Schlagwort: Quickborn

  • Zehn Monate Wartezeit für Schwerbehindertenausweis – Quickborner Fall im NDR

    Eine 95-jährige Frau aus Quickborn sitzt im Rollstuhl. Damit ihr Sohn für sie einen Behindertenparkplatz nutzen kann, benötigt sie das Merkzeichen „aG“ im Schwerbehindertenausweis. Doch die Bearbeitung eines entsprechenden Antrags könnte bis zu zehn Monate dauern. Der NDR berichtete darüber am Sonntagabend im Schleswig-Holstein Magazin.

    📺 Der dreiminütige Fernsehbeitrag vom 1. November 2026:

    ▶ NDR-Fernsehbeitrag: Behindertenausweis – Lange Wartezeiten in Schleswig-Holstein ansehen

    Ein Quickborner Fall mit landesweiter Bedeutung

    Bernd Weiher holt seine 95-jährige Mutter Irma regelmäßig aus dem Pflegeheim ab. Sie sitzt im Rollstuhl. Weil in ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „aG“ fehlt, kann er für sie keinen entsprechenden Parkausweis beantragen.

    Auf Nachfrage beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit wurde ihm eine mögliche Bearbeitungszeit von bis zu zehn Monaten genannt. Angesichts des Alters seiner Mutter verzichtete er schließlich auf den Antrag.

    Der Fall steht für ein landesweites Problem. Auch Sozialverbände kritisieren die langen Bearbeitungszeiten.

    Nach Angaben des Landesamtes ist die Zahl der Anträge deutlich gestiegen. 2024 waren es fast 70.000. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit lag 2025 bei mehr als sechs Monaten. Angestrebt werden höchstens drei Monate.

    Digitalisierung muss auch in der Verwaltung ankommen

    Das Land hat inzwischen zwölf zusätzliche befristete Stellen geschaffen, um die Rückstände abzubauen. Gleichzeitig sollen die Verwaltungsabläufe stärker digitalisiert werden. Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz wird geprüft.

    Dennoch stellt sich die Frage, weshalb solche Verfahren im Jahr 2026 noch immer so zeitaufwendig sind. Medizinische Unterlagen müssen von verschiedenen Stellen angefordert werden. Die Bearbeitung hängt von zahlreichen Beteiligten ab, und viele Arbeitsschritte sind weiterhin aufwendig.

    Schleswig-Holstein hat sich bei der Verwaltungsdigitalisierung eine Vorreiterrolle erarbeitet. Diese gilt es zu erhalten und weiter auszubauen. Verwaltungsverfahren, die noch immer erheblich von manuellen Arbeitsschritten und langwierigen Abstimmungen geprägt sind, passen kaum noch in unsere digitale Zeit.

    Wie die Verfahren modernisiert und beschleunigt werden, ist Aufgabe des Landes. Die technischen Möglichkeiten für erhebliche Verbesserungen sind jedenfalls vorhanden.

    Und eines sollte bei allen organisatorischen Fragen nicht vergessen werden: Für eine 95-jährige Frau sind zehn Monate Wartezeit keine Kleinigkeit.

    Quelle und Fernsehbericht

    NDR Schleswig-Holstein, 1. November 2026:

    Antragsflut: Schwerbehinderte müssen monatelang auf Ausweise warten

    Fernsehbeitrag im Schleswig-Holstein Magazin vom 1. November 2026

  • Quickborns Haushalt: Die Zügel aus der Hand gelassen

    Die Sachkosten der Stadt Quickborn haben sich innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt. 2022 waren es 9,2 Millionen Euro, für 2027 sind 18,3 Millionen Euro eingeplant. Offenbar fällt es leichter, Geld auszugeben, als Ausgaben wieder zu reduzieren.

    Quickborn Aktuell hat den Jahresabschluss 2022 mit dem zweiten Haushaltsentwurf 2027 verglichen. Selbst unter Berücksichtigung der Preissteigerungen liegt der neue Ansatz um rund 7,6 Millionen Euro höher.

    Darin enthalten sind 1,8 Millionen Euro für den einmaligen Abriss der Goethe-Schule. Auch ohne diese Kosten bleibt eine Differenz von rund 5,8 Millionen Euro gegenüber dem inflationsbereinigten Aufwand von 2022.

    Wo ist dieses Geld geblieben? Was bekommt die Stadt dafür zusätzlich?

    In der Verwaltung verdreifacht, bei den Straßen auch

    Einige Beispiele aus den Haushaltsunterlagen:

    Bereich 2022 Plan 2027
    Innere Verwaltung 288.000 € 858.000 €
    Gemeindestraßen 583.000 € 1.756.000 €
    Freibad 259.000 € 527.000 €
    Kulturpflege 90.000 € 181.000 €

    Es geht ausschließlich um Sach- und Dienstleistungen. Personalaufwendungen kommen hinzu.

    Allein für Fortbildung stehen 147.200 Euro im Haushalt 2027. Hinzu kommen Mittel für externe Beratung. Bei den Gemeindestraßen wurden die Unterhaltungsansätze im zweiten Haushaltsentwurf immerhin um 200.000 Euro gekürzt.

    Dass Straßen, Gebäude und Einrichtungen Geld kosten, ist keine neue Erkenntnis. Die Frage ist, warum die Ausgaben so viel schneller steigen als die allgemeinen Preise.

    Goethe-Schule: Was wird eigentlich eingespart?

    Für den Abriss der Goethe-Schule sind 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Diese einmalige Belastung erklärt einen Teil des Anstiegs.

    Hinzu kommen 550.000 Euro Miete und 120.000 Euro Bewirtschaftung für den Interimsstandort.

    Das sind laufende Kosten für den Schulbetrieb während der Bauzeit, keine Herstellungskosten des neuen Schulgebäudes.

    Aber wenn die Schule vollständig auszieht, müssten doch wenigstens die bisherigen Kosten für Heizung, Reinigung und Betrieb am alten Standort weitgehend entfallen.

    Wo sind diese Einsparungen berücksichtigt?

    352.000 Euro weniger. Reicht das?

    Im zweiten Haushaltsentwurf hat die Verwaltung die Sachkosten gegenüber der ersten Fassung um 352.000 Euro reduziert.

    Das ist immerhin ein Anfang. Bei 18,3 Millionen Euro Sachaufwendungen und einem geplanten Gesamtdefizit von 16,5 Millionen Euro bleibt es allerdings bescheiden.

    Die Verwaltung verweist darauf, dass sie die Mittelanforderungen bereits kritisch geprüft habe. Trotzdem wachsen die Ausgaben weiter.

    Vielleicht müsste man weniger darüber reden, warum alles teurer geworden ist, und mehr darüber, weshalb einmal erhöhte Ausgabenansätze nicht wieder zurückgeführt werden.

    Personal, Sachkosten, externe Dienstleistungen und die Organisation der Verwaltung gehören dabei zusammen. Wer Arbeit anders organisiert, kann möglicherweise Personal sparen. Wer Leistungen auslagert, muss dafür an anderer Stelle bezahlen.

    Politik und Verwaltungsführung müssen die Zügel wieder aufnehmen

    Eine Verwaltung kann leicht ins Galoppieren geraten. Nicht aus Bösartigkeit oder Verschwendungssucht. Im Gegenteil: Die Beschäftigten stehen hinter ihren Aufgaben und wollen sie möglichst gut erfüllen. Das ist ihnen nicht vorzuwerfen.

