Goethe-Schule an die Feldbehnstraße? Eine naheliegende Interimslösung mit weitreichenden Folgen

Die Freie Gemeinschaftsschule Quickborn könnte nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts während einer Sanierungs- oder Neubauphase rund 260 Kinder der Goethe-Schule aufnehmen. Auf den ersten Blick ist das pragmatisch: Ein vorhandenes Schulgebäude verfügt offenbar über freie Räume, während die Stadt ein Ausweichquartier benötigt. Bei genauerem Hinsehen stellen sich jedoch grundsätzliche Fragen: Wie funktionieren zwei Schulen…

Die Freie Gemeinschaftsschule Quickborn könnte nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts während einer Sanierungs- oder Neubauphase rund 260 Kinder der Goethe-Schule aufnehmen. Auf den ersten Blick ist das pragmatisch: Ein vorhandenes Schulgebäude verfügt offenbar über freie Räume, während die Stadt ein Ausweichquartier benötigt.

Bei genauerem Hinsehen stellen sich jedoch grundsätzliche Fragen: Wie funktionieren zwei Schulen unterschiedlicher Trägerschaft unter einem Dach? Was bedeutet der Umzug für Schulwege und Ganztag? Welche Auswirkungen hat er auf die Freie Gemeinschaftsschule? Und könnte aus einem Interim irgendwann eine dauerhafte Standortentscheidung werden?


Inhaltsverzeichnis


1. Die Ausgangslage hat sich verändert

Das Hamburger Abendblatt berichtet am 3. September, dass die Freie Gemeinschaftsschule bereit sei, Schülerinnen und Schüler der Goethe-Schule während einer möglichen Bauphase am Standort Feldbehnstraße aufzunehmen. Dort seien genügend Räume vorhanden.

Vize-Bürgermeister Eike Kuhrcke wird mit der Aussage zitiert, die Stadt könne dadurch in Ruhe überlegen, ob die Goethe-Schule neu gebaut oder saniert werden solle.

Das ist zunächst nachvollziehbar. Bevor für mehrere Jahre Container aufgestellt oder andere Gebäude provisorisch hergerichtet werden, sollte geprüft werden, ob vorhandene Schulräume genutzt werden können.

Allerdings geht es nicht um einige wenige Klassen. Die Goethe-Schule hat aktuell rund 263 Schülerinnen und Schüler. Damit würde praktisch eine vollständige öffentliche Grundschule in einen bestehenden privaten Schulcampus einziehen.

Noch im Februar 2025 hatte die Stadt erklärt, eine Sanierung der Goethe-Schule komme nicht infrage. Als Gründe wurden unter anderem der Bauzustand, die Anforderungen des Ganztags und die Kosten genannt. Ein wichtiger praktischer Punkt war zudem, dass der Schulbetrieb während der Bauphase am bisherigen Standort weiterlaufen sollte.

Inzwischen bezeichnet die Stadt die Zukunft des Gebäudes wieder als offen.

Eine vollständige Auslagerung würde die Ausgangslage nochmals deutlich verändern: Das Goethe-Gebäude könnte leer untersucht, saniert, umgebaut oder abgerissen werden. Damit entfiele ein wesentliches Hindernis früherer Überlegungen.

Das macht eine Sanierung nicht automatisch sinnvoll und einen Neubau nicht automatisch überflüssig. Aber die Varianten müssten unter den neuen Bedingungen neu bewertet werden.

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2. Der Campus Feldbehnstraße ist groß dimensioniert

Der Campus an der Feldbehnstraße wurde 2017/2018 errichtet. Nach Angaben des Modulbauunternehmens KLEUSBERG umfasst das viergeschossige Gebäude rund 6.200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und besteht aus 135 Modulen.

Die ursprüngliche Planung war deutlich größer als der heutige Schulbetrieb. Vorgesehen waren Kita, Grundschule, Gemeinschaftsschule und gymnasiale Oberstufe.

Zum Campus gehören außerdem unter anderem:

  • Unterrichts- und Fachräume
  • Mensa
  • Sporthalle
  • Schulhof
  • Ganztags- und Funktionsflächen

Bei der Eröffnung wurde eine mögliche Gesamtkapazität von bis zu 640 Schülerinnen und Schülern genannt.

Diese historische Zahl bedeutet nicht, dass heute ohne Weiteres dieselbe Zahl an Kindern aufgenommen werden kann. Brandschutz, aktuelle Nutzung, Ganztag und Genehmigungen müssen gesondert betrachtet werden.

Sie zeigt aber: Der Campus wurde ursprünglich für einen erheblich größeren Schulbetrieb ausgelegt.

