Newsletter Nr. 6
Liebe Leserinnen und Leser,
Quickborn liefert weiter.
Diesmal gibt es erfreulich viel Positives: Geld fürs Freibad, ein gelungenes Eulenfest, ein volles Veranstaltungswochenende und Wärme aus dem Himmelmoor.
Dazu kommen Themen, bei denen genaueres Hinsehen lohnt: das Stromnetz, E-Scooter und die Frage, wie gut Quickborn auf einen längeren Stromausfall vorbereitet ist.
Und ganz am Ende verlassen wir Quickborn für ein Thema, das jeden von uns betreffen kann: Organspende.
📌 Inhalt
1. Freibad: Fast eine halbe Million Euro vom Bund
2. Wärmeplanung: Die große Rechnung steckt im Stromnetz
3. Notstrom: 465.000 Euro für Feuerwehr und Polizei
4. E-Scooter: Das Problem ist größer als der Roller
5. Jugendarbeit: Das Gesamtbild ist erfreulich
6. Eulenfest: Das Jubiläum hat funktioniert
7. Ausländerfest: Hunger mitbringen und hingehen
8. Samstag: Hundeschwimmen, Zitterpappel und mehr
9. Himmelmoor: Wärme aus dem eigenen Holz
10. Organspende: Das letzte Geschenk, das wir geben können
11. Carla Quickborn: Sparen klingt manchmal erstaunlich bekannt
🏊 Freibad: Fast eine halbe Million Euro vom Bund
Diesmal hat es geklappt.
Das Quickborner Freibad erhält 498.240 Euro Bundesförderung für eine energetische Sanierung.
Geplant sind Solarthermie für die Beckenwassererwärmung und eine Beckenabdeckung. Das Gesamtprojekt kostet rund 1,107 Millionen Euro. Für Quickborn bleiben nach bisherigem Stand rund 609.000 Euro.
Die Förderung ist eine gute Nachricht.
Interessant wird jetzt noch, wie viel Energie und Geld die neue Technik jedes Jahr tatsächlich spart.
→ Zum ausführlichen Artikel bei Quickborn Aktuell
⚡ Wärmeplanung: Die große Rechnung steckt im Stromnetz
Wärmepumpen brauchen Strom. Viele Wärmepumpen brauchen sehr viel Strom.
Die Jahreshöchstlast des Stromnetzes von Quickborn und Ellerau lag 2025 bei knapp 15 Megawatt.
Ein starker Ausbau von Wärmepumpen kann die elektrische Winterlast erheblich erhöhen.
Dann geht es um Leitungen, Trafostationen, Messsysteme und Steuertechnik.
Die Wärmewende findet deshalb auch im Stromnetz statt.
Und dort kann es richtig teuer werden.
→ Zur ausführlichen Analyse bei Quickborn Aktuell
🔌 465.000 Euro für Strom, wenn der Strom weg ist
Feuerwehr und Polizei bekommen eine neue Netzersatzanlage.
Kosten: 465.000 Euro.
Die Anlage hält bei einem längeren Stromausfall beide Einrichtungen arbeitsfähig. Die Wohnungsbaugesellschaft Semmelhaack beteiligt sich mit 50.000 Euro.
Für die Krisenvorsorge ist das eine sinnvolle Investition.
Offen ist noch die Aufteilung der verbleibenden Kosten zwischen der kommunalen Feuerwehr und der Landespolizei. Dazu haben wir nachgefragt.
→ Zum Artikel bei Quickborn Aktuell
🛴 E-Scooter: Das Problem ist größer als der Roller
Der Fall einer 14-Jährigen mit einem deutlich zu schnellen E-Scooter sorgt in Quickborn für reichlich Diskussion.
Der Einzelfall zeigt ein größeres Problem.
Getunte Roller, Fahrten auf Gehwegen, fehlendes Licht und ein sorgloser Umgang mit Verkehrsregeln sind längst ein ernstes Thema.
Gut, dass die Polizei das Thema aufgreift. Hier braucht es Aufmerksamkeit, Aufklärung und Kontrollen – gerade dort, wo viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind.
E-Scooter gehören inzwischen ganz selbstverständlich zum Straßenbild. Die Verkehrsregeln gelten genauso selbstverständlich.
→ Zum vollständigen Artikel bei Quickborn Aktuell
👧 Jugendarbeit: Das Gesamtbild ist erfreulich
Der E-Scooter-Fall sollte den Blick auf die Quickborner Jugendlichen insgesamt nicht bestimmen.
Die aktuellen Polizeizahlen zeigen bei den unter 21-Jährigen kein auffälliges Gesamtbild.
Prävention spielt dabei eine wichtige Rolle. Stadtjugendpflege, Sportvereine, Jugendfeuerwehr, Kirchen, Vereine und soziale Einrichtungen schaffen Angebote, Kontakte und verlässliche Ansprechpartner.
Am Freitag, 25. September, ab 17 Uhr beteiligt sich die Stadtjugendpflege am bundesweiten Tag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Haus 25.
Wer wissen möchte, was dort geleistet wird, kann einfach vorbeischauen.
→ Zur ausführlichen Auswertung bei Quickborn Aktuell
🎉 Eulenfest: Das Jubiläum hat funktioniert
Zehn Tage Eulen- und Schützenfest liegen hinter Quickborn.