    Nur: Das Bestmögliche kann sich keine Stadt auf Dauer leisten.

    Jeder Fachbereich hat gute Gründe für seine Wünsche. Hier eine bessere Ausstattung, dort zusätzliche Leistungen, mehr Personal oder höhere Standards. Für sich betrachtet mag vieles sinnvoll sein. Zusammengerechnet wird es unbezahlbar.

    Genau deshalb gibt es politische Verantwortung und Verwaltungsführung. Sie müssen Prioritäten setzen, Grenzen ziehen und auch einmal Nein sagen.

    Am 3. November berät der Finanzausschuss erneut über den Haushalt 2027.

    Was 2022 noch mit 9,2 Millionen Euro möglich war, soll 2027 rund 18,3 Millionen Euro kosten. Diesen Anstieg kann man nicht allein mit Inflation erklären.

    Politik und Verwaltungsführung müssen die Zügel wieder in die Hand nehmen. Sonst galoppiert der Haushalt weiter davon – und die Rechnung bezahlen am Ende die Bürger und die kommenden Generationen.

    Quellen und Berechnungsgrundlagen

    Stadt Quickborn: Jahresabschluss 2022, Anlage 3, Gesamtrechnung lang, Kontengruppe 52 – Sach- und Dienstleistungen.

    Stadt Quickborn: Zweiter Haushaltsentwurf 2027, Beschlussvorlage VO/2026/Q/82-01 vom 22. Oktober 2026, einschließlich Ergebnisplan und Veränderungsübersicht.

    Statistisches Bundesamt: Verbraucherpreisindex 2023 bis 2025.

    Bundesregierung: Herbstprojektion vom 8. Oktober 2026 für die Jahre 2026 und 2027.

  • 🚨 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗝𝗢𝗕𝗦 𝗜𝗡 𝗤𝗨𝗜𝗖𝗞𝗕𝗢𝗥𝗡

    Wir haben wieder die Stellenangebote der vergangenen sieben Tage durchforstet. 🔎 Diesmal ist von Pflege und Einzelhandel über Gebäudetechnik bis zum Bürojob einiges dabei. Sogar im Himmelmoor wird Unterstützung gesucht – Gummistiefel ausdrücklich erwünscht! 😉

    📅 Stand: 1. November 2026

    ❤️ PFLEGE – AIUTANDA / OPTIMEDIC

    Gleich zwei interessante Stellen am Harksheider Weg!

    Pflegehilfskraft ambulante Pflege (m/w/d)

    • Voll- oder Teilzeit
    • Auch Quereinsteiger willkommen
    • 18 Euro pro Stunde laut Anzeige
    • 30 Tage Urlaub

    https://www.kimeta.de/stellenangebot/aiutanda-nord-gmbh/ungelernte-pflegehilfskraft-i-ambulante-pflege-m-w-d/993131300.html

    Mitarbeiter für die Abrechnung (m/w/d)

    • Teilzeit, 25–30 Stunden
    • 19 bis 21 Euro pro Stunde laut Anzeige
    • Abrechnung mit Kranken- und Pflegekassen

    https://www.kimeta.de/stellenangebot/aiutanda-nord-gmbh/mitarbeiter-fuer-die-abrechnung-m-w-d/993131305.html

    🛒 EINZELHANDEL – ALDI NORD

    Verkäufer in Teilzeit (m/w/d)

    • Kasse, Warenverräumung und Kundenbetreuung
    • In dieser Woche erneut gelistet

    https://www.stepstone.de/stellenangebote–Verkaeufer-in-Teilzeit-m-w-d-in-Quickborn-Quickborn-ALDI-Nord–14611207-inline.html

    Verkäufer als Vertretung der Ersten Kraft (m/w/d)

    • Teilzeit
    • Unterstützung bei Organisation und Teamführung
    • Bereits länger ausgeschrieben

    https://jobs.bo.de/jobs/JIM-400145/Verk%C3%A4ufer___Vertretung_der_Ersten_Kraft_in_Teilze/

    🔧 LOESCH GROUP – HANDWERKER-FACHMARKT

    Verkaufsberater (m/w/d)

    • Vollzeit
    • Kundenberatung rund um Werkzeuge, Beschläge und Bauelemente
    • Quickborn ist einer der möglichen Standorte

    Für Menschen, die wissen, welche Schraube wohin gehört – und es den Kunden auch erklären können. 😉

    https://www.stepstone.de/stellenangebote–Verkaufsberater-m-w-d-in-Handwerker-Fachmarkt-Quickborn-Hamburg-Muenchen-LOESCH-Group–14389050-inline.html

    🍽️ GASTRONOMIE – COMPASS GROUP / EUREST

    Servicekraft auf Minijob-Basis (m/w/d)

    • Arbeitszeiten Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr
    • Wochenenden frei
    • Auch Quereinsteiger willkommen

    Die Anzeige nennt Quickborn als Standort, im Beschreibungstext allerdings Hamburg. Den genauen Einsatzort deshalb bitte vor der Bewerbung bestätigen.

    https://www.kimeta.de/stellenangebot/compass-group-gmbh/servicekraft-m-w-d-auf-minijobbasis-gesucht/993065113.html

    🦷 KIEFERORTHOPÄDIE DR. ARTHUR STEINER

    Reinigungskraft für die Praxis (m/w/d)

    • Minijob
    • Abendstunden
    • Unbefristet
    • Arbeitsplatz Bahnhofstraße 100
    • In dieser Woche neu gelistet

    https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/10001-1003908536-S

    💼 BÜRO & PERSONAL

    Personalsachbearbeiter (m/w/d) – iperdi

    • Vollzeit, unbefristet
    • Arbeitsort Quickborn
    • Personalverwaltung und arbeitsrechtliche Aufgaben
    • In dieser Woche erneut gelistet

    https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/14751-62A131150-S

    ⚙️ WERKSTATT & TECHNIK

    Werkstattleiter (m/w/d) – DEKRA Arbeit

    • Vollzeit
    • Arbeitsort Quickborn
    • Organisation und Leitung von Werkstattabläufen
    • Am 31. Oktober erneut veröffentlicht

    https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/11119-4984889075-S

    Elektroniker für festen Standort (m/w/d) – STRABAG

    • Vollzeit
    • Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen
    • Arbeitsort Quickborn
    • Bereits länger ausgeschrieben

    https://www.stepstone.de/stellenangebote–Elektroniker-in-m-w-d-fester-Standort-Quickborn-STRABAG-Property-and-Facility-Services-GmbH–14611539-inline.html

    🐴 NEBENJOB IM HIMMELMOOR

    Jetzt wird es etwas rustikaler!

    Stallhilfe für einen kleinen Offenstall

    • Zwei bis drei Pferde
    • Ein bis zwei Tage pro Woche
    • Jeweils etwa zwei Stunden
    • 14 Euro Stundenlohn
    • Pferdeerfahrung nicht zwingend erforderlich

    Gesucht wird Unterstützung beim Abäppeln, Heuversorgen und bei kleineren Stallarbeiten.