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3. Was ist aus der Oberstufe geworden?

Ein Teil der offenbar vorhandenen Raumreserven dürfte mit der Entwicklung der gymnasialen Oberstufe zusammenhängen.

Im amtlichen Schulverzeichnis 2023/24 wurde noch eine Oberstufenklasse ausgewiesen. Im Schulverzeichnis 2024/25 erscheinen dagegen nur noch acht Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10.

Auch die aktuellen Aufnahmeunterlagen enthalten keine erkennbare Anmeldung zur Oberstufe mehr. In älteren Unterlagen war diese ausdrücklich vorgesehen.

Die Stadt bezeichnet die Einrichtung weiterhin als „Freie Gemeinschaftsschule Quickborn mit gymnasialer Oberstufe“.

Öffentlich ist derzeit nicht eindeutig erkennbar, ob die Oberstufe nur ruht oder dauerhaft eingestellt wurde.

Das ist nicht nur für die aktuelle Raumfrage interessant, sondern auch für die langfristige Entwicklung des privaten Schulstandorts.

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4. Zwei Schulen unter einem Dach

Die Goethe-Schule würde nicht in ein leer stehendes ehemaliges Schulgebäude einziehen. Am Standort besteht weiterhin privater Schulbetrieb.

Die Freie Gemeinschaftsschule ist eine staatlich genehmigte Ersatzschule der ASG. Daneben befindet sich am Campus auch die Freie Grundschule Quickborn. Die Goethe-Schule bleibt dagegen eine öffentliche Schule in Trägerschaft der Stadt Quickborn.

Damit würden nicht einfach zwei Schülergruppen zusammengeführt. Es wären zwei voneinander unabhängige Schulsysteme unterschiedlicher Trägerschaft in einem Gebäude.

Zu regeln wären unter anderem:

  • Unterrichtsbereiche und Zugänge
  • Aufsicht und Hausrecht
  • Pausenflächen und Schulhof
  • Mensa und Ganztag
  • Sporthalle und Fachräume
  • Brandschutz und Evakuierung
  • Reinigung und Gebäudebetrieb
  • IT-Infrastruktur
  • Versicherung und Haftung

Entscheidend dürfte sein, wie klar beide Schulen räumlich und organisatorisch voneinander getrennt werden können.

Ein eigener Bereich mit eigenen Unterrichtsräumen, Toiletten und Aufenthaltsflächen wäre organisatorisch etwas völlig anderes als eine intensive gemeinsame Nutzung von Fluren, Mensa, Schulhof und Nebenräumen.

Ob und wie eine solche Trennung vorgesehen ist, ist bislang öffentlich nicht bekannt.

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5. Auch die ASG-Schule würde sich verändern

Bei der Diskussion darf nicht nur auf die Goethe-Schule geschaut werden.

Die Freie Gemeinschaftsschule wirbt mit überschaubaren Strukturen, persönlicher Betreuung und familiärer Atmosphäre. Genau dieses Umfeld ist für viele Eltern ein Grund, sich bewusst für eine Privatschule und die Zahlung von Schulgeld zu entscheiden.

Der Einzug von zusätzlich rund 260 Grundschulkindern würde den Campus erheblich verändern.

Aus einem vergleichsweise überschaubaren privaten Schulstandort würde zumindest für mehrere Jahre ein großer gemeinsamer Campus verschiedener Schulen und Schulträger.

Das muss nicht scheitern. Aber es stellt Fragen:

  • Bleiben die bisherigen Angebote der ASG vollständig erhalten?
  • Reichen Gemeinschafts- und Ganztagsflächen weiterhin aus?
  • Wie verändert sich die Atmosphäre des Campus?
  • Welche Flächen stehen den ASG-Schülerinnen und -Schülern weiterhin exklusiv zur Verfügung?

Auch die Interessen der heutigen ASG-Schülerinnen und -Schüler und ihrer Eltern gehören deshalb in die Betrachtung.

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6. Klassenräume allein reichen nicht

Eine moderne Grundschule mit Ganztag benötigt deutlich mehr als zwölf oder dreizehn freie Klassenräume.

Benötigt werden zusätzlich unter anderem:

  • Ganztags- und Betreuungsräume
  • Mensa und Essensplätze
  • Gruppen- und Differenzierungsräume
  • Rückzugsmöglichkeiten
  • Personal- und Verwaltungsräume
  • Lager- und Funktionsflächen
  • Sport- und Bewegungsangebote

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

„Gibt es genügend freie Klassenräume?“

Sondern:

„Gibt es genügend geeignete Schulfläche für eine vollständige Grundschule einschließlich Ganztag, ohne den bestehenden privaten Schulbetrieb wesentlich einzuschränken?“

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7. Der Schulweg verändert sich deutlich

Die Goethe-Schule ist nach Angaben der Stadt insbesondere für den südlichen Teil Quickborns zuständig.

