noch Hausaufgaben vor sich.

    Schienenersatzverkehr: Reden wäre hilfreich

    Ähnlich pragmatisch könnte man beim Schienenersatzverkehr vorgehen. Wenn man wirklich etwas bewegen will, muss derjenige, der betroffen ist und etwas ändern soll, natürlich auch davon erfahren.

    In diesem Fall wäre es also hilfreich, mit der AKN zu sprechen.

    Nur Forderungen per Pressemitteilung und in den sozialen Medien zu verbreiten, ohne mit demjenigen zu reden, der sie umsetzen soll, wirkt auf mich wie billige Wahlwerbung.

    Wenn man wirklich etwas verändern möchte, sollte man miteinander reden.

    Ulzburger Landstraße: Muss es wirklich die große Lösung sein?

    Und dann wäre da noch unsere alte Bekannte: die Brücke der Ulzburger Landstraße über die Autobahn.

    Schon früher wurde dort eine Einbahnstraßenlösung untersucht. Der Grundgedanke war einfach: Die vorhandene Brücke bleibt bestehen und wird nur noch in einer Richtung befahren. In der Gegenrichtung Richtung Quickborn läuft der Verkehr über das vorhandene Straßennetz und den Kreisel.

    Dazu müsste man vor allem an einer Stelle etwas Asphalt spendieren: auf dem Ohlmöhlenweg zwischen Schmalmoorweg und Ulzburger Landstraße.

    Ein kostengünstiger Ausbau dieser Verbindung wäre jedenfalls eine Alternative, die man noch einmal sehr nüchtern gegen die geplante neue Trasse rechnen sollte.

    Früher wurde bei den Planungen öffentlich mit einer Förderung von bis zu 75 Prozent gerechnet. Das war wohl mehr Hoffnung als Aussicht. Von einer gesicherten Förderung ist heute nur noch rudimentär etwas übrig.

    Selbst der damals genannte Quickborner Eigenanteil von rund 1,1 Millionen Euro wäre viel Geld gewesen. Gegenüber inzwischen knapp sechs Millionen Euro für eine neue Straßenführung wirkt diese Größenordnung allerdings fast nostalgisch.

    Und dafür soll nun eine neue Verbindung entstehen, die sich im Zickzackkurs ihrem Ziel nähert.

    Aus meiner Sicht sind knapp sechs Millionen Euro für den zusätzlichen Nutzen sehr viel Holz.

    Vielleicht macht es deshalb tatsächlich Sinn, einmal in sich zu gehen und in Ruhe darüber nachzudenken, ob es wirklich diese Lösung sein muss.

    Heute komme ich gut durch

    Bei den Baustellen wäre etwas mehr Nachdenken vor dem Aufstellen der ersten Bake ebenfalls nicht verkehrt.

    Dann könnte man morgens aus dem Haus gehen, ins Auto steigen und einfach feststellen:

    Heute komme ich gut durch.

  • 🚨 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗝𝗢𝗕𝗦 𝗜𝗡 𝗤𝗨𝗜𝗖𝗞𝗕𝗢𝗥𝗡

    Wir haben wieder die Stellenangebote der vergangenen sieben Tage durchforstet. 🔎 Diesmal ist von Pflege und Einzelhandel über Gebäudetechnik bis zum Bürojob einiges dabei. Sogar im Himmelmoor wird Unterstützung gesucht – Gummistiefel ausdrücklich erwünscht! 😉

    📅 Stand: 1. November 2026

    ❤️ PFLEGE – AIUTANDA / OPTIMEDIC

    Gleich zwei interessante Stellen am Harksheider Weg!