    Wer Matsch nicht mag, sollte lieber einen Bürojob wählen. Wer Pferde liebt, könnte hier dagegen richtig sein. 🐴😉

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/stallhilfe-gesucht-kleiner-offenstall-in-quickborn-himmelmoor/3556381400-107-784

    ⚡ STADTWERKE QUICKBORN

    Weiterhin ausgeschrieben:

    Servicetechniker Strom (m/w/d)

    • Wartung und Instandhaltung des Stromnetzes
    • Kabelmontage und Zählerwechsel
    • Störungsbeseitigung

    https://bewerbung.elektrik-karrieresprung.com/service-techniker-strom/

    ⚡ SCHLESWIG-HOLSTEIN NETZ / HANSEWERK

    Weiterhin aktuell:

    Werkstudent Data Analytics & Business Intelligence (m/w/d)

    • Bis zu 20 Wochenstunden
    • 16,92 Euro Stundenlohn laut Anzeige
    • Datenanalyse, SQL und Power BI

    https://jobs.hansewerk.com/de/job/Werkstudent-Data-Analytics-Business-Intelligence-m_w_d-Quickborn/826

    Duales Studium IT-Engineering (m/w/d)

    • Studienbeginn August 2027
    • Praxiseinsätze unter anderem in Quickborn
    • In dieser Woche erneut in Jobportalen gelistet

    https://jobs.hansewerk.com/de/job/Duales-Studium-B.Sc.-IT-Engineering-m_w_d-Quickborn/246151

    🏦 VR BANK IN HOLSTEIN

    Weiterhin ausgeschrieben:

    Privatkundenberater mit Wertpapierberatung (m/w/d)

    • Standort ausdrücklich Quickborn
    • Bereits länger ausgeschrieben

    https://vrbank-in-holstein.helixjobs.com/_/jobad?prj=100089P166

    ⚙️ SMB INTERNATIONAL

    Weiterhin gesucht:

    Servicetechniker (m/w/d)

    https://www.smb-international.de/servicetechniker-w/m/d

    📦 PHPARTS

    Der Quickborner Betrieb an der Max-Weber-Straße sucht weiterhin:

    • Mitarbeiter Qualitätsmanagement
    • Produktionsmitarbeiter
    • Lagermitarbeiter
    • Auszubildende für Großhandel und Lagerlogistik

    https://www.phparts.de/karriere/

    👧 JOHANNITER – WALDSCHULE QUICKBORN-HEIDE

    Pädagogische Mitarbeiter für die Nachmittagsbetreuung (m/w/d)

    • 20 Stunden pro Woche
    • Kernarbeitszeit 12 bis 16 Uhr
    • Befristet

    https://www.johanniter.de/juh/lv-nord/rv-schleswig-holstein-sued-ost/unsere-standorte-einrichtungen-in-schleswig-holstein-sued/ost/einrichtung-detailseite/johanniter-kita-hemdingen-2918/stelle/paedagogische-mitarbeiter-m-w-d-fuer-die-nachmittagsbetreuung-quickborn-61005/

    📌 UND DIE ANDEREN QUICKBORNER ARBEITGEBER?

    Bei der Stadt Quickborn, Sparkasse Südholstein und comdirect/Commerzbank konnten wir diesmal keine eindeutig innerhalb der vergangenen sieben Tage neu veröffentlichte Stelle direkt in Quickborn bestätigen.

    Das heißt nicht, dass dort keine Stellen offen sind. Aber eine alte Anzeige wird auch durch dreimaliges Wiederveröffentlichen nicht automatisch zu einer neuen Stelle. 😉

    📣 IN EIGENER SACHE: STELLENANGEBOTE BITTE AN UNS SCHICKEN ODER HIER KOMMENTIEREN!

    Wir möchten auch künftig möglichst viele Arbeitsplätze in Quickborn vermitteln helfen. Damit unsere Facebook-Gruppe aber nicht von einzelnen Stellenanzeigen überflutet wird, bündeln wir diese ab sofort in einer gemeinsamen wöchentlichen Jobübersicht, die sonntags, gelegentlich auch montags, erscheint.

    Ihr kennt weitere freie Stellen in Quickborn? Dann schreibt sie am besten direkt hier in die Kommentare! Das ist wahrscheinlich der schnellste und einfachste Weg. Ein kurzer Hinweis mit dem Link zur Stellenausschreibung genügt.

    Der Vorteil: Facebook zeigt diesen Beitrag vielen Gruppenmitgliedern ohnehin erst im Laufe der nächsten ein, zwei oder drei Tage an. So können auch später ergänzte Stellenangebote noch zahlreiche Interessenten erreichen.

    Natürlich könnt Ihr uns Eure Stellenangebote auch weiterhin per persönlicher Nachricht oder kurzer E-Mail schicken. Am besten mit einem direkten Link zur Ausschreibung oder den wichtigsten Angaben zur Stelle und einer Kontaktmöglichkeit.

    Wir nehmen passende Angebote gerne in unsere nächste Übersicht auf – selbstverständlich kostenlos.

    Einzeln veröffentlichte Stellenanzeigen werden wir künftig regelmäßig aus der Gruppe entfernen. Nicht, weil wir keine Arbeitsplätze vermitteln möchten – ganz im Gegenteil! Aber die vielen Einzelanzeigen nehmen inzwischen zu viel Platz ein und verdrängen andere interessante Nachrichten aus Quickborn.

    So bleiben die Stellenangebote übersichtlich, und unsere Gruppe bleibt eine Nachrichtenseite für alle Quickborner Themen. 😊

    🤝 Also: Job zu vergeben? Einfach hier kommentieren oder uns eine Nachricht schicken! Job gesucht? Sonntags bei Quickborn Aktuell vorbeischauen – und auch in den folgenden Tagen die Kommentare lesen!

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  • Von Pickleball bis Psychologie: Das bietet die VHS Quickborn im November

    Von Pickleball bis Psychologie: Das bietet die VHS Quickborn im November

    Neue Sportarten ausprobieren, Menschen kennenlernen, über persönliche Erfahrungen sprechen oder einfach einen entspannten Abend verbringen: Die Volkshochschule Quickborn hat für die kommenden Wochen ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Quickborn Aktuell hat die Angebote, Termine und Anmeldemöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst.

    Pickleball: Tennis, Badminton und Tischtennis in einem

    Pickleball kommt aus den USA und erinnert an eine Mischung aus Tennis, Badminton und Tischtennis. Gespielt wird mit kleinen, festen Schlägern, einem Kunststoffball mit Löchern und einem Netz.

    Die Regeln sind vergleichsweise einfach, sodass auch Menschen ohne besondere Vorkenntnisse schnell mitspielen können.

    Gemeinsam mit dem Tennisclub Quickborn bietet die VHS mehrere Schnupperkurse an. Zwei weitere Kurse beginnen im November beziehungsweise Januar.

    Wichtig: Jeder Kurs besteht aus drei Terminen. Die veröffentlichten Starttermine sind also nicht die einzigen Spieltage.

    • November/Dezember: 18. und 25. November sowie 2. Dezember 2026 – Kursnummer 38121 NEU
    • Januar: 6., 13. und 20. Januar 2027 – Kursnummer 38122 NEU

    Gespielt wird jeweils mittwochs von 20 bis 21 Uhr in der Sporthalle der Goetheschule.

    Ein Kurs kostet 39 Euro für alle drei Termine zusammen. Schläger und Bälle werden gestellt. Maximal acht Personen nehmen an einem Kurs teil.

    Psychologie verstehen: Drei unterschiedliche Themen

    Warum verhalten sich Menschen manchmal so, wie sie es tun? Was steckt hinter psychischen Erkrankungen, und wie können Angehörige besser damit umgehen?

    Die Psychologin Miriam Bast beschäftigt sich in drei eigenständigen Workshops mit unterschiedlichen psychologischen Themen.