Mit einem Umzug an die Feldbehnstraße würde die Schule diesen bisherigen räumlichen Schwerpunkt deutlich verlassen.

Bei einer kurzen Übergangslösung wäre das möglicherweise überschaubar. Bei drei oder vier Jahren sieht die Sache anders aus.

Für Kinder, die während dieser Zeit eingeschult werden, könnte die Feldbehnstraße faktisch der Standort ihrer gesamten Grundschulzeit werden.

Damit werden auch folgende Themen relevant:

  • längere Schulwege
  • Fahrradverkehr
  • Bring- und Holverkehr
  • Schülerbeförderung
  • Verkehrssicherheit rund um den Campus

Gerade bei Grundschulen spielt Wohnortnähe eine besondere Rolle.

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8. „Kurze Wege“ und der bisherige politische Kurs

Die Standortfrage hat in Quickborn eine lange politische Vorgeschichte.

Die FDP Quickborn setzte sich über viele Jahre für den Erhalt der Goethe-Schule am bisherigen Standort ein. Bereits 2016 trug eine Veröffentlichung die Überschrift:

„Umzug der Goetheschule wider jegliche Vernunft“

Auch später blieb der Standorterhalt Teil der politischen Programmatik. Thomas Beckmann warb in seinem Bürgermeisterwahlkampf zudem ausdrücklich für eine „Stadt der kurzen Wege“.

Ein zeitlich begrenzter Umzug widerspricht dem langfristigen Erhalt des Standorts nicht automatisch.

Sollte das Interim allerdings mehrere Jahre dauern oder anschließend eine dauerhafte Verlagerung diskutiert werden, bekämen diese früheren Positionen eine neue Bedeutung.

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9. Was passiert, wenn das Interim funktioniert?

Das ist möglicherweise die langfristig wichtigste Frage.

Angenommen, die Goethe-Schule zieht vollständig in die Feldbehnstraße.

Der Betrieb funktioniert. Die Räume reichen aus. Ganztag und Betreuung lassen sich organisieren.

Gleichzeitig stellt die Stadt fest, dass sowohl Neubau als auch umfassende Sanierung am bisherigen Standort sehr hohe Investitionen erfordern.

Dann wird zwangsläufig irgendwann die Frage entstehen:

Muss die Goethe-Schule überhaupt wieder zurück?

Dafür gibt es derzeit keinen bekannten Beschluss und keinen belastbaren Hinweis auf eine bereits geplante dauerhafte Verlagerung.

Trotzdem würde ein erfolgreiches mehrjähriges Interim eine neue Vergleichsgröße schaffen.

Dann wären mindestens drei Varianten gegenüberzustellen:

Variante Grundgedanke
Neubau Goethestraße Moderner Neubau am bisherigen Standort
Sanierung und Erweiterung Nutzung und Ergänzung des leer gezogenen Bestands
Andere dauerhafte Standortlösung Nutzung oder Erwerb einer bereits vorhandenen Schulimmobilie

Welche Variante langfristig sinnvoll ist, lässt sich derzeit nicht seriös beantworten.

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10. Könnte der ASG-Campus langfristig interessant werden?

Für Verkaufsabsichten der ASG oder konkrete Gespräche über einen Erwerb des gesamten Campus gibt es derzeit keine öffentlich bekannten Belege.

Ebenso wenig gibt es einen belastbaren Hinweis darauf, dass die ASG ihre Schulen in Quickborn insgesamt aufgeben will.

Es wäre deshalb falsch, aus der möglichen Interimslösung bereits einen geplanten Verkauf abzuleiten.

Sollte die Stadt allerdings über mehrere Jahre einen erheblichen Teil des Gebäudes nutzen und sollte sich dieser Standort als dauerhaft geeignet erweisen, wird sich die Frage nach der langfristigen Perspektive zwangsläufig stellen.

Dazu gehört auch die Frage, wie sich die ASG selbst entwickeln will:

  • Welche Perspektive hat die Gemeinschaftsschule?
  • Ist die Oberstufe dauerhaft entfallen?
  • Wie entwickeln sich die Schülerzahlen?
  • Welche Flächen benötigt die ASG langfristig selbst?
  • Ist die Nutzung durch die Stadt ausschließlich befristet?

Quickborn Aktuell hat hierzu eine Presseanfrage an die Zentrale der ASG gerichtet.