    Pflegehilfskraft ambulante Pflege (m/w/d)

    • Voll- oder Teilzeit
    • Auch Quereinsteiger willkommen
    • 18 Euro pro Stunde laut Anzeige
    • 30 Tage Urlaub

    https://www.kimeta.de/stellenangebot/aiutanda-nord-gmbh/ungelernte-pflegehilfskraft-i-ambulante-pflege-m-w-d/993131300.html

    Mitarbeiter für die Abrechnung (m/w/d)

    • Teilzeit, 25–30 Stunden
    • 19 bis 21 Euro pro Stunde laut Anzeige
    • Abrechnung mit Kranken- und Pflegekassen

    https://www.kimeta.de/stellenangebot/aiutanda-nord-gmbh/mitarbeiter-fuer-die-abrechnung-m-w-d/993131305.html

    🛒 EINZELHANDEL – ALDI NORD

    Verkäufer in Teilzeit (m/w/d)

    • Kasse, Warenverräumung und Kundenbetreuung
    • In dieser Woche erneut gelistet

    https://www.stepstone.de/stellenangebote–Verkaeufer-in-Teilzeit-m-w-d-in-Quickborn-Quickborn-ALDI-Nord–14611207-inline.html

    Verkäufer als Vertretung der Ersten Kraft (m/w/d)

    • Teilzeit
    • Unterstützung bei Organisation und Teamführung
    • Bereits länger ausgeschrieben

    https://jobs.bo.de/jobs/JIM-400145/Verk%C3%A4ufer___Vertretung_der_Ersten_Kraft_in_Teilze/

    🔧 LOESCH GROUP – HANDWERKER-FACHMARKT

    Verkaufsberater (m/w/d)

    • Vollzeit
    • Kundenberatung rund um Werkzeuge, Beschläge und Bauelemente
    • Quickborn ist einer der möglichen Standorte

    Für Menschen, die wissen, welche Schraube wohin gehört – und es den Kunden auch erklären können. 😉

    https://www.stepstone.de/stellenangebote–Verkaufsberater-m-w-d-in-Handwerker-Fachmarkt-Quickborn-Hamburg-Muenchen-LOESCH-Group–14389050-inline.html

    🍽️ GASTRONOMIE – COMPASS GROUP / EUREST

    Servicekraft auf Minijob-Basis (m/w/d)

    • Arbeitszeiten Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr
    • Wochenenden frei
    • Auch Quereinsteiger willkommen

    Die Anzeige nennt Quickborn als Standort, im Beschreibungstext allerdings Hamburg. Den genauen Einsatzort deshalb bitte vor der Bewerbung bestätigen.

    https://www.kimeta.de/stellenangebot/compass-group-gmbh/servicekraft-m-w-d-auf-minijobbasis-gesucht/993065113.html

    🦷 KIEFERORTHOPÄDIE DR. ARTHUR STEINER

    Reinigungskraft für die Praxis (m/w/d)

    • Minijob
    • Abendstunden
    • Unbefristet
    • Arbeitsplatz Bahnhofstraße 100
    • In dieser Woche neu gelistet

    https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/10001-1003908536-S

    💼 BÜRO & PERSONAL

    Personalsachbearbeiter (m/w/d) – iperdi

    • Vollzeit, unbefristet
    • Arbeitsort Quickborn
    • Personalverwaltung und arbeitsrechtliche Aufgaben
    • In dieser Woche erneut gelistet

    https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/14751-62A131150-S

    ⚙️ WERKSTATT & TECHNIK

    Werkstattleiter (m/w/d) – DEKRA Arbeit

    • Vollzeit
    • Arbeitsort Quickborn
    • Organisation und Leitung von Werkstattabläufen
    • Am 31. Oktober erneut veröffentlicht

    https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/11119-4984889075-S

    Elektroniker für festen Standort (m/w/d) – STRABAG

    • Vollzeit
    • Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen
    • Arbeitsort Quickborn
    • Bereits länger ausgeschrieben

    https://www.stepstone.de/stellenangebote–Elektroniker-in-m-w-d-fester-Standort-Quickborn-STRABAG-Property-and-Facility-Services-GmbH–14611539-inline.html

    🐴 NEBENJOB IM HIMMELMOOR

    Jetzt wird es etwas rustikaler!

    Stallhilfe für einen kleinen Offenstall

    • Zwei bis drei Pferde
    • Ein bis zwei Tage pro Woche
    • Jeweils etwa zwei Stunden
    • 14 Euro Stundenlohn
    • Pferdeerfahrung nicht zwingend erforderlich

    Gesucht wird Unterstützung beim Abäppeln, Heuversorgen und bei kleineren Stallarbeiten.