    7. November: Borderline verstehen

    Was bedeutet eine Borderline-Persönlichkeitsstörung? Wie erleben Betroffene ihre Gefühle und Beziehungen? Der Workshop soll helfen, das Krankheitsbild besser zu verstehen und Vorurteile abzubauen.

    5. Dezember: Trauma und PTBS

    Manche belastenden Erlebnisse wirken lange nach. Der Workshop erklärt, was ein Trauma ist, was unter einer posttraumatischen Belastungsstörung verstanden wird und welche Möglichkeiten der Unterstützung bestehen.

    23. Januar: Depressionen verstehen

    Woran erkennt man Depressionen? Wie erleben Betroffene ihren Alltag, und was unterscheidet Depressionen von gewöhnlicher Traurigkeit? Auch die bipolare Störung wird angesprochen.

    Die Veranstaltungen finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr im Forum statt.

    Gut zu wissen: Die Workshops können einzeln gebucht werden. Niemand muss alle drei Veranstaltungen besuchen. Die VHS führt die Angebote unter der Kursnummernreihe 1210.

    Einsamkeit: Einfach einmal erzählen und zuhören

    Einsamkeit kann jeden treffen – unabhängig vom Alter oder davon, wie viele Menschen man kennt.

    Am Mittwoch, 25. November, lädt die VHS deshalb zu einer besonderen Gesprächsrunde ein.

    Das Prinzip ist einfach: In kleinen Gruppen erzählt jede teilnehmende Person vier Minuten lang von ihren persönlichen Erfahrungen. Die anderen hören zu, ohne zu unterbrechen oder zu kommentieren.

    Anschließend kommt die nächste Person an die Reihe.

    Es geht nicht darum, wer recht hat oder welche Lösung die beste ist. Vielmehr sollen Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Gedanken auszusprechen und andere Sichtweisen kennenzulernen.

    Die Gesprächsrunde gehört zum Format „Sprechen & Zuhören“, das vom Verein Mehr Demokratie entwickelt wurde. Moderiert wird der Nachmittag von Katrin Meyer.

    Termin: Mittwoch, 25. November, 15.30 bis 17 Uhr.

    Ort: VHS im Forum, Bahnhofstraße 112, 1. Obergeschoss. Der Eingang befindet sich am AKN-Bahnsteig.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Kursnummer: 14401

    Frauentreff: Neue Menschen kennenlernen

    Manchmal fehlt einfach die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Genau dafür bietet die VHS einen offenen Frauentreff an.

    Hier gibt es weder Unterricht noch ein festes Programm. Die Teilnehmerinnen entscheiden selbst, worüber sie sprechen möchten.

    Ob Alltag, Hobbys, persönliche Erfahrungen oder gemeinsame Unternehmungen – alles kann Thema sein.

    Der nächste Frauentreff findet am Freitag, 30. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Forum statt. Ein weiterer Termin ist für den 11. Dezember vorgesehen.

    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wird erbeten.

    Kursnummern: 19008-D10 für Oktober und 19008-D12 für Dezember.

    Entspannt ins Wochenende: Zwei Workshops am 27. November

    Wer nach einer anstrengenden Woche etwas Ruhe sucht, kann am Freitag, 27. November, zwischen zwei Angeboten wählen.

    Wochenausklang für Körper und Seele

    Hier stehen einfache Übungen zur Entspannung auf dem Programm. Dazu gehören Meditationen, ruhige Bewegungen, Traumreisen und Methoden zum bewussten Entspannen der Muskulatur.

    Auch Yin Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung gehören zum Programm.

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Kursnummer: 36911

    Yin Yoga mit Klangschalen

    Bei dieser ruhigen Yogaform werden bestimmte Körperhaltungen über mehrere Minuten eingenommen. Die Übungen sollen die Beweglichkeit fördern und dabei helfen, körperliche Spannungen abzubauen.

    Begleitet werden die Übungen durch Klänge von Klangschalen, die eine entspannte Atmosphäre schaffen sollen.

    Auch dieser Workshop ist für Anfänger geeignet.

    Kursnummer: 34909

    Beide Workshops finden am Freitag, 27. November, von 18 bis 20 Uhr im Forum statt. Es handelt sich um zwei getrennte Angebote, zwischen denen Interessierte wählen können.

    Anmeldung und weitere Informationen

    Die meisten Veranstaltungen finden in den Räumen der Volkshochschule im Forum, Bahnhofstraße 112, statt. Einzelne Kurse haben andere Veranstaltungsorte.

    Anmeldungen sind über die VHS Quickborn möglich:

    Telefon: 04106 / 612 99 60
    E-Mail: vhs@quickborn.de
    Internet: www.vhs-quickborn.de

    Bei der Anmeldung hilft die jeweilige Kursnummer, das gewünschte Angebot eindeutig zu finden. Aktuelle Angaben zu Teilnahmegebühren und freien Plätzen sind auf den Kursseiten der VHS zu finden.

    Quellen

    Stadt Quickborn, Bürgerinformationen Nr. 356, 357, 362 und 372/2026; offizielle Kursbeschreibungen der Volkshochschule Quickborn; VHS-Kursangebote in Zusammenarbeit mit dem Tennisclub Quickborn.

    Weitere Informationen: Volkshochschule Quickborn

  • Straßensperrungen in Quickborn: Aktuelle Baustellen und angekündigte Einschränkungen

    In Quickborn stehen mehrere Straßensperrungen an, andere Baustellen laufen bereits. Besonders betroffen sind die Heidkampstraße und ab Montag die Autobahnbrücke im Harksheider Weg. Auch in der Innenstadt müssen sich Verkehrsteilnehmer weiterhin auf Einschränkungen einstellen. Die Übersicht fasst die veröffentlichten laufenden und angekündigten Maßnahmen zusammen.

    Stand: 31. Oktober 2026

    Heidkampstraße: Vollsperrung bis Ende November angekündigt

    Für die Heidkampstraße sieht das Asphaltprogramm der Stadt vom 29. Oktober bis 30. November eine Vollsperrung zwischen Hausnummer 20 und dem AKN-Bahnübergang vor. In diesem Abschnitt wird die Fahrbahn erneuert. Eine Durchfahrt ist während der Arbeiten nicht möglich, eine Umleitung wird ausgeschildert.

    Harksheider Weg: Autobahnbrücke vom 2. bis 6. November gesperrt

    Von Montag, 2. November, bis Freitag, 6. November, wird der Harksheider Weg zwischen Kugelfang und Kurzer Weg einschließlich der Zufahrt zum Parkplatz am Sporthotel vollständig gesperrt. Auf der Brücke über die A7 wird die beschädigte Asphaltdecke erneuert.

    Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Feldbehnstraße.

    Auch die Buslinie 594 ist betroffen. Sie wird über die Ulzburger Landstraße, die Friedrichsgaber Straße und Beim Umspannwerk umgeleitet. Nach Angaben der Stadt entfallen die Haltestellen Quickborn, Heidefriedhof, Quickborn, Hasloher Weg sowie Friedrichsgabe, Waldstraße (Friedhof), in Richtung Wedel.

    Klaus-Groth-Straße: Vollsperrung vom 9. bis 13. November

    Die Klaus-Groth-Straße wird von Montag, 9. November, bis Freitag, 13. November, zwischen der Ulzburger Landstraße und dem Kiefernhain vollständig gesperrt. Grund ist ebenfalls die Erneuerung der Asphaltdecke. Für den Verkehr wird eine Umleitung ausgeschildert.