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11. Folgen für die Quickborner Grundschulstruktur

Eine dauerhafte Verlagerung der Goethe-Schule in Richtung Feldbehnstraße wäre keine bloße Immobilienentscheidung.

Mit der Grundschule Mühlenberg befindet sich bereits eine große öffentliche Grundschule in vergleichsweise geringer Entfernung.

Eine dauerhafte Verlagerung würde öffentliche Grundschulkapazitäten räumlich stärker konzentrieren. Gleichzeitig könnte der bisherige Goethe-Standort für den südlichen Teil Quickborns entfallen.

Eine solche Entscheidung müsste deshalb deutlich weiter gehen als ein Vergleich von Baukosten.

Zu berücksichtigen wären unter anderem:

  • zukünftige Schülerzahlen
  • Wohnungsbau und Bevölkerungsentwicklung
  • räumliche Verteilung der Grundschulkinder
  • Schulwege
  • Verkehr
  • Ganztagsbedarf
  • Erweiterungsmöglichkeiten
  • Sportkapazitäten
  • langfristige Betriebskosten

Ein günstigeres Gebäude ist nicht automatisch der bessere Schulstandort. Ein traditioneller Standort ist umgekehrt nicht automatisch die wirtschaftlich beste Lösung.

Beides muss miteinander verglichen werden.

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12. Drei Entscheidungen sollten getrennt werden

Aus unserer Sicht sollten drei Fragen nicht miteinander vermischt werden:

1. Ist die Feldbehnstraße als Interim für die Goethe-Schule geeignet?

2. Kann dort ein organisatorisch sauberer Betrieb von Schulen unterschiedlicher Trägerschaft gewährleistet werden?

3. Welche Lösung ist für die Goethe-Schule langfristig sinnvoll – Neubau, Sanierung oder eine andere Standortvariante?

Diese Fragen hängen miteinander zusammen. Sie sind aber nicht identisch.

Eine gute Interimslösung sollte nicht deshalb verworfen werden, weil daraus später weitere Möglichkeiten entstehen könnten.

Umgekehrt darf aus einem funktionierenden Interim nicht automatisch eine dauerhafte Standortentscheidung werden.

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13. Was noch geklärt werden muss

Für eine belastbare Bewertung fehlen bislang wesentliche Informationen.

  • Welche Räume stehen der Goethe-Schule konkret zur Verfügung?
  • Wie sollen die Schulen räumlich getrennt werden?
  • Wie werden Ganztag, Mensa, Sporthalle und Schulhof organisiert?
  • Welche Auswirkungen entstehen für Schulwege und Verkehr?
  • Wie werden Aufsicht, Hausrecht und Haftung geregelt?
  • Für welchen Zeitraum können die Räume verbindlich genutzt werden?
  • Welche Kosten entstehen der Stadt?
  • Welche langfristigen Pläne verfolgt die ASG mit dem Standort?
  • Welche Perspektive hat die Oberstufe?

Quickborn Aktuell hat deshalb sowohl die zuständige Schulaufsicht als auch die ASG um eine Einordnung gebeten.

Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich beurteilen, ob aus einer zunächst überzeugenden Idee tatsächlich eine tragfähige Lösung wird.

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14. Fazit

Die Nutzung freier Schulräume an der Feldbehnstraße kann eine vernünftige Interimslösung sein. Der Campus ist groß, verfügt über schulische Infrastruktur und könnte der Stadt möglicherweise erhebliche Kosten für Provisorien ersparen.

Aber die Frage ist größer als die Zahl freier Klassenräume.

Eine vollständige öffentliche Grundschule mit rund 263 Kindern würde in einen weiterhin betriebenen privaten Schulcampus einziehen. Das betrifft Schulorganisation, Ganztag, Sport, Aufsicht, Verkehr, Schulwege und das pädagogische Profil der bestehenden Privatschulen.

Gleichzeitig verändert eine vollständige Auslagerung die Diskussion über die Zukunft der Goethe-Schule selbst.

Wenn das Gebäude an der Goethestraße leer steht, können Sanierung, Neubau und andere Varianten unter neuen Voraussetzungen bewertet werden.

Und wenn die Feldbehnstraße über mehrere Jahre funktioniert, wird auch die Frage nach einem dauerhaften Standort irgendwann aufkommen.

Die Interimslösung könnte Quickborn Zeit verschaffen. Diese Zeit sollte genutzt werden, Neubau, Sanierung und mögliche Alternativen transparent und unter denselben Maßstäben zu vergleichen.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, wo vorübergehend genügend Klassenräume vorhanden sind.

Es geht darum, wie Quickborn seine Grundschullandschaft für die kommenden Jahrzehnte aufstellen will.

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