    Wer Matsch nicht mag, sollte lieber einen Bürojob wählen. Wer Pferde liebt, könnte hier dagegen richtig sein. 🐴😉

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/stallhilfe-gesucht-kleiner-offenstall-in-quickborn-himmelmoor/3556381400-107-784

    ⚡ STADTWERKE QUICKBORN

    Weiterhin ausgeschrieben:

    Servicetechniker Strom (m/w/d)

    • Wartung und Instandhaltung des Stromnetzes
    • Kabelmontage und Zählerwechsel
    • Störungsbeseitigung

    https://bewerbung.elektrik-karrieresprung.com/service-techniker-strom/

    ⚡ SCHLESWIG-HOLSTEIN NETZ / HANSEWERK

    Weiterhin aktuell:

    Werkstudent Data Analytics & Business Intelligence (m/w/d)

    • Bis zu 20 Wochenstunden
    • 16,92 Euro Stundenlohn laut Anzeige
    • Datenanalyse, SQL und Power BI

    https://jobs.hansewerk.com/de/job/Werkstudent-Data-Analytics-Business-Intelligence-m_w_d-Quickborn/826

    Duales Studium IT-Engineering (m/w/d)

    • Studienbeginn August 2027
    • Praxiseinsätze unter anderem in Quickborn
    • In dieser Woche erneut in Jobportalen gelistet

    https://jobs.hansewerk.com/de/job/Duales-Studium-B.Sc.-IT-Engineering-m_w_d-Quickborn/246151

    🏦 VR BANK IN HOLSTEIN

    Weiterhin ausgeschrieben:

    Privatkundenberater mit Wertpapierberatung (m/w/d)

    • Standort ausdrücklich Quickborn
    • Bereits länger ausgeschrieben

    https://vrbank-in-holstein.helixjobs.com/_/jobad?prj=100089P166

    ⚙️ SMB INTERNATIONAL

    Weiterhin gesucht:

    Servicetechniker (m/w/d)

    https://www.smb-international.de/servicetechniker-w/m/d

    📦 PHPARTS

    Der Quickborner Betrieb an der Max-Weber-Straße sucht weiterhin:

    • Mitarbeiter Qualitätsmanagement
    • Produktionsmitarbeiter
    • Lagermitarbeiter
    • Auszubildende für Großhandel und Lagerlogistik

    https://www.phparts.de/karriere/

    👧 JOHANNITER – WALDSCHULE QUICKBORN-HEIDE

    Pädagogische Mitarbeiter für die Nachmittagsbetreuung (m/w/d)

    • 20 Stunden pro Woche
    • Kernarbeitszeit 12 bis 16 Uhr
    • Befristet

    https://www.johanniter.de/juh/lv-nord/rv-schleswig-holstein-sued-ost/unsere-standorte-einrichtungen-in-schleswig-holstein-sued/ost/einrichtung-detailseite/johanniter-kita-hemdingen-2918/stelle/paedagogische-mitarbeiter-m-w-d-fuer-die-nachmittagsbetreuung-quickborn-61005/

    📌 UND DIE ANDEREN QUICKBORNER ARBEITGEBER?

    Bei der Stadt Quickborn, Sparkasse Südholstein und comdirect/Commerzbank konnten wir diesmal keine eindeutig innerhalb der vergangenen sieben Tage neu veröffentlichte Stelle direkt in Quickborn bestätigen.

    Das heißt nicht, dass dort keine Stellen offen sind. Aber eine alte Anzeige wird auch durch dreimaliges Wiederveröffentlichen nicht automatisch zu einer neuen Stelle. 😉

    📣 IN EIGENER SACHE: STELLENANGEBOTE BITTE AN UNS SCHICKEN ODER HIER KOMMENTIEREN!

    Wir möchten auch künftig möglichst viele Arbeitsplätze in Quickborn vermitteln helfen. Damit unsere Facebook-Gruppe aber nicht von einzelnen Stellenanzeigen überflutet wird, bündeln wir diese ab sofort in einer gemeinsamen wöchentlichen Jobübersicht, die sonntags, gelegentlich auch montags, erscheint.