    Birkenweg: Hausanschlussarbeiten vom 18. bis 26. November

    Im Birkenweg ist auf Höhe der Hausnummer 14 von Mittwoch, 18. November, bis voraussichtlich Donnerstag, 26. November, eine Vollsperrung für Kraftfahrzeuge angekündigt. Dort wird ein Hausanschluss verlegt.

    Eine Umleitung wird ausgeschildert. Fußgänger können die Baustelle passieren.

    Dorotheenstraße und Dorotheenring: Längerfristige Bauarbeiten

    Die Grundsanierung von Dorotheenstraße und Dorotheenring läuft seit dem 24. August. Das Gesamtvorhaben ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt und soll voraussichtlich bis Mitte 2029 dauern. Erneuert werden Straßen, Gehwege, Kanalisation und Versorgungsleitungen.

    Während der Bauarbeiten ist die Durchfahrt vom Harksheider Weg zur Bahnhofstraße nicht möglich. Die Zufahrten zu den Grundstücken können sich mit dem Baufortschritt ändern. Auch der Fußweg zwischen Bahnhofstraße und Dorotheenring kann zeitweise teilweise oder vollständig gesperrt werden.

    Die lange Bauzeit bedeutet dabei keine durchgehende Vollsperrung sämtlicher Straßenabschnitte: Gebaut wird abschnittsweise.

    Ladenzeile am Harksheider Weg: Einschränkungen bis Jahresende

    An der Ladenzeile im Bereich Harksheider Weg 95 bis 107 werden Entwässerungsleitungen und angrenzende Flächen erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 dauern.

    Betroffen sind die Erschließungsfahrbahn, öffentliche Parkplätze und die Fußgängerquerung an der Ampel. Die Zufahrt zu den Parkplätzen wird zeitweise zur Sackgasse. Möglichst viele Stellplätze sollen erreichbar bleiben.

    Der Harksheider Weg selbst bleibt in diesem Bereich geöffnet. Die Geschäfte sind während der Bauzeit zu Fuß erreichbar.

    Querstraße: Eintägige Sperrung am 22. Dezember

    Bereits angekündigt ist außerdem eine Vollsperrung der Querstraße auf Höhe der Hausnummern 15 bis 17 am Dienstag, 22. Dezember, von 7 bis 17 Uhr. Anlass sind Kranarbeiten.

    Kraftfahrzeuge können die Baustelle während dieser Zeit nicht durchfahren. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt eine Passage möglich.

    Bauzeiten können sich ändern

    Insbesondere Asphaltarbeiten sind vom Wetter abhängig. Die angekündigten Zeiträume können sich deshalb kurzfristig verschieben. Maßgeblich sind die Beschilderung vor Ort und ergänzende Mitteilungen der Stadt.

    Quellen

  • Quickborn streicht fünf Stellen – rund 800.000 Euro Einsparungen geplant

    Die Stadt Quickborn beginnt, beim Personal zu sparen. Der zweite Stellenplanentwurf 2027 sieht fünf Stellenstreichungen vor. Zusammen mit einer sechsmonatigen Wiederbesetzungssperre sollen rund 800.000 Euro eingespart werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch die Neuorganisation der Verwaltung ab 2028 dürfte deutlich schwieriger werden als die Streichung einiger Planstellen.

    Der Stellenplan wird von 288 auf 283 Vollzeitstellen reduziert. Die fünf zur Streichung vorgesehenen Stellen sind unbesetzt beziehungsweise sollen zum Jahresbeginn 2027 vakant sein. Die Stadt errechnet daraus Einsparungen von rund 233.000 Euro jährlich.

    Weitere 552.500 Euro sollen dadurch eingespart werden, dass frei werdende Stellen erst nach sechs Monaten wiederbesetzt werden. Die Verwaltung rechnet dabei mit durchschnittlich 17 Personalabgängen pro Jahr.

    Ob diese Einsparung tatsächlich in voller Höhe erreicht wird, hängt allerdings davon ab, wann die Beschäftigten ausscheiden und ob eine Wiederbesetzung aus dienstlichen Gründen früher erforderlich wird.

    Im zweiten Haushaltsentwurf stehen weiterhin Personalaufwendungen von 25,98 Millionen Euro. Die angekündigten Einsparungen sollen erst in die dritte Fassung eingearbeitet werden.

    Wiederbesetzungssperre – passt das zur künftigen Personalentwicklung?

    Eine pauschale sechsmonatige Wiederbesetzungssperre wirft Fragen auf.

    Ende 2027 sollen die Verwaltungsverträge mit Bönningstedt, Hasloh und Ellerau auslaufen. Damit werden ab 2028 erhebliche Aufgaben entfallen. Ein Teil der bisher dafür eingesetzten Beschäftigten könnte dann in anderen Bereichen der Stadtverwaltung benötigt werden.

    Warum also frei werdende Stellen zunächst sechs Monate unbesetzt lassen, wenn sie möglicherweise mit vorhandenem Personal nachbesetzt werden können?

    Nicht jede Umsetzung wird möglich sein. Fachliche Qualifikationen und Anforderungen müssen zusammenpassen. Wo das gelingt, könnten jedoch Neueinstellungen vermieden und vorhandene Kenntnisse genutzt werden.

    Voraussetzung ist eine frühzeitige Personalplanung.

    2027 müssen noch alle Aufgaben erledigt werden

    Bis Ende 2027 muss Quickborn die vertraglich vereinbarten Verwaltungsleistungen für die drei Gemeinden weiterhin erbringen. Gleichzeitig ist die Übergabe laufender Verfahren, Akten und Zuständigkeiten vorzubereiten.

    Dafür werden gerade die erfahrenen Beschäftigten gebraucht.

    Die Unsicherheit über künftige Aufgaben und Arbeitsplätze könnte allerdings dazu führen, dass sich Mitarbeiter anderweitig orientieren. Dann droht der Verlust von Fachwissen, das die Stadt an anderer Stelle weiterhin benötigt.

    Die Entscheidung, die Verwaltungsgemeinschaften zu beenden, hat damit erhebliche organisatorische Folgen.

    Und Ascheberg benötigt mehr Leistungen

    Anders ist die Situation bei Ascheberg. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde 2026 langfristig neu vereinbart.

    Ascheberg zahlt höhere Verwaltungskosten und erhält dafür zusätzliche Leistungen. Unter anderem soll das Bürgerbüro künftig mit drei statt zwei Stellen besetzt werden.

    Diese Verpflichtung muss Quickborn erfüllen.

    Auffällig ist daher, dass einige der im neuen Stellenplan mit Wegfallvermerken versehenen Stellen auch Arbeitszeitanteile für Ascheberg enthalten.

    Hier muss geklärt werden, welche Stellenanteile tatsächlich entfallen und wie die fortbestehenden Leistungen sichergestellt werden.

    Insgesamt erhalten 23 weitere Stellen einen Vermerk „künftig wegfallend“. Wann daraus tatsächliche Einsparungen werden, ist noch offen.

    Ein Anfang – mehr aber auch noch nicht

    Der zweite Stellenplanentwurf ist eine positive Entwicklung. Erstmals werden konkrete Stellen gestrichen und Einsparbeträge benannt.

    Allerdings stammen rund 70 Prozent der angekündigten Einsparungen aus der vorübergehenden Nichtbesetzung frei werdender Stellen. Eine dauerhafte Reduzierung der Personalkosten ist damit noch nicht erreicht.

