🚻 Goethe-Grundschule: WC-Anlagen werden aufgefrischt – aus Alt wird nicht neu. Und das ist gut so.

Wir konnten heute die Goethe-Grundschule besichtigen und uns dabei auch ein Bild von den Arbeiten an den WC-Anlagen machen. Unser Eindruck vor Ort ist eindeutig: Hier findet keine grundlegende Sanierung statt. Die vorhandenen Sanitärobjekte wurden ausgetauscht, die Räume überarbeitet und mit einem frischen, freundlichen Anstrich versehen. Das verbessert den Zustand deutlich. Aus alten WC-Räumen werden…

Wir konnten heute die Goethe-Grundschule besichtigen und uns dabei auch ein Bild von den Arbeiten an den WC-Anlagen machen.

Unser Eindruck vor Ort ist eindeutig: Hier findet keine grundlegende Sanierung statt.

Die vorhandenen Sanitärobjekte wurden ausgetauscht, die Räume überarbeitet und mit einem frischen, freundlichen Anstrich versehen. Das verbessert den Zustand deutlich. Aus alten WC-Räumen werden dadurch aber keine neuen Sanitäranlagen.

🔧 Aus knapp 300.000 Euro werden weniger als 35.000 Euro

Bemerkenswert ist vor allem die Entwicklung der Maßnahme.

Ursprünglich war für die WC-Anlagen eine umfassendere Sanierung mit Kosten von knapp 300.000 Euro vorgesehen. Die jetzt umgesetzte Lösung liegt nach den uns vorliegenden Informationen bei unter 35.000 Euro.

Das ist keine kleine Kostenkorrektur. Das ist eine deutliche Änderung der Strategie.

Und diese Änderung ist nachvollziehbar.

Denn bei der Goethe-Grundschule steht eine wesentlich größere Entscheidung an: Wird der vorhandene Schulkomplex umfassend saniert oder wird neu gebaut?

Solange diese Grundsatzentscheidung nicht getroffen ist, macht es wenig Sinn, jetzt mehrere Hunderttausend Euro in eine umfassende Sanierung einzelner Bereiche zu investieren.

Die jetzt gewählte Lösung erfüllt ihren Zweck: Die Situation für die Schülerinnen und Schüler wird verbessert, ohne einer späteren Entscheidung über die Zukunft der Schule vorzugreifen.

📣 Eine neue Strategie darf man auch kommunizieren

Eine Änderung der Planung ist kein Problem. Manchmal ist sie sogar genau richtig.

Dann sollte man sie allerdings auch der Öffentlichkeit mitteilen.

Wenn aus einer ursprünglich geplanten Sanierung für knapp 300.000 Euro eine pragmatische Lösung für weniger als 35.000 Euro wird, hätte eine kurze Information ausgereicht:

Wir verzichten zunächst auf die große Sanierung, verbessern die WC-Anlagen mit begrenztem Aufwand und warten die Entscheidung über Sanierung oder Neubau der Goethe-Grundschule ab.

Das wäre verständlich gewesen und hätte viele Nachfragen vermieden.

Auch eine frühere Besichtigung hätte ohne Weiteres Klarheit schaffen können. Warum dies erst jetzt möglich war, bleibt für uns schwer nachvollziehbar.

🧱 WC-Bereich: keine erkennbaren Eingriffe in die Bausubstanz

Nach unserer laienhaften Wahrnehmung wurden bei den jetzt sichtbaren Arbeiten in den WC-Bereichen keine wesentlichen Eingriffe in die eigentliche Bausubstanz vorgenommen.

Die Sanitärobjekte wurden ausgetauscht und die vorhandenen Flächen aufgearbeitet beziehungsweise neu gestaltet.

Auch unter dem Gesichtspunkt der zuletzt diskutierten möglichen Schadstoffbelastungen machte dieser Bereich auf uns einen unauffälligen und ordentlichen Eindruck.

Eine fachliche Schadstoffbewertung kann eine Besichtigung durch uns selbstverständlich nicht ersetzen. Für den von uns wahrgenommenen Umfang der Arbeiten an den WC-Anlagen waren jedoch keine problematischen Eingriffe erkennbar.

🏫 Auch andere Bereiche der Schule werden instand gehalten

Bei unserem Rundgang konnten wir ebenfalls sehen, dass die Goethe-Grundschule im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten weiter instand gehalten wird.

So wurde unter anderem ein von einem Wasserschaden betroffener Klassenraum renoviert. Auch im Flurbereich wurden Arbeiten ausgeführt.

Zu Art und Umfang dieser Arbeiten haben wir bei der Stadt noch einmal nachgefragt.

📌 Unser Fazit

Die WC-Anlagen werden sichtbar verbessert.

Neue Sanitärobjekte, frische Oberflächen und freundlichere Räume sind für die Schülerinnen und Schüler zunächst einmal eine gute Sache.

Eine umfassende Sanierung ist das nicht – und angesichts der offenen Zukunft der Goethe-Grundschule muss es das derzeit auch nicht sein.

Der Unterschied zwischen knapp 300.000 Euro und weniger als 35.000 Euro zeigt allerdings auch, wie stark sich die ursprüngliche Planung verändert hat.

Die entscheidende Frage steht ohnehin noch bevor:

Sanierung des bestehenden Schulgebäudes oder Neubau?

Eine geänderte Strategie kann dabei durchaus vernünftig sein. Sie sollte nur rechtzeitig und verständlich erklärt werden.

Quickborn Aktuell bleibt dran.

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