    Ihr kennt weitere freie Stellen in Quickborn? Dann schreibt sie am besten direkt hier in die Kommentare! Das ist wahrscheinlich der schnellste und einfachste Weg. Ein kurzer Hinweis mit dem Link zur Stellenausschreibung genügt.

    Der Vorteil: Facebook zeigt diesen Beitrag vielen Gruppenmitgliedern ohnehin erst im Laufe der nächsten ein, zwei oder drei Tage an. So können auch später ergänzte Stellenangebote noch zahlreiche Interessenten erreichen.

    Natürlich könnt Ihr uns Eure Stellenangebote auch weiterhin per persönlicher Nachricht oder kurzer E-Mail schicken. Am besten mit einem direkten Link zur Ausschreibung oder den wichtigsten Angaben zur Stelle und einer Kontaktmöglichkeit.

    Wir nehmen passende Angebote gerne in unsere nächste Übersicht auf – selbstverständlich kostenlos.

    Einzeln veröffentlichte Stellenanzeigen werden wir künftig regelmäßig aus der Gruppe entfernen. Nicht, weil wir keine Arbeitsplätze vermitteln möchten – ganz im Gegenteil! Aber die vielen Einzelanzeigen nehmen inzwischen zu viel Platz ein und verdrängen andere interessante Nachrichten aus Quickborn.

    So bleiben die Stellenangebote übersichtlich, und unsere Gruppe bleibt eine Nachrichtenseite für alle Quickborner Themen. 😊

    🤝 Also: Job zu vergeben? Einfach hier kommentieren oder uns eine Nachricht schicken! Job gesucht? Sonntags bei Quickborn Aktuell vorbeischauen – und auch in den folgenden Tagen die Kommentare lesen!

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  • Straßensperrungen in Quickborn: Aktuelle Baustellen und angekündigte Einschränkungen

    In Quickborn stehen mehrere Straßensperrungen an, andere Baustellen laufen bereits. Besonders betroffen sind die Heidkampstraße und ab Montag die Autobahnbrücke im Harksheider Weg. Auch in der Innenstadt müssen sich Verkehrsteilnehmer weiterhin auf Einschränkungen einstellen. Die Übersicht fasst die veröffentlichten laufenden und angekündigten Maßnahmen zusammen.

    Stand: 31. Oktober 2026

    Heidkampstraße: Vollsperrung bis Ende November angekündigt

    Für die Heidkampstraße sieht das Asphaltprogramm der Stadt vom 29. Oktober bis 30. November eine Vollsperrung zwischen Hausnummer 20 und dem AKN-Bahnübergang vor. In diesem Abschnitt wird die Fahrbahn erneuert. Eine Durchfahrt ist während der Arbeiten nicht möglich, eine Umleitung wird ausgeschildert.

    Harksheider Weg: Autobahnbrücke vom 2. bis 6. November gesperrt

    Von Montag, 2. November, bis Freitag, 6. November, wird der Harksheider Weg zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz am Sporthotel vollständig gesperrt. Auf der Brücke über die A7 wird die beschädigte Asphaltdecke erneuert.

    Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Feldbehnstraße.

    Auch die Buslinie 594 ist betroffen. Sie wird über die Ulzburger Landstraße, die Friedrichsgaber Straße und Beim Umspannwerk umgeleitet. Nach Angaben der Stadt entfallen die Haltestellen Quickborn, Heidefriedhof, Quickborn, Hasloher Weg sowie Friedrichsgabe, Waldstraße (Friedhof), in Richtung Wedel.

    Klaus-Groth-Straße: Vollsperrung vom 9. bis 13. November

    Die Klaus-Groth-Straße wird von Montag, 9. November, bis Freitag, 13. November, zwischen der Ulzburger Landstraße und dem Kiefernhain vollständig gesperrt. Grund ist ebenfalls die Erneuerung der Asphaltdecke. Für den Verkehr wird eine Umleitung ausgeschildert.