    Die größere Aufgabe beginnt mit der Neuorganisation der Verwaltung. Ab 2028 muss Quickborn mit veränderten Zuständigkeiten, weniger Aufgaben für Nachbargemeinden und zusätzlichen Verpflichtungen gegenüber Ascheberg zurechtkommen.

    Fünf Stellen weniger sind ein Anfang. Entscheidend wird sein, ob Quickborn die Verwaltung wirtschaftlicher organisiert, ohne ihre Leistungsfähigkeit und erfahrene Fachkräfte zu verlieren.

    Quellen: Stadt Quickborn, zweiter Stellenplanentwurf 2027 (VO/2026/Q/1129-01) und zweiter Haushaltsentwurf 2027 (VO/2026/Q/82-01), jeweils vom 22. Oktober 2026; Vereinbarung zur Verwaltungsgemeinschaft Ascheberg 2026.

  • FDP kritisiert AKN-Ersatzverkehr – Landtagsantwort liefert zusätzliche Einordnung

    FDP kritisiert AKN-Ersatzverkehr – Landtagsantwort liefert zusätzliche Einordnung

    Die FDP Quickborn fordert angesichts der erneuten Streckensperrung zwischen Quickborn und Ulzburg Süd einen zuverlässigeren Schienenersatzverkehr. Sie berichtet über Beschwerden von Fahrgästen und verweist auf 1.758 Zugausfälle im vergangenen Winter.

    Die Zahl stammt aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Annabell Krämer. Die Antwort der Landesregierung vom 5. Februar 2026 bestätigt die 1.758 ausgefallenen Fahrten auf der Linie A1 zwischen November 2025 und Januar 2026.

    Landesregierung erläutert Ursachen und Ersatzverkehr

    Wesentliche Ursachen waren Schäden an Gleisanlagen in Ellerau, technische Störungen in Hamburg-Eidelstedt und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand beim Fahrpersonal.

    Die Landesregierung stellte zugleich fest, dass die ausgefallenen Zugleistungen nahezu vollständig durch Ersatzbusse kompensiert werden konnten. Die 1.758 Zugausfälle sind daher nicht mit ebenso vielen ersatzlos gestrichenen Verbindungen gleichzusetzen.

    Die FDP erwähnt den Busersatzverkehr in ihrer Pressemitteilung ebenfalls. Die Landtagsantwort macht allerdings dessen Umfang deutlicher. Sie bestätigt zugleich Defizite bei der Fahrgastinformation, insbesondere bei kurzfristigen Störungen.

    AKN räumt Verbesserungsbedarf ein

    Dass der bisherige Schienenersatzverkehr nicht immer zufriedenstellend funktionierte, ist auch der AKN bekannt. Die Bereitstellung ausreichender Buskapazitäten und geeigneten Fahrpersonals stellt die Verkehrsunternehmen vor organisatorische Herausforderungen.

    Nach Auskunft der AKN gegenüber Quickborn Aktuell erhofft sich das Unternehmen durch einen neuen Anbieter einen stabileren Ersatzverkehr.

    FDP-Beschwerden offenbar nicht direkt übermittelt

    Eine weitere Frage betrifft den Umgang mit den Beschwerden, die nach Darstellung der FDP Quickborn zwischen August und Oktober bei ihr eingegangen sind.

    Nach Auskunft der AKN auf Nachfrage von Quickborn Aktuell wurden diese konkreten Beschwerden von der FDP Quickborn vor ihrer jüngsten Pressemitteilung nicht direkt an das Unternehmen herangetragen. Auch eine Stellungnahme zu den aktuellen Vorwürfen wurde demnach nicht angefordert.

    Quickborn Aktuell erhielt auf seine Presseanfrage unverzüglich eine Antwort.

    Die Forderung nach einem zuverlässigen Ersatzverkehr ist nachvollziehbar. Offen bleibt allerdings, weshalb die FDP Quickborn die von ihr geschilderten konkreten Probleme nicht zunächst unmittelbar mit der AKN erörtert hat.

    Eine öffentliche Pressemitteilung kann auf Missstände aufmerksam machen. Die direkte Weitergabe konkreter Beschwerden könnte zusätzlich dazu beitragen, sie zu beheben.

    Quellen

  • SPD fordert Kurswechsel: Quickborns Haushaltsprobleme verschärfen die politische Debatte

    SPD fordert Verantwortung statt Wunschdenken

    Die Diskussion über die finanzielle Zukunft Quickborns verschärft sich. In einer ausführlichen Stellungnahme vom 26. Oktober 2026 fordert die SPD einen konsequenten Konsolidierungskurs und wirft insbesondere CDU und FDP vor, weiterhin zu stark auf künftiges Wirtschaftswachstum und steigende Einnahmen zu setzen.

    Unter der Überschrift „Quo vadis, Quickborn? Verantwortung statt Wunschdenken“ erinnert die SPD daran, dass sie bereits im November 2024 eine deutliche Reduzierung des Haushaltsdefizits gefordert hatte. Damals sollte der erwartete Fehlbetrag von rund zehn auf sechs Millionen Euro gesenkt werden. Der entsprechende Antrag fand keine Mehrheit.

    Heute ist die finanzielle Situation wesentlich schwieriger.

    Die Zahlen zeigen den Handlungsbedarf

    Die SPD spricht in ihrer aktuellen Veröffentlichung von rund 17 Millionen Euro Defizit. Der erste Haushaltsentwurf für 2027 vom August 2026 weist einen Fehlbetrag von 15,24 Millionen Euro aus. Aus der SPD-Veröffentlichung geht nicht hervor, ob ihre höhere Angabe auf einer inzwischen aktualisierten Planung beruht.

    Die Entwicklung ist unabhängig davon besorgniserregend.

    Haushaltskennzahl 2027 – erster Entwurf
    Geplante Erträge 89,06 Mio. Euro
    Geplante Aufwendungen 104,30 Mio. Euro
    Jahresfehlbetrag 15,24 Mio. Euro
    Liquiditätsdefizit im laufenden Betrieb 9,22 Mio. Euro
    Geplante Fehlbeträge 2027–2030 59,77 Mio. Euro

    Bereits eine Analyse von Quickborn Aktuell vom 21. Oktober zeigte, dass die städtischen Aufwendungen zwischen 2024 und 2027 um rund 18,3 Millionen Euro steigen sollen. Die Erträge wachsen im gleichen Zeitraum lediglich um rund 4,3 Millionen Euro.

    Damit wird deutlich: Die finanziellen Schwierigkeiten lassen sich nicht allein mit fehlenden Gewerbesteuereinnahmen erklären. Auch die Ausgabenentwicklung muss überprüft werden.

    SPD und Grüne fordern einen anderen Haushaltskurs

    Politisch haben sich inzwischen zwei unterschiedliche Positionen herausgebildet.

    SPD und Grüne drängen auf zusätzliche Einsparungen und eine stärkere Priorisierung der städtischen Vorhaben. CDU und FDP unterstützen dagegen bislang den eingeschlagenen Haushaltskurs.

    Bereits Anfang Oktober hatten die Grünen zwei Anträge zur Haushaltskonsolidierung eingebracht. Einer davon sah vor, die geplante Umgehungsstraße V9 zunächst um mehrere Jahre zu verschieben und dem Neubau der Goetheschule Vorrang einzuräumen.

    Der zweite Antrag forderte zusätzliche Einsparvorschläge bei den Verwaltungsaufwendungen sowie eine Überprüfung der Einnahmemöglichkeiten.