Beim großen Schützenumzug waren zehn Schützenvereine und mehr als 20 Quickborner Vereine und Institutionen dabei.
Dazu kamen Laternenumzüge, Feuerwerk, Musik, Eulenmarkt und jede Menge Menschen in der Innenstadt.
Quickborn kann feiern.
Beim Jubiläum standen Vereine, Ehrenamt und Begegnung sichtbar im Mittelpunkt.
Das hat dem Fest gutgetan.
🌍 Ausländerfest: Hunger mitbringen und hingehen
Am Samstag, 26. September, wird rund um St. Marien das 43. Quickborner Ausländerfest gefeiert.
Um 13 Uhr beginnt der Gottesdienst. Ab 14 Uhr öffnen die Stände. Es gibt internationale Küche, Musik, Tanz und reichlich Gelegenheit zum Klönen.
Erstmals sind auch die Niederlande und Portugal vertreten.
Bereits am Freitag steigt das internationale Fußballturnier der „Boys in Green“.
Seit 1983 zeigt dieses Fest, wie unkompliziert Begegnung funktionieren kann: gemeinsam essen, reden und feiern.
→ Zum ausführlichen Artikel bei Quickborn Aktuell
🐕🌳 Samstag wird voll
Wer am Samstag Langeweile behalten möchte, muss sich schon tief im Keller verstecken.
Von 10 bis 14 Uhr gehört das Freibad den Hunden. Der Eintritt zum Hundeschwimmen ist kostenlos. Impfpass, Haftpflichtversicherung und Hundemarke gehören dazu.
→ Alles zum Hundeschwimmen bei Quickborn Aktuell
Um 11 Uhr pflanzt der Rotary Club Quickborn am Freizeitsee zum 18. Mal den Baum des Jahres. 2026 ist es die Zitterpappel. Schülerinnen und Schüler der Comenius-Schule sind wieder dabei.
Und ab 14 Uhr wartet bereits das Ausländerfest.
Samstagsplanung erledigt.
🌱 Himmelmoor: Heizen mit dem, was ohnehin anfällt
Eine schöne Geschichte kommt aus dem Himmelmoor.
Eine neue Holzhackschnitzelanlage versorgt dort die historischen Himmelmoorhäuser mit Wärme.
Das Holz fällt bei den Entkusselungsarbeiten zur Renaturierung an. Es wird vor Ort verarbeitet und getrocknet. Selbst beim Transport hilft die Torfbahn.
Landschaftspflege, Renaturierung und Wärmeversorgung greifen damit direkt ineinander.
Regionaler wird Energieversorgung kaum.
→ Zum ausführlichen Bericht aus dem Himmelmoor
❤️ Organspende: Das letzte Geschenk, das wir geben können
Heute beschäftigt sich der Bundestag erneut mit dem Organspenderecht.
Diskutiert wird unter anderem die Einführung einer Widerspruchsregelung. Gleichzeitig gibt es einen fraktionsübergreifenden Antrag, der die geltende freiwillige Entscheidung weiterentwickeln und die Registrierung erleichtern will.
Über die rechtliche Ausgestaltung wird politisch beraten.
Eine persönliche Entscheidung kann jeder bereits heute treffen.
Denn jede Familie kann plötzlich darauf angewiesen sein, dass ein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht.
Auch die eigene.
Persönliche, ethische oder religiöse Gründe spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle.
Wichtig ist, sich damit zu beschäftigen und die eigene Entscheidung festzuhalten – auf einem Organspendeausweis oder im offiziellen Organspende-Register.
Das schafft Klarheit. Auch für die Familie.
Vielleicht ist eine Organspende tatsächlich das letzte Geschenk, das wir einem anderen Menschen machen können.
Informieren. Entscheiden. Festhalten.
Zur aktuellen parlamentarischen Debatte:
Deutscher Bundestag
✍️ Carla Quickborn: Sparen klingt manchmal erstaunlich bekannt
Carla hat sich diesmal den Quickborner Haushalt vorgenommen.
Ihr Sparprogramm klingt verblüffend unspektakulär: Aufgaben überprüfen, Investitionen sortieren, Gesamtkosten vorher kennen und vielleicht nicht alles gleichzeitig anfangen.
Dann entdeckt Carla noch eine alte Haushaltsweisheit:
Carlas Kommentar:
„Das könnte man glatt einmal ausprobieren.“
Mehr davon gibt es in der übernächsten Ausgabe von Carla Quickborn.
📌 Kurz gesagt
Fast eine halbe Million Euro fürs Freibad. Eine große Aufgabe beim Stromnetz. E-Scooter als echtes Verkehrsthema. Gute Nachrichten aus der Jugendarbeit.
Dazu ein gelungenes Stadtfest und ein Wochenende, an dem man sich zwischen Hundeschwimmen, Zitterpappel und internationaler Küche fast schon entscheiden muss.
Und manchmal lohnt der Blick über die Stadtgrenze hinaus. Organspende ist so ein Thema.
Quickborn ist gerade ziemlich lebendig. Wir bleiben dran.
Impressum
Quickborn Aktuell
Herausgeber und Redaktion: Thomas Köppl
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Thomas Köppl


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