    Birkenweg: Hausanschlussarbeiten vom 18. bis 26. November

    Im Birkenweg ist auf Höhe der Hausnummer 14 von Mittwoch, 18. November, bis voraussichtlich Donnerstag, 26. November, eine Vollsperrung für Kraftfahrzeuge angekündigt. Dort wird ein Hausanschluss verlegt.

    Eine Umleitung wird ausgeschildert. Fußgänger können die Baustelle passieren.

    Dorotheenstraße und Dorotheenring: Längerfristige Bauarbeiten

    Die Grundsanierung von Dorotheenstraße und Dorotheenring läuft seit dem 24. August. Das Gesamtvorhaben ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt und soll voraussichtlich bis Mitte 2029 dauern. Erneuert werden Straßen, Gehwege, Kanalisation und Versorgungsleitungen.

    Während der Bauarbeiten ist die Durchfahrt vom Harksheider Weg zur Bahnhofstraße nicht möglich. Die Zufahrten zu den Grundstücken können sich mit dem Baufortschritt ändern. Auch der Fußweg zwischen Bahnhofstraße und Dorotheenring kann zeitweise teilweise oder vollständig gesperrt werden.

    Die lange Bauzeit bedeutet dabei keine durchgehende Vollsperrung sämtlicher Straßenabschnitte: Gebaut wird abschnittsweise.

    Ladenzeile am Harksheider Weg: Einschränkungen bis Jahresende

    An der Ladenzeile im Bereich Harksheider Weg 95 bis 107 werden Entwässerungsleitungen und angrenzende Flächen erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 dauern.

    Betroffen sind die Erschließungsfahrbahn, öffentliche Parkplätze und die Fußgängerquerung an der Ampel. Die Zufahrt zu den Parkplätzen wird zeitweise zur Sackgasse. Möglichst viele Stellplätze sollen erreichbar bleiben.

    Der Harksheider Weg selbst bleibt in diesem Bereich geöffnet. Die Geschäfte sind während der Bauzeit zu Fuß erreichbar.

    Querstraße: Eintägige Sperrung am 22. Dezember

    Bereits angekündigt ist außerdem eine Vollsperrung der Querstraße auf Höhe der Hausnummern 15 bis 17 am Dienstag, 22. Dezember, von 7 bis 17 Uhr. Anlass sind Kranarbeiten.

    Kraftfahrzeuge können die Baustelle während dieser Zeit nicht durchfahren. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt eine Passage möglich.

    Bauzeiten können sich ändern

    Insbesondere Asphaltarbeiten sind vom Wetter abhängig. Die angekündigten Zeiträume können sich deshalb kurzfristig verschieben. Maßgeblich sind die Beschilderung vor Ort und ergänzende Mitteilungen der Stadt.

    Quellen

  • Quickborn streicht fünf Stellen – rund 800.000 Euro Einsparungen geplant

    Die Stadt Quickborn beginnt, beim Personal zu sparen. Der zweite Stellenplanentwurf 2027 sieht fünf Stellenstreichungen vor. Zusammen mit einer sechsmonatigen Wiederbesetzungssperre sollen rund 800.000 Euro eingespart werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch die Neuorganisation der Verwaltung ab 2028 dürfte deutlich schwieriger werden als die Streichung einiger Planstellen.

    Der Stellenplan wird von 288 auf 283 Vollzeitstellen reduziert. Die fünf zur Streichung vorgesehenen Stellen sind unbesetzt beziehungsweise sollen zum Jahresbeginn 2027 vakant sein. Die Stadt errechnet daraus Einsparungen von rund 233.000 Euro jährlich.

    Weitere 552.500 Euro sollen dadurch eingespart werden, dass frei werdende Stellen erst nach sechs Monaten wiederbesetzt werden. Die Verwaltung rechnet dabei mit durchschnittlich 17 Personalabgängen pro Jahr.

    Ob diese Einsparung tatsächlich in voller Höhe erreicht wird, hängt allerdings davon ab, wann die Beschäftigten ausscheiden und ob eine Wiederbesetzung aus dienstlichen Gründen früher erforderlich wird.

    Im zweiten Haushaltsentwurf stehen weiterhin Personalaufwendungen von 25,98 Millionen Euro. Die angekündigten Einsparungen sollen erst in die dritte Fassung eingearbeitet werden.