    Die SPD unterstützte beide Anträge. CDU und FDP folgten dieser Linie in den Ausschussberatungen nicht.

    Die SPD erinnert an ihre Warnungen von 2024

    In ihrer aktuellen Veröffentlichung kritisiert die SPD, dass frühere Warnungen nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.

    Zugleich wehrt sie sich gegen den Vorwurf, ein Sparkurs bedeute zwangsläufig die Schließung sozialer Einrichtungen oder den Abbau wichtiger kommunaler Leistungen.

    Die Sozialdemokraten verweisen auf die Bedeutung von Kinderbetreuung, Schulen, Jugendarbeit, Vereinen und kulturellen Angeboten. Gerade diese Bereiche könnten langfristig gefährdet werden, wenn die Stadt ihre finanzielle Handlungsfähigkeit verliere.

    Darin liegt allerdings auch die Schwierigkeit der anstehenden Haushaltsberatungen: Wer wichtige Leistungen erhalten will, muss an anderer Stelle entsprechende Einsparungen erreichen.

    Wo sollen die Millionen eingespart werden?

    So deutlich die SPD ihre Kritik formuliert, so offen bleibt im aktuellen Beitrag die praktische Umsetzung.

    Die Sozialdemokraten erinnern an ihre frühere Forderung, das Defizit um mehrere Millionen Euro zu reduzieren. Einen aktuellen, nach Einzelmaßnahmen und finanziellen Auswirkungen aufgeschlüsselten Konsolidierungsplan enthält ihre Stellungnahme jedoch nicht.

    Die politischen Positionen unterscheiden sich damit bereits bei der Frage, wie dringend zusätzliche Einsparungen notwendig sind. Noch schwieriger dürfte die Verständigung darüber werden, welche Ausgaben tatsächlich reduziert werden sollen.

    Dabei reichen kleinere Kürzungen bei freiwilligen Zuschüssen kaum aus, um ein jährliches Defizit in zweistelliger Millionenhöhe auszugleichen.

    Auch die Verschiebung von Investitionen kann zwar den künftigen Kreditbedarf und die damit verbundenen Finanzierungskosten reduzieren. Die laufenden Ausgaben der Stadt werden dadurch aber nicht automatisch im erforderlichen Umfang gesenkt.

    Ein wirksames Konsolidierungsprogramm müsste deshalb insbesondere die dauerhaften Aufwendungen und die Organisation der kommunalen Leistungen einbeziehen.

    Entscheidend sind die nächsten Haushaltsberatungen

    Mit ihrer Veröffentlichung macht die SPD deutlich, dass sie den bisherigen finanzpolitischen Kurs nicht mittragen will.

    Damit wächst der politische Druck auf alle Fraktionen, konkrete Alternativen zu benennen.

    Denn letztlich muss die Ratsversammlung entscheiden, welche Leistungen und Investitionen Vorrang haben, welche Vorhaben verschoben werden können und an welchen Stellen die Stadt dauerhaft wirtschaftlicher arbeiten muss.

    Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Quickborn ein erhebliches Haushaltsproblem hat. Das zeigen bereits die Zahlen.

    Entscheidend ist, welche politischen Mehrheiten sich für nachvollziehbare und finanziell wirksame Maßnahmen finden lassen.

    Weitere Beiträge zu Haushalt und Finanzen

    Quickborn Aktuell begleitet die Haushaltsentwicklung mit eigenen Analysen, Berichten über die politischen Beratungen und Untersuchungen einzelner Ausgabenbereiche.

    Zur Übersicht: Beiträge zu Haushalt und Finanzen

    Quellen und weiterführende Informationen

  • A7-Brücke am Harksheider Weg wird gesperrt – jetzt muss es plötzlich schnell gehen!

    Fast drei Jahre Tempo 30, monatelange Nachfragen und nun fünf Tage Vollsperrung. Eine Glosse von Quickborn Aktuell.

    Es gibt Momente, da muss man die Quickborner Stadtverwaltung einfach bewundern. Seit Dezember 2023 gilt auf der Brücke am Harksheider Weg über die A7 Tempo 30.

    Und jetzt wird endlich saniert!

    Von Montag, 2. November, bis Freitag, 6. November 2026, wird die Brücke vollständig gesperrt.

    Der Termin war bereits im Asphaltprogramm der Stadt vom 1. Oktober enthalten. Die genaueren Informationen zu Umleitungen, Busverkehr und Fahrbahnschäden folgten allerdings erst am 29. Oktober.

    Vier Kalendertage vor Beginn der Vollsperrung.

    Auch frühzeitige Hinweisschilder zur bevorstehenden Sperrung sind uns bislang nicht aufgefallen. Die könnten die Autofahrer schließlich unnötig irritieren.

    Die Umleitung – auch eine interessante Idee

    Gesperrt wird zwischen Kugelfang und Kurzer Weg. Auch die Zufahrt zum Parkplatz des Hotels Seegarten, dem ehemaligen Sporthotel, ist betroffen.

    Aber es ist ja nur ein Hotel. Da können die Gäste mit ihren Koffern ruhig ein wenig spazieren gehen. Ein bisschen Bewegung nach der Anreise kann schließlich nicht schaden.

    Und dann wäre da noch das Holsten-Stadion. Immerhin eine städtische Sportanlage. Auch die Fußballer des TuS Holstein Quickborn und des 1. FC Quickborn dürften sich für die Sperrung interessieren.

    In der Pressemitteilung findet das Stadion allerdings keine Erwähnung. Wie die Sportler während der Arbeiten dorthin gelangen sollen, wird ebenfalls nicht erläutert.

    Kann passieren. Man kann schließlich nicht an alles denken.

    Als Umleitung nennt die Stadt die Feldbehnstraße. Warum auch immer.

    Von dort könnte man mit dem Pkw über die Malchower Brücke Richtung Ellerau fahren. Kann man machen. Wer nach Norderstedt möchte, dürfte sich allerdings über diesen Umweg wundern.

    Die Ulzburger Landstraße oder die Ellerauer Straße wären sicherlich naheliegender.

    Die Buslinie 594 wird übrigens über die Ulzburger Landstraße und die Friedrichsgaber Straße umgeleitet. Mehrere Haltestellen entfallen.

    Einen gesonderten Umleitungsfahrplan haben wir bislang nicht gefunden. Quickborn Aktuell hat deshalb bei vhh.mobility nachgefragt.

    Der Asphalt hat offenbar doch etwas

    Die ursprüngliche Tempo-30-Anordnung stammt vom 10. Dezember 2023. Nach unserer rechtlichen Einschätzung war sie, vorsichtig ausgedrückt, nicht ganz unproblematisch.

    Am 18. Juni 2026 erließ die Stadt eine neue Verkehrsanordnung.

    Kurz darauf wurde der Asphalt untersucht. Bohrkerne wurden entnommen und fachlich geprüft.

    Das Ergebnis: Kein einziger untersuchter Bohrkern zeigte Auffälligkeiten. Der Asphalt wurde als „augenscheinlich schadensfrei“ beschrieben.

    Super! Das klingt doch erfreulich.

    Nun erklärt die Stadt allerdings, die Fahrbahn sei teilweise abgesackt und habe sogar Fahrzeuge beschädigt.

    Entsprechende Beschwerden haben wir in den Unterlagen tatsächlich gesehen. Ob sie die behaupteten Schäden und deren Ursachen ausreichend belegen, ist eine andere Frage.