    Wiederbesetzungssperre – passt das zur künftigen Personalentwicklung?

    Eine pauschale sechsmonatige Wiederbesetzungssperre wirft Fragen auf.

    Ende 2027 sollen die Verwaltungsverträge mit Bönningstedt, Hasloh und Ellerau auslaufen. Damit werden ab 2028 erhebliche Aufgaben entfallen. Ein Teil der bisher dafür eingesetzten Beschäftigten könnte dann in anderen Bereichen der Stadtverwaltung benötigt werden.

    Warum also frei werdende Stellen zunächst sechs Monate unbesetzt lassen, wenn sie möglicherweise mit vorhandenem Personal nachbesetzt werden können?

    Nicht jede Umsetzung wird möglich sein. Fachliche Qualifikationen und Anforderungen müssen zusammenpassen. Wo das gelingt, könnten jedoch Neueinstellungen vermieden und vorhandene Kenntnisse genutzt werden.

    Voraussetzung ist eine frühzeitige Personalplanung.

    2027 müssen noch alle Aufgaben erledigt werden

    Bis Ende 2027 muss Quickborn die vertraglich vereinbarten Verwaltungsleistungen für die drei Gemeinden weiterhin erbringen. Gleichzeitig ist die Übergabe laufender Verfahren, Akten und Zuständigkeiten vorzubereiten.

    Dafür werden gerade die erfahrenen Beschäftigten gebraucht.

    Die Unsicherheit über künftige Aufgaben und Arbeitsplätze könnte allerdings dazu führen, dass sich Mitarbeiter anderweitig orientieren. Dann droht der Verlust von Fachwissen, das die Stadt an anderer Stelle weiterhin benötigt.

    Die Entscheidung, die Verwaltungsgemeinschaften zu beenden, hat damit erhebliche organisatorische Folgen.

    Und Ascheberg benötigt mehr Leistungen

    Anders ist die Situation bei Ascheberg. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde 2026 langfristig neu vereinbart.

    Ascheberg zahlt höhere Verwaltungskosten und erhält dafür zusätzliche Leistungen. Unter anderem soll das Bürgerbüro künftig mit drei statt zwei Stellen besetzt werden.

    Diese Verpflichtung muss Quickborn erfüllen.

    Auffällig ist daher, dass einige der im neuen Stellenplan mit Wegfallvermerken versehenen Stellen auch Arbeitszeitanteile für Ascheberg enthalten.

    Hier muss geklärt werden, welche Stellenanteile tatsächlich entfallen und wie die fortbestehenden Leistungen sichergestellt werden.

    Insgesamt erhalten 23 weitere Stellen einen Vermerk „künftig wegfallend“. Wann daraus tatsächliche Einsparungen werden, ist noch offen.

    Ein Anfang – mehr aber auch noch nicht

    Der zweite Stellenplanentwurf ist eine positive Entwicklung. Erstmals werden konkrete Stellen gestrichen und Einsparbeträge benannt.

    Allerdings stammen rund 70 Prozent der angekündigten Einsparungen aus der vorübergehenden Nichtbesetzung frei werdender Stellen. Eine dauerhafte Reduzierung der Personalkosten ist damit noch nicht erreicht.

    Die größere Aufgabe beginnt mit der Neuorganisation der Verwaltung. Ab 2028 muss Quickborn mit veränderten Zuständigkeiten, weniger Aufgaben für Nachbargemeinden und zusätzlichen Verpflichtungen gegenüber Ascheberg zurechtkommen.

    Fünf Stellen weniger sind ein Anfang. Entscheidend wird sein, ob Quickborn die Verwaltung wirtschaftlicher organisiert, ohne ihre Leistungsfähigkeit und erfahrene Fachkräfte zu verlieren.

    Quellen: Stadt Quickborn, zweiter Stellenplanentwurf 2027 (VO/2026/Q/1129-01) und zweiter Haushaltsentwurf 2027 (VO/2026/Q/82-01), jeweils vom 22. Oktober 2026; Vereinbarung zur Verwaltungsgemeinschaft Ascheberg 2026.