    Uns sind bei unseren Fahrten über die Brücke jedenfalls keine massiven Fahrbahnschäden aufgefallen.

    Vielleicht habt Ihr ja etwas anderes beobachtet?

    Und weshalb Tempo 30 auch für Pkw gilt und nicht nur für schwere Lkw angeordnet wurde, erschließt sich uns weiterhin nicht. Auch darauf hat die Stadt bislang keine nachvollziehbare Antwort gegeben.

    Drei Jahre Tempo 30 – fünf Tage Sanierung

    Seit März 2026 bemüht sich Quickborn Aktuell um die Aufklärung der Geschwindigkeitsbeschränkung. Nachfragen, Schriftverkehr, Akteneinsicht. Inzwischen haben wir die vollständige Verfahrensakte erneut angefordert.

    Vielleicht bringt sie Licht ins Dunkel. Oder wenigstens in den Asphalt.

    Währenddessen führte die Landespolizei regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Autofahrer durften sich an Tempo 30 gewöhnen.

    Jetzt soll die Asphaltdecke innerhalb von fünf Arbeitstagen erneuert werden.

    Und anschließend soll wieder Tempo 50 gelten!

    Das klingt erfreulich. Vielleicht können wir ab Samstag, 7. November, tatsächlich wieder mit normaler Geschwindigkeit über die Brücke fahren.

    Wir wünschen den Bauarbeitern einen reibungslosen Ablauf, den Autofahrern starke Nerven und den Hotelgästen ausreichend Kondition für ihre Koffer.

    Die eigentliche Frage bleibt allerdings, weshalb es fast drei Jahre gedauert hat, bis die Fahrbahn nun endlich saniert wird.

    Und weshalb die konkreten Informationen für Autofahrer, Busfahrgäste, Hotelgäste und Sportler erst so kurz vor der Sperrung veröffentlicht wurden.

    Wir sind gespannt. Auf die Akten, die Antworten und die neue Asphaltdecke.

    Hoffentlich ist wenigstens eine davon überzeugend.


    Quellen und Unterlagen

    #Quickborn #News #HarksheiderWeg #Verkehr #Glosse


  • Junge Stimmen für Quickborn – Demokratie beginnt nicht erst mit 18!

    In Quickborn dürfen bereits Siebenjährige wählen! Vom 24. bis 26. November 2026 wird der Kinder- und Jugendbeirat neu gewählt. Junge Menschen zwischen sieben und 21 Jahren können darüber entscheiden, wer in den kommenden zwei Jahren ihre Interessen gegenüber Politik und Verwaltung vertritt.

    Das ist eine ausgesprochen gute Sache! Denn wer möchte, dass sich junge Menschen für Demokratie, gesellschaftliche Verantwortung und ihre Heimatstadt interessieren, muss ihnen auch die Möglichkeit geben, tatsächlich mitzubestimmen.

    Genau das geschieht in Quickborn.

    Nicht nur mitreden, sondern wirklich mitgestalten

    Der Kinder- und Jugendbeirat ist weit mehr als eine Einrichtung, in der Jugendliche gelegentlich ihre Wünsche äußern dürfen.

    Seine Mitglieder können eigene Vorschläge entwickeln, in den zuständigen politischen Ausschüssen das Wort verlangen und Anträge stellen. Sie können damit unmittelbar Einfluss auf kommunalpolitische Entscheidungen nehmen.

    Dass dieses Engagement konkrete Ergebnisse bringt, hat der bisherige Beirat bereits bewiesen.

    Die Outdoor-Fitnessgeräte am Prophetensee gehen auf eine Initiative des Kinder- und Jugendbeirates zurück. Auch für die Öffnung von Schulhöfen und Sportflächen außerhalb der Unterrichtszeiten hat er sich erfolgreich eingesetzt. Im Mai 2025 startete dazu ein Pilotprojekt an drei Quickborner Schulen und am Sportplatz Banck’sche Kuhle.

    Hinzu kommen Aktionen für Artenvielfalt sowie Veranstaltungen für Demokratie und gegen Extremismus.

    Das zeigt: Junge Menschen haben nicht nur Ideen. Sie sind auch bereit, Verantwortung zu übernehmen und etwas für ihre Stadt zu bewegen.

    Ein großes Dankeschön an die bisherigen Mitglieder

    Dieses ehrenamtliche Engagement verdient ausdrückliche Anerkennung.

    Wer sich bereits in jungen Jahren mit kommunalpolitischen Fragen beschäftigt, unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang bringt und sich für andere einsetzt, leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Stadtgesellschaft.

    Dazu gehört auch, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, Kompromisse zu finden und gelegentlich einen langen Atem zu beweisen. Wer Kommunalpolitik kennt, weiß: Das ist nicht immer ganz einfach. 😉

    Unser ausdrücklicher Dank gilt deshalb allen bisherigen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates und der Stadtjugendpflege, die diese wichtige Arbeit begleitet und unterstützt.

    Jetzt sind die jungen Quickborner gefragt!

    Die Wahl findet vom 24. bis 26. November 2026 an verschiedenen Quickborner Schulen statt.

    Zusätzlich können Wahlberechtigte am Dienstag, 24. November, und Mittwoch, 25. November, jeweils von 15 bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendbüro Haus 25, Am Freibad 25, ihre Stimme abgeben.

    Wahlberechtigt sind junge Menschen zwischen sieben und 21 Jahren, die die Voraussetzungen der Wahlordnung erfüllen. Dazu gehören insbesondere ein Hauptwohnsitz in Quickborn und die Eintragung in das Wählerverzeichnis.

    Jede wahlberechtigte Person hat bis zu fünf Stimmen. Pro Kandidatin oder Kandidat darf höchstens eine Stimme vergeben werden.

    Unsere Bitte: Geht wählen – und bitte weitersagen!

    Wir von Quickborn Aktuell finden es großartig, dass Kinder und Jugendliche in unserer Stadt diese Möglichkeit der demokratischen Mitgestaltung haben.

    Wir wünschen uns eine möglichst hohe Wahlbeteiligung und viele junge Menschen, die Lust haben, Verantwortung zu übernehmen.

    Deshalb unsere Bitte: Sagt es weiter! Sprecht mit Euren Kindern, Enkelkindern, Freunden und Mitschülern über die Wahl. Teilt die Information in Euren Familien, Vereinen, Schulgruppen und Freundeskreisen.

    Auch Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Vereine können dazu beitragen, junge Menschen auf diese Wahl aufmerksam zu machen und sie zu ermutigen, ihre Stimme zu nutzen.

    Denn Demokratie lebt nicht allein davon, dass Menschen wählen dürfen. Sie lebt davon, dass Menschen auch wählen gehen und sich einbringen.

    Wir wünschen allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg und dem neuen Kinder- und Jugendbeirat Freude, Mut und Durchsetzungsvermögen für seine wichtige Aufgabe.

    Weitere Informationen zur Wahl

    Die Stadt Quickborn informiert auf ihrer Internetseite über die Wahl, die Wahlorte und die Stimmabgabe. Wer sich darüber hinaus über die Kandidaturen informieren möchte, kann sich an die Stadtjugendpflege wenden.

    Hier geht es zur offiziellen Information der Stadt Quickborn.

    Stadtjugendpflege Quickborn:
    Telefon: 04106 / 611-244
    E-Mail: jugend@quickborn.de


    Quelle: Stadt Quickborn, Pressemitteilung vom 19. Oktober